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	<title>Ehrenamt &#8211; Grünheide im Blick</title>
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	<title>Ehrenamt &#8211; Grünheide im Blick</title>
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		<title>Radio Ginseng feiert 5. Geburtstag &#8211; mit offenen Studio-Türen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1843" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Radio Ginseng – ein vielfältiger Jubilar: Die Macher des freien Senders sorgen mit ihrem Ehrenamt für ein buntes Programm. Ob Hörspiel (oben links), Aufzeichnung von Beiträgen (Peter Reichelt, Dietmar Witt - oben rechts/Jürgen Rothe und Adele Kutzker – unten links; jeweils von links) oder aber das Erlernen von Schnitttechniken (Matthias Loke, Doris Buhss), die Vereinsmitglieder teilen die Begeisterung für ihr Hobby und die Gemeinschaft. Fotos: Matthias Loke (3), Anke Beißer/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-300x216.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-1024x737.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-768x553.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-1536x1106.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-2048x1474.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-800x576.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Am 28. März 2026 feiert Radio Ginseng seinen fünften Geburtstag. Die Idee, in Grünheide ein freies, lokales Internetradio für die Generation 60plus zu etablieren, ist tatsächlich aufgegangen. 2019 hatte Ulrich Burow, ausgebildeter Rundfunktechniker, studierter Journalist und promovierter Theaterwissenschaftler, mit dem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1843" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Radio Ginseng – ein vielfältiger Jubilar: Die Macher des freien Senders sorgen mit ihrem Ehrenamt für ein buntes Programm. Ob Hörspiel (oben links), Aufzeichnung von Beiträgen (Peter Reichelt, Dietmar Witt - oben rechts/Jürgen Rothe und Adele Kutzker – unten links; jeweils von links) oder aber das Erlernen von Schnitttechniken (Matthias Loke, Doris Buhss), die Vereinsmitglieder teilen die Begeisterung für ihr Hobby und die Gemeinschaft. Fotos: Matthias Loke (3), Anke Beißer/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-300x216.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-1024x737.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-768x553.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-1536x1106.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-2048x1474.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Radio-Ginseng-ist-bunt-Matthias-Loke-3-und-Anke-Beisser-800x576.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Am 28. März 2026 feiert <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/buendnispartner-des-monats-februar-2025-radio-ginseng/">Radio Ginseng</a> seinen fünften Geburtstag. Die Idee, in Grünheide ein freies, lokales Internetradio für die Generation 60plus zu etablieren, ist tatsächlich aufgegangen. 2019 hatte Ulrich Burow, ausgebildeter Rundfunktechniker, studierter Journalist und promovierter Theaterwissenschaftler, mit dem Aufbau des Angebotes begonnen. Inspirieren ließ er sich von „Angels Radio“, einem Vorbild aus Südengland, das dem Motto „Musik und Erinnerungen“ folgt. Burow glaubte an die Vision und setzte seinen Traum Stück für Stück in die Wirklichkeit um. Das funktionierte natürlich nur, weil sich viele Menschen von seinem Fieber anstecken ließen, sich als Fachleute und Nicht-Fachleute zutrauten, ein solches Projekt mit Leben zu füllen. Weil sie ehrenamtlich unzählige Stunden in ihr „Radio Ginseng“ steckten: einen übers Internet weltweit zu empfangenden Sender, dessen Name Programm ist. Denn, wie es im Info-Flyer heißt, „Ginseng soll die körperliche und geistige Konzentration fördern. Es stärkt das Wohlbefinden. Also genau wie unser Radio!“</p>
<figure id="attachment_8931" aria-describedby="caption-attachment-8931" style="width: 2291px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-8931 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld.jpg" alt="Mit seiner Idee fing alles an: Ulrich Burow ist der Ideengeber und Gründungsvater von Radio Ginseng. Foto: Hartmut Hilgenfeld/Montage: Anke Beißer" width="2291" height="1600" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld.jpg 2291w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-300x210.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-1024x715.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-768x536.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-1536x1073.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-2048x1430.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2026/03/Ginseng-Gruender-Hartmut-Hilgenfeld-800x559.jpg 800w" sizes="(max-width: 2291px) 100vw, 2291px" /><figcaption id="caption-attachment-8931" class="wp-caption-text">Mit seiner Idee fing alles an: Ulrich Burow ist der Ideengeber und Gründungsvater von Radio Ginseng. Foto: Hartmut Hilgenfeld/Montage: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Über die fünf Jahre ist der Trägerverein auf stolze rund 60 Mitglieder angewachsen. Es gibt Mitstreiter, die sich um die technischen Dinge kümmern, es gibt Reporter, Moderatoren, Programmplaner, Musikredakteure. Manche sind mehr und manche weniger präsent. „Jeder macht, was er kann und wie viel er kann“, sagt Matthias Loke, der seit der ersten Sendung, die am 28. März 2021 in die Welt hinaus geschickt wurde, dabei ist. „Wir haben damals sehr bescheiden angefangen. Es ist schon beeindruckend, was daraus geworden ist“, ist dem Möllenseer der Stolz anzumerken. Er gehört zu jenen, die zumindest „ein wenig“ vom Fach sind. Der 68-Jährige ist Journalist, hatte aber beruflich nie etwas mit Rundfunk zu tun. Eine Handvoll Mitstreiter bringt wie er auf dem einen oder anderen Gebiet Erfahrung mit. Für andere, wie etwa Doris Buhss, ist das Hobby komplettes Neuland. Sie war Lehrerin und hatte vor ihrem Engagement für Ginseng noch nie einen Radiobeitrag produziert.</p>
<p><strong>„Der Spaß ist groß.“</strong></p>
<p>„Was da alles dazu gehört und wie viel Zeit das in Anspruch nimmt“, staunt sie noch immer. Vor einem Jahr ist sie dazu gestoßen, hat zum Beispiel schon über das Schildkröten-Gehege und die Honigkirche in Neu Hartmannsdorf berichtet. Ein Thema, eine Idee sei schnell gefunden, weiß die 65-Jährige. Aber dann werde recherchiert, nach Gesprächspartnern gesucht, mit ihnen Vorgespräche und das Interview selbst geführt. Und danach müsse das ganze Material noch gesichtet, bearbeitet, geschnitten und der Beitrag so fertiggestellt werden. Es sei für Außenstehende kaum vorstellbar, wie viel Arbeit allein in einem Fünf-Minuten-Beitrag steckt. „Aber, der Spaß ist groß und der ganze Prozess wahrlich eine Begeisterung“, ist die Grünheiderin froh, ein solches Hobby gefunden zu haben.</p>
<p><strong>Mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen</strong></p>
<p>Und dann ist da ja noch der Nebeneffekt, mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen, sich zu helfen, fachlich voranzubringen und auch einfach nur die Gemeinschaft zu genießen, Anschluss an interessante Menschen gefunden zu haben. Sicher geht es Radio Ginseng in erster Linie darum, sieben Tage die Woche 24 Stunden nahtlos ein Programm anzubieten. „Aber einmal im Monat treffen wir uns einfach so, zu Kaffee und Kuchen“, erzählen Doris Buhss und Matthias Loke. Darum kümmern sich Jürgen Kiesecker und Birgit Mühl. Diese sind die guten Seelen hinter dem „Klön-Nachmittag“.</p>
<p><strong>Sende-Geburtstag am 28. März</strong></p>
<p>Nun also steht der Sende-Geburtstag an. In der Woche vor dem 28. März widmet sich jeweils ein Tag einem zurückliegenden Jahre und skizziert so nach, wie Radio Ginseng das Laufen lernte und wie erwachsen es mittlerweile ist. Am Montag, den 23., wird an 2021 erinnert, am Dienstag an 2022 &#8211; und am Freitag eben an das vergangene Jahr 2025. Am Samstag wird dann ab morgens live gesendet mit wechselnden Moderatoren und wechselnden Themen. „Das wird spannend, denn eigentlich haben wir eine Struktur, die vor allem aus Vorproduktionen besteht“, sagt Loke. Das wöchentlich wechselnde Programm besteht sonst aus einem Morgen-, Mittags- und Abendmagazin, <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/radio-ginseng-fuer-den-alternativen-medienpreis-2025-nominiert/">aus Interviews</a>, Themensendungen – unter anderem zu Gesundheit, Raumfahrt, Verkehr &#8211; und sogar Frühsport sowie jeder Menge Musik. Davon wird für das Jubiläum mal abgewichen. Die Zuhörer haben an dem Tag Gelegenheit, den Radio-Machern über die Schulter zu schauen, denn um 14 Uhr wird das Studio im Souterrain des Robert-Havemann-Klubhauses (An der Alten Schule 2) in Grünheide für Interessierte geöffnet. Gern wird dann auch Wunschmusik gespielt. Und vielleicht ist ja auch der eine oder andere darunter, der sich auch mal in dem Radio-Metier ausprobieren will. Neue Mitstreiter sind immer gern gesehen. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p><strong><em>Hier lässt sich Radio Ginseng empfangen: <a href="http://www.radioginseng.de">www.radioginseng.de</a> und Fr/Sa über DAB + Kanal 12d</em></strong><br />
<strong><em>sowie über die eigene kostenlose App</em></strong></p>
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		<title>Interessengemeinschaft Spreeau macht das Leben bunter</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/interessengemeinschaft-spreeau-macht-das-leben-bunter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Spreeau]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[IG Spreeau]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1522" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Treffpunkt der IG Spreeau: In den Gemeinschaftsräumen der Feuerwache Spreeau werden die Veranstaltungen geplant. Foto/Montage: Anke Beißer/Logo: IG Spreeau" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-300x178.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-1024x609.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-768x457.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-1536x913.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-2048x1218.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-800x476.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Mit dem Anspruch „Von und für uns“ macht die Interessengemeinschaft Spreeau (IG) das Leben in dem in mehrere kleine Siedlungen zersplitterten Ortsteil der Gemeinde Grünheide bunter. Selber Spaß und Freude an gemeinsamen Aktionen haben und andere von dieser Begeisterung anstecken, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1522" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Treffpunkt der IG Spreeau: In den Gemeinschaftsräumen der Feuerwache Spreeau werden die Veranstaltungen geplant. Foto/Montage: Anke Beißer/Logo: IG Spreeau" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-300x178.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-1024x609.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-768x457.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-1536x913.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-2048x1218.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Treff-IG-Spreeau-800x476.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Mit dem Anspruch „Von und für uns“ macht die Interessengemeinschaft Spreeau (IG) das Leben in dem in mehrere kleine Siedlungen zersplitterten Ortsteil der Gemeinde Grünheide bunter. Selber Spaß und Freude an gemeinsamen Aktionen haben und andere von dieser Begeisterung anstecken, das treibt eine gute Handvoll Spreeauer an. Eine von ihnen ist Verena Kurzhals. Sie gehört zu jenen, die die IG im Juni 2024 gegründet haben und die Fäden in der Hand halten. Zu den Aktiven gehören Ur-Spreeauer wie sie genauso wie Zugezogene. „Das ist ein schöner Mix.“ Ob Sommerfest, Weihnachtsmarkt oder einfach nur Nachbarschaftshilfe, ob Veranstaltung von der Feuerwehr oder dem Ortsbeirat, es gibt viel Unterstützung. Mit der IG haben sie sich eine Form gegeben und bringen mit eigenen Ideen neue Facetten ein.</p>
<p><strong>„Wir wollen diese Gemeinschaft noch mehr stärken &#8230;“</strong></p>
<p>Ziel sei es, die Menschen aus den einzelnen Siedlungen &#8211; Spreeau (Storkowfurt), Sieverslake, Spreewerder, Störitz und Freienbrink &#8211; näher zusammen zu bringen. „Mit seinen etwa 907 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025) bietet Spreeau eine harmonische Verbindung aus naturnahem Wohnen und dörflicher Gemeinschaft“, heißt es auf der Homepage. Und Verena Kurzhals ergänzt: „Eigentlich kennt ja hier fast jeder jeden. Wir wollen diese Gemeinschaft noch mehr stärken und durch unsere Angebote bereichern.“ Über den Ortbeirat und eine eigene Homepage hat die IG schon auf sich aufmerksam gemacht. Es gibt Vernetzungen mit anderen Interessengruppen und Vereinen. Hinzu kommen Flyer und Aushänge, mit denen auf Veranstaltungen und Aktivitäten hingewiesen wird. Der Festplatz mit der angrenzenden Feuerwache Spreeau samt Gemeinschaftsraum, wo der Jugendclub inzwischen durch die  IG in Zusammenarbeit mit der Jugendkoordination Grünheide wiederbelebt wurde, bieten eine gute Basis, einen Treffpunkt in der Mitte.</p>
<p><strong>Neue Mitstreiter gern gesehen</strong></p>
<p>Wer sich über die IG informieren möchte, ist auf der modernen Homepage schon mal an einer guten Adresse. Unter dem Reiter „Mitmachen“ steht: „Du möchtest das Leben in Spreeau aktiv mitgestalten? Dann bist du hier genau richtig! … Ob du Lust hast, bei einer Müllsammelaktion mit anzupacken, ein Dorffest mit zu organisieren, dich kreativ in die Ortsgestaltung einzubringen oder einfach neue Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen – jede Form der Beteiligung ist willkommen. … Gemeinsam machen wir Spreeau zu einem noch lebenswerteren Ort!“</p>
<p><strong>In Vorweihnachtszeit Türen geöffnet</strong></p>
<p>Dass es der IG nicht an frischen Ideen mangelt, davon zeugte zum Jahresausklang „Der lebende Adventskalender“. An 10 Tagen im Advent wurde an unterschiedlichen Orten im wahrsten Wortsinn eine Tür geöffnet. Dabei war zum Beispiel die zum Spielplatz neben der Feuerwache, wo am 1. Dezember der Weihnachtsbaum geschmückt wurde. Aber auch zu privaten Grundstücken wurde der Einlass gewährt. Als letzter Höhepunkt der Vorweihnachtszeit stand noch ein gemeinsames Projekt mit der IG Klang aus dem benachbarten Freienbrink auf dem dortigen Festplatz im Kalender. Es sei ein Anfang, vielleicht werden es im kommenden Jahr noch mehr Türchen, schaut Anja Rindler, Ideengeberin und aktive Mitstreiterin in der IG voraus. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p>Mehr Infos zur IG gibt es <a href="https://spreeau.com/">hier</a>.<br />
<strong><em>Das nächste Treffen der IG Spreeau findet am 2. Februar 2026, 19.15 Uhr, in den Gemeinschaftsräumen der Feuerwache Spreeau, Spreenhagener Straße 1, statt.</em></strong></p>
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		<title>Dankeschön-Abend fürs Ehrenamt</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/dankeschoen-abend-fuers-ehrenamt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 10:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1421" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Pamela Eichmann, und Bürgermeister Arne Christiani bei ihrer Danksagung: an Christiane Maleck, Rolf Exner, Hildegard Seidel, Alexander Schrot (obere Fotoreihe von links), Erna Lehmann, Burkhardt Teichert und Gerda Pfennig (untere Fotoreihe von links) – hier beispielhaft für die 33 Geehrten. Fotos/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-300x167.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-1024x569.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-768x426.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-1536x853.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-2048x1137.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-800x444.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Weltweit wird am 5. Dezember 2025 der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen. In Grünheide geschieht die Würdigung dieses gesellschaftlichen Engagements traditionell am letzten Freitag im November. Und so ist es auch in diesem Jahr gewesen. Am dem Abend (28. November) [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1421" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Pamela Eichmann, und Bürgermeister Arne Christiani bei ihrer Danksagung: an Christiane Maleck, Rolf Exner, Hildegard Seidel, Alexander Schrot (obere Fotoreihe von links), Erna Lehmann, Burkhardt Teichert und Gerda Pfennig (untere Fotoreihe von links) – hier beispielhaft für die 33 Geehrten. Fotos/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-300x167.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-1024x569.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-768x426.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-1536x853.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-2048x1137.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-800x444.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Weltweit wird am 5. Dezember 2025 der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen. In Grünheide geschieht die Würdigung dieses gesellschaftlichen Engagements<a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/ein-dankeschoen-abend-fuers-ehrenamt-auch-fuer-nadine-sophie-gerner/"> traditionell am letzten Freitag im November</a>. Und so ist es auch in diesem Jahr gewesen. Am dem Abend (28. November) wurde für 170 geladene Gäste und ihre Begleitung eine Veranstaltung ausgerichtet, in der jene im Mittelpunkt standen, die sich sonst in ihrer Freizeit um andere kümmern. Das waren jene, die nicht fragen, was sie dafür bekommen. Jene, die ihre Zeit der Gemeinschaft schenken, damit es anderen gut geht. Damit diese ihrem Hobby nachgehen können, damit sie Hilfe empfangen, damit deren Leben reicher wird. Wobei auch die Ehrenamtlichen dabei selbst nicht leer ausgehen. Sie erfahren Bestätigung, Wertschätzung, lernen andere Menschen kennen und machen so nicht nur das anderer, sondern auch ihr Leben reicher. Und der Dank galt auch jenen, die Zuhause das Verständnis für das Engagement der Partnerin oder des Partners aufbringen.</p>
<p><strong>Voller Fokus auf Vereine und Interessengemeinschaften</strong></p>
<p>Von Engagierten gibt es in Grünheide viele. Nicht allen konnte am Tag des Ehrenamtes Danke gesagt werden. Aber stellvertretend für alle werden Jahr für Jahr einzelne aus den Vereinen und aus den Interessengemeinschaften ins Störitzland zu eben jenem besonderen Abend eingeladen. Anders als in den Vorjahren waren die Feuerwehren diesmal weniger stark vertreten. Und das aus gutem Grund. Denn sie haben im Sommer erstmals einen eigenen <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/gelungene-premiere-erster-feuerwehrball-im-stoeritzland/">Feuerwehr-Ball gefeiert</a> und damit die wohl verdiente Wertschätzung erhalten.</p>
<figure id="attachment_7895" aria-describedby="caption-attachment-7895" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7895 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1706" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-300x200.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-1024x682.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-768x512.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-1536x1024.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-2048x1365.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild7-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-7895" class="wp-caption-text">Dankeschön-Tüte: Zu den Präsenten für die Geehrten gehörten diesmal neben dem Grünheider Kalender erstmals eine Schildkröten-Kachel. Foto: Ariane Kaatz/Montage: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Abend bester Unterhaltung</strong></p>
<p>Neben der Ehrung, die einige von ihnen vor dem versammelten Publikum aus der Hand von Bürgermeister Arne Christiani und der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Pamela Eichmann, erhalten haben, wartete auf die rund 220 Gäste ein leckeres Buffet, Zeit für angeregte Unterhaltungen, weiteres Netzwerken und natürlich, dank eines DJs, die Gelegenheit zum Tanzen. Ein Busshuttle sammelte die Gäste – nach vorheriger Anmeldung – in den Ortsteilen ein und brachte sie auch wieder zurück.</p>
<figure id="attachment_7894" aria-describedby="caption-attachment-7894" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7894 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1459" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-300x171.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-1024x584.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-768x438.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-1536x876.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-2048x1168.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild6-800x456.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-7894" class="wp-caption-text">Volles Haus: Rund 220 Gäste waren am Freitag (28. November) im Störitzland zusammen gekommen, um das Ehrenamt zu feiern. Fotos/Montage: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Ehrenamt genießt in Grünheide hohen Stellenwert</strong></p>
<p>Dass das Ehrenamt und die Vereinskultur in der Gemeinde einen hohen Stellenwert genießen, haben zudem jüngst die Gemeindevertreter wieder unter Beweis gestellt. Denn sie sichern mit Zuschüssen aus dem Gemeindesäckel seit Jahren auf verlässliche Art einen Teil der finanziellen Basis ab. Laut einer Richtlinie gibt es sowohl die institutionelle Förderung, die sich aus mehreren Faktoren zusammen setzt &#8211; wie alle aktiven Mitglieder, Mitglieder mit  Hauptwohnsitz in der Gemeinde sowie Mitglieder unter 25 Jahre – als auch die Projektförderung. Vereine und Interessengruppe aus dem Bereich Sport, Heimatpflege und Kultur sowie Seniorenarbeit können über beide Wege Zuschüsse beantragen. Dafür gibt es einen festen Rhythmus: Beantragung für das Folgejahr bis zum 30. Juni, dann prüft der  Sozialausschuss und spricht eine Empfehlung für die Gemeindevertretung aus, die beschließt im Herbst und die Antragsteller wissen, welche Gelder sie ab dem darauffolgenden Januar abrufen können. Die Abrechnung wiederum erfolgt im Jahr drauf bis Mitte Februar. Für die meisten Vereine ist dieser Ablauf schon in Fleisch und Blut übergegangen. Es kommen aber immer mal wieder auch neue Gruppen hinzu, die die Förderung nutzen wollen. In Summe beläuft sich das Budget für 2026 auf rund 110.600 Euro, was rund 7500 Euro mehr gegenüber dem Vorjahr entspricht.</p>
<figure id="attachment_7892" aria-describedby="caption-attachment-7892" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7892 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1689" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-300x198.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-1024x676.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-768x507.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-1536x1013.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-2048x1351.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-800x528.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-7892" class="wp-caption-text">Danke für das großartige Engagement: Am Freitag (28. November) waren alle Augen auf jene gerichtet, die in besonderem Maße im Ehrenamt einen unverzichtbaren Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Foto/Montage: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Zwei neue Interessengruppen am Start</strong></p>
<p>In der Großgemeinde sind insgesamt 87 Vereine und Interessengemeinschaften (IG) registriert. 48 haben die Förderung beantragt. Nach Ortsteilen sortiert, entfallen dabei auf Grünheide und Kagel jeweils 13, Hangelsberg 8, Spreeau 7, Kienbaum 5 und Mönchwinkel 2. Neu geründet wurden 2025 übrigens die IG Yoga in Kagel und die IG Spreeau in Spreeau. Andere, wie der Awo-Ortsverein Grünheide, der vor wenigen Tagen sein 35jähriges Bestehen gefeiert hat, sind schon viele Jahre aktiv. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p><em>Die bei der festlichen Veranstaltung im Störitzland wurden 2025 besonders geehrt:</em></p>
<p><em>Kategorie Kultur</em><br />
<strong>Maik Förster</strong> (ev. Kirchengemeinde Hangelsberg),<strong> Gerlinde Arnold</strong> (Förderverein Dorfkirche Kagel),<strong> Marco Großert</strong> (Grünheider Carneval Klub), <strong>Bärbel Kantner</strong> (Grünheider Carneval Klub), <strong>Gerda Pfennig</strong> (Heimatverein Grünheide),<strong> Evelin Haasler</strong> (Heimatverein Kagel),<strong> Lutz Holst</strong> (IG Geschichte &amp; Natur Spreeau), <strong>Gisela Simm</strong> (Kreativzirkel Kagel),<strong> Christine Maleck </strong>(Löcknitzchor Grünheide),<strong> Detlef Groth</strong> (Radio Ginseng)</p>
<p><em>Kategorie Soziales</em><br />
<strong>Andy Lambek</strong> (IG Freienbrink),<strong> Ellen Mertineit</strong> (Ortsbeirat Kienbaum),<strong> Annette Weise</strong> (Ortsbeirat Mönchwinkel),<strong> Christian König</strong> (Schneckenverein Mönchwinkel),<strong> Sarah Korallus</strong> (Ortsteil Hangelsberg),<strong> Eric Leopold</strong> (Skatbrüder Kienbaum),<strong> Marianne Hillinger</strong> (Arbeiterwohlfahrt),<strong> Erna Lehmann</strong> (Strickliesel)</p>
<p><em>Kategorie Brandschutz</em><br />
<strong>Björn Meyke</strong> (Feuerwehr Grünheide), <strong>Alexander Schrot</strong> (Förderverein Feuerwehr Kagel)</p>
<p><em>Kategorie Familie und Jugend</em><em><br />
</em><strong>Burkhard Teichert</strong> (Eltern-Kind-Zentrum Grünheide),<strong> Jens Sichting</strong> (Grundschule Grünheide),<strong> Patrick Quiel</strong> (Jugendclub Grünheide)</p>
<p><em>Kategorie Sport</em><br />
<strong>Andrea Hein</strong> (Grünheider Sportverein), <strong>Juliane Wulf</strong> (Grünheider Sportverein), <strong>Thomas Esser</strong> (IG Wassersport Finkenstein), <strong>Stefanie Eichler</strong> (SG Hangelsberg),<strong> Hans Weber</strong> (Anglerverein Kagel)</p>
<p><em>Kategorie Interessengemeinschaft</em><em><br />
</em><strong>Lars Kleinschmidt</strong>, <strong>Irene Bernhardt, Gerd Röhsgen</strong></p>
<p><em>Sonderehrung:</em><br />
<strong>Hildegard Seidel </strong>(Seniorenbeirat), <strong>Rolf Exner</strong> (Schiedsstelle)</p>
<p><em>Sonderehrung Feuerwehr:</em><br />
<strong>Björn Meyke</strong>, <strong>Bernd Häberlen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>IG Löcknitztal startet wieder mit Arbeitseinsätzen &#8211; Unterstützer willkommen</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/ig-loecknitztal-startet-wieder-im-arbeitseinsaetzen-unterstuetzer-willkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[IG Löcknitztal]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2000" height="1125" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Schützenswerte Landschaft: das Löcknitztal zwischen Kienbaum und Fangschleuse Foto: Carolin Klippstein" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein.jpg 2000w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" />„Jetzt geht es wieder raus in die Natur!“, freuen sich die Mitglieder des Vereins Interessengemeinschaft Löcknitztal (IG). Im März hatten sie auf ihrer Vollversammlung die Jahre 2023/24 Revue passieren lassen und Bernd Ziebarth als Vorsitzenden wiedergewählt. Nun liegen die aktuellen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2000" height="1125" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Schützenswerte Landschaft: das Löcknitztal zwischen Kienbaum und Fangschleuse Foto: Carolin Klippstein" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein.jpg 2000w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Loecknitztal-Carolin-Klippstein-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p>„Jetzt geht es wieder raus in die Natur!“, freuen sich die Mitglieder des Vereins Interessengemeinschaft Löcknitztal (IG). Im März hatten sie auf ihrer Vollversammlung die Jahre 2023/24 Revue passieren lassen und Bernd Ziebarth als Vorsitzenden wiedergewählt. Nun liegen die aktuellen Termine für die Pflegemaßnahmen 2025 im Naturschutzgebiet Löcknitztal vor. Und wie jedes Jahr ergeht der Aufruf, sich zu beteiligen, nicht nur an die Mitglieder und Freunde. Gern werden auch neue Unterstützer bei den Arbeitseinsätzen begrüßt. Wer also Lust hat, sich an der frischen Luft mal so richtig auszupowern und dabei zudem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der schützenswerten Löcknitzwiesen leisten will, ist bei der IG stets willkommen.<em> (AB)</em></p>
<p><strong>Im Kalender sind derzeit folgenden Daten markiert:<br />
</strong></p>
<p>25. Mai, 9 Uhr:<br />
erster Arbeitseinsatz auf der Haasewiese, mähe mit Freischneider und Abräumen hauptsächlich des noch verschilften Teils<br />
27. Juli:<br />
Arbeitseinsatz Grabenwiese<br />
17. August:<br />
Arbeitseisatz auf der Doppelwiese und der langen Kienbaumer Wiese<br />
7. September:<br />
Arbeitseinsatz auf der Succisawiese<br />
21. September:<br />
Arbeitseinsatz „der Schlauch“</p>
<p>Die zum Teil fehlende Anfangszeit und die Anfahrtsbeschreibung werden jeweils kurz vor dem Termin per Rundmail verschickt. Wer also Interesse hat, kann sich in den Verteiler aufnehmen lassen.</p>
<p><strong>Außerdem stehen zwei Exkursionen im Plan.</strong><br />
7. Juni, 10.30 Uhr:<br />
Exkursion in das Schutzgebiet „Ruhlsdorfer Bruch“ (Treff vor Ort)<br />
15. Juni, vormittags:<br />
Exkursion mit dem Heimatverein Kagel in die Kienbaumer Wiesen</p>
<p><em>Info und Kontakt: Bernd Ziebarth; Mail an loecknitztal@outlook.de</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Verein bewahrt viertältesten Bahnhof vor dem Verfall</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/verein-bewahrt-viertaeltesten-bahnhof-vor-dem-verfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof Hangelsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Denkmalgeschützes Gebäude: Der Bahnhof von Hangelsberg zählt zu den ältesten Stationen in Deutschland. Der Verein Historischer Bahnhof Hangelsberg will das Objekt vor dem Verfall bewahren und hofft, es irgendwann neu beleben zu können. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Der Hangelsberger Bahnhof ist einer der ältesten noch erhaltenen in Deutschland. Nach Recherchen des Vereins Historischer Bahnhof Hangelsberg könnte es sich um den viertältesten handeln. Nachdem am 23. Oktober 1842 die Bahnstrecke Berlin &#8211; Frankfurt (Oder) eröffnet worden war, folgte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Denkmalgeschützes Gebäude: Der Bahnhof von Hangelsberg zählt zu den ältesten Stationen in Deutschland. Der Verein Historischer Bahnhof Hangelsberg will das Objekt vor dem Verfall bewahren und hofft, es irgendwann neu beleben zu können. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/Bahnhof-20250108-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Der Hangelsberger Bahnhof ist einer der ältesten noch erhaltenen in Deutschland. Nach Recherchen des <a href="https://www.bahnhof-hangelsberg.de/">Vereins Historischer Bahnhof Hangelsberg</a> könnte es sich um den viertältesten handeln. Nachdem am 23. Oktober 1842 die Bahnstrecke Berlin &#8211; Frankfurt (Oder) eröffnet worden war, folgte alsbald auch die Einweihung der Station in Hangelsberg. Das Ensemble von Bahnhofsgebäude mit Warteraum, Gepäckaufbewahrung sowie Dienstwohnung, Toilettenhäuschen und (nach wie vor bewohntem) Bahnwärterhaus steht unter Denkmalschutz und verlangt deshalb nach besonderer Obacht.</p>
<p><strong>Zustand und Auflagen stellen große Herausforderung dar</strong></p>
<p>Der Verein hat das Bahnhofsgebäude und das Toilettenhäuschen, die seitens der Deutschen Bahn 2003 stillgelegt wurden, 2015 erworben und sich zum Ziel gesetzt, sie vor dem Verfall zu bewahren, herzurichten, wieder zugänglich und nutzbar zu machen. Angesichts des Zustandes und der Auflagen seitens des Denkmalsschutzes für die Ehrenamtler vor allem finanziell eine große Herausforderung.</p>
<p>An Ideen, was sich mit dem Objekt anfangen ließe, mangelt es dem Verein nicht. Im Sanierungskonzept steht einerseits das Wiederbeleben von Bahnhofsfunktionen wie Warteraum, Fahrkartenautomat und Toiletten. Darüber hinaus könnten ein Laden mit regionalen und überregionalen Produkten, eine Pendlerversorgung, ein Café mit Sommerterrasse, ein Permakultur-Garten mit Bildungsangeboten sowie Co-Working-Räume und Ateliers ein Zuhause finden. Das aber ist alles Zukunftsmusik, denn erst einmal stehen die grundsätzlichen Arbeiten an. „Wir suchen für die Sanierung nach wie vor einen Weg“, sagt die Vereinsvorsitzende Dörte Brosch. Bisher konnte keine geeignete Förderquelle aufgetan werden „Wir sind deshalb auf der Suche nach einem Investor für das historische Ensemble. Das Bahnhofsumfeld wird sich mit der Grundschule, dem Wohnumfeld und dem geplanten ,GreenWorkPark‘ weiterentwickeln. Hier könnte der Bahnhof ein attraktives Eingangsportal bilden. Für einen Investor kann es zudem leichter sein, bestimmte Fördermittel zu erlangen, da er eher Eigenmittel einbringen kann als der Verein“, sagt die Hangelsbergerin. „Hauptsache es gelingt uns, das Ensemble zu erhalten, von Grund auf zu sanieren und so wieder zum Leben zu erwecken.“</p>
<p><strong>Notreparaturen sind gestattet</strong></p>
<p>Bis dahin kämpft sich der Verein durch die Mühen der Ebene, kann das Objekt nur sichern, für einzelne Veranstaltungen öffnen sowie Notreparaturen ausführen. Denn Förderung gibt es nur, wenn mit dem Projekt an sich noch nicht begonnen wurde. Ein großes Problem stellt der immer wieder aufflammende Vandalismus dar. Dem fiel vor Jahren das Dach des Nebengelasses zum Opfer. Hinausgeworfene Steine zerschlugen die schützende Haut. „In Absprache mit der Denkmalbehörde durften wir das Gebäude oben mit Wellblech verschließen und so vor eindringendem Regen schützen“, sagt die Vorsitzende. Auch das Hauptgebäude ist immer wieder Angriffen ausgesetzt. So wurden mehrfach Fenster eingeworfen und zuletzt auf den schwer einsehbaren, gen Berlin gerichteten Giebel ein „Union-Berlin“-Graffiti-Tag gesprüht. Der Verein hat Anzeige erstattet. Der verschandelnde Schriftzug aber wird wohl erst einmal bleiben. Ihn mit etwas anderem zu überdecken mache an dem historischen Gebäude keinen Sinn. Zudem bestehe die Gefahr, dass die Substanz zusätzlich geschädigt wird.</p>
<figure id="attachment_6152" aria-describedby="caption-attachment-6152" style="width: 1130px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6152 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392.jpg" alt="Sockel trocken gelegt: Eine Drainage soll das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Foto: Achim Hippel" width="1130" height="730" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392.jpg 1130w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392-300x194.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392-1024x662.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392-768x496.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/04/image0000001_2-e1744903006392-800x517.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1130px) 100vw, 1130px" /><figcaption id="caption-attachment-6152" class="wp-caption-text">Sockel trocken gelegt: Eine Drainage soll das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Foto: Achim Hippel</figcaption></figure>
<p><strong>Rettung für den nassen Sockel in Sicht</strong></p>
<p>Was das Nebengelass anbelangt, sorgt sich der Verein seit einer Weile wegen des Niederschlagswassers, das ans Gebäude läuft und den Sockel vernässt. Hier wurde eine ungünstige Neigung des Bahnsteigs als Ursache ausgemacht. Die Deutsche Bahn hat für die Lösung des Problems im April den Einbau einer Drainage veranlasst, die das Wasser weg vom Haus hin zum Grünstreifen leitet.</p>
<p>Ansonsten haben die Bahnhofs-Freunde mit einer Putz-Aktion das Objekt für den Frühling hübsch gemacht. Ein Dutzend Vereinsmitglieder hat das Gelände vom Laub befreit und auch die Regenrinnen wieder durchlässig gemacht. Für den 14. September ist erneut ein Sommerfest im Plan, das sich dem Tag des Offenen Denkmals anschließt. Hier haben Besucher wieder Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen, sich womöglich als Unterstützer motivieren zu lassen. Es soll eine Lesung und einen Spiele-Flohmarkt geben. Und vielleicht gibt es bis dahin ja auch Neuigkeiten zur Zukunft des Areals. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>117 Grünheider helfen am 9. Juni bei der Wahl: Maria Giese ist eine davon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2013" height="1164" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Hilft bei alle Wahlen: Maria Giese ist am 9. Juni wieder Vorsteherin im Fangschleuser Wahllokal. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797.jpg 2013w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-300x173.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-1024x592.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-768x444.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-1536x888.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-800x463.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2013px) 100vw, 2013px" />„Das Wahlrecht ist ein hohes Gut in der Demokratie. Wer etwas verändern, bewegen, wer mitbestimmen will, muss es ausüben. Um das wiederum möglich zu machen, bedarf es der Wahlhelfer.“ Mit dieser simplen Formel begründet Maria Giese ihren Einsatz im Wahllokal. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2013" height="1164" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Hilft bei alle Wahlen: Maria Giese ist am 9. Juni wieder Vorsteherin im Fangschleuser Wahllokal. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797.jpg 2013w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-300x173.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-1024x592.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-768x444.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-1536x888.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/05/20240522_125855-scaled-e1716392562797-800x463.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2013px) 100vw, 2013px" /><p>„Das Wahlrecht ist ein hohes Gut in der Demokratie. Wer etwas verändern, bewegen, wer mitbestimmen will, muss es ausüben. Um das wiederum möglich zu machen, bedarf es der Wahlhelfer.“ Mit dieser simplen Formel begründet Maria Giese ihren Einsatz im Wahllokal. Und obwohl dieser anstrengend und in der Regel langwierig ist, will sie ihn auch aus einem anderen Grund nicht missen. Maria Giese trifft dabei auf ein inzwischen eingespieltes Team, das sich gemeinsam der Verantwortung stellt, die Wahl regelkonform über die Bühne zu bringen. Da wird zudem in Pausen natürlich miteinander und mit Wählern geplauscht. „Sicher, die Aufgabe ist fordernd, es bedarf besonders beim Auszählen über Stunden einer hohen Konzentration. Aber der Tag macht trotzdem richtig Spaß“, sagt die 38-Jährige.</p>
<p><strong>„Es hat einen Generationswechsel gegeben“</strong></p>
<p>Den Anstoß, sich in diesem Ehrenamt zu engagieren, kam vor zehn Jahren von ihrem damaligen Mann, Christoph Giese. Als Mitarbeiter des Grünheider Hauptamtes und somit auch der Wahlleitung war er an allen Wahl-Sonntagen im Dienst. Wenn auch sie sich engagiert, würde sie nicht alleine zu Hause sitzen, lautete sein Vorschlag. Maria Giese probierte es aus, lernte die Aufgaben kennen, schätzen und will sie schließlich nicht mehr missen. Seit 2014 ist die Fangschleuserin bei jeder Wahl im Anglerheim an der Werlseestraße mit am Start – erst als Beisitzerin und inzwischen als Vorsteherin. „Es hat einen Generationswechsel gegeben. Ich habe viel von den langjährigen Helfern gelernt, über die Jahren sind einige der älteren ausgeschieden und haben das Zepter weitergereicht.“ Maria Giese lobt die Zusammensetzung in der knapp zehnköpfigen Gruppe. Da gibt es zum Beispiel Uwe Flügel als Geschäftsmann und Fangschleuser Brauer, da gibt es den Jugendkoordinator Martin Wiegold, der immer wieder junge Leute als Helfer wirbt. „Ganz bunt halt“, sagt die 38-Jährige, die selbst beruflich in der Reha-Klinik für Medizin-Controlling und Qualitäts-Management verantwortlich ist.</p>
<p>Am 9. Juni – dem Tag der bundesweiten Europawahl sowie der Kommunalwahlen in Brandenburg – wird der ordnungsgemäße Ablauf in den zehn Grünheider Wahllokalen von insgesamt 90 Ehrenamtlern abgesichert. Hinzukommen 27 weitere in den drei Briefwahlvorständen. Sie werden vorab von der jeweiligen Wahlleitung berufen. Wenige Tage vor der Wahl gibt es für alle eine Schulung, bei der sie in Details der jeweiligen Abläufe eingewiesen werden.</p>
<p><strong>Maria Giese ist am Wahltag ab 7 Uhr am Start</strong></p>
<p>Am Wahltag selbst kommt Maria Giese mit dem aus dem Rathaus abgeholten Unterlagen und der Ausstattung fürs Wahllokal schon kurz nach 7 Uhr ins Anglerheim. Ist der Wahlvorstand gegen 7.30 Uhr vollständig, wird das Lokal eingerichtet. Dafür müssen Stühle und Tische gerückt, Muster der Stimmzettel an die Wände geklebt, die Wahlurnen aufgestellt und die Kabinen so platziert werden, dass niemand die Stimmabgabe beobachten kann. Das Lokal wird von außer gekennzeichnet und kontrolliert, ob es im unmittelbaren Umfeld Wahlwerbung gibt – die verboten ist. Punkt 8 Uhr öffnet das Wahllokal und wird auf den ersten Wähler gewartet. Der inspiziert die noch offenen Urnen, bevor diese in seinem Beisein versiegelt werden und ab dann bis 18 Uhr verschlossen bleiben. „Manchmal scherzt der erste, wo denn seine Blume bleibe. Das ist wohl eine Anspielung auf die DDR-Zeit, als es offenbar eine solche gab“, schmunzelt die Fangschleuserin.</p>
<p>An große Störungen einer Wahl kann sie sich nicht erinnern. Einmal habe jemand seinen Ausweis in der Kabine vergessen. „Er war schnell informiert und konnte ihn wieder abholen.“ Wenn das Lokal gut besetzt ist, ließe sich in Flauten für ein, zwei Helfer auch mal ein kurzes Beine-Vertreten oder Zuhause-Mittag-Essen einfügen. „Ich als Vorsteherin oder Martin Wiegold als Stellvertreter müssen aber immer vor Ort sein.“ Und 18 Uhr, wenn die öffentliche Auszählung beginnt, muss der Wahlvorstand komplett sein.</p>
<p><strong>Wird bei der Wahlbeteiligung mitgefiebert?</strong></p>
<p>Und wie erleben die Vorstände den Tag? Fiebern sie mit, was die Wahlbeteiligung anbelangt? Messen sie sich dabei mit den anderen Lokalen? „Manchmal heißt es schon, lasst Daumen drücken, dass wir um 12 die eine oder andere Schwelle überschreiten. Und ja, wir schauen schon, wie wir gegenüber den anderen Wahllokalen dastehen. Aber letztlich entzieht sich das ja unserem Einfluss und ist völlig belanglos.“</p>
<p>Die Auszählung selbst folgt dem vorgegebenen Rhythmus – diesmal Europawahl, Kreistagswahl, Gemeindevertretung sowie Ortsbeiräte. „Wir hatten bisher Lukas Haiß in unseren Reihen, der sich immer sehr strategisch ein System überlegt hat. Er ist diesmal nicht dabei, weil er selber zur Wahl steht“, erklärt die Wahlvorsteherin. Aber, sie habe ja von ihm gelernt. Allerdings sei ihr schon jetzt klar, dass es aufgrund der Vielzahl an Wahlen und der Menge an Wahlvorschlägen sowie dementsprechend großen Stimmzetteln ein ziemliches Gewusel geben wird.</p>
<p><strong>„Dann heißt es noch, alles wieder aufräumen &#8230;“</strong></p>
<p>Ist alles ausgezählt und auf Plausibilität geprüft, wird die Meldung telefonisch an in die Grünheider Wahlleitung übermittelt. „Dann heißt es noch, alles wieder aufräumen, die Unterlagen gemäß der Vorgaben verpacken und ins Rathaus bringen. Dort wandern sie für viele Jahre in den Keller.“</p>
<p>Und wie lange geht so ein Tag? Maria Gieses Rekord liegt bei 4 Uhr morgens. Ob es diesmal wieder so lange dauern wird, lasse sich schwer abschätzen. „Vielleicht frage ich vorab vorsichtshalber meinen Arbeitgeber, ob ich vielleicht am Montag ein, zwei Stunden später kommen kann und die dann nachhole“, überlegt die Grünheiderin. Aber letztlich staune sie jedes Mal, dass sie am Ende gar nicht so kaputt sei. „Es kommt mir nicht so lange vor, weil die Zeit wie im Flug vergeht, die Konzentration einen wach hält und der Spaß überwiegt.“ <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Überraschung nicht ausgeschlossen &#8211; im Bücherpavillon am Bürgerpark</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/ueberraschung-nicht-ausgeschlossen-im-buecherpavillon-am-buergerpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 08:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Aus Leidenschaft im Ehrenamt: Burkhard Teichert aus Fangschleuse liebt Literatur - und kümmert sich seit Herbst 2023 um den Bücherpavillon am Bürgerpark Grünheide. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Auf einer Parkbank sitzen, die Sonne und die frische Luft in der Natur genießen. Fehlt nur noch ein gutes Buch, wird sich so mancher denken. Keines dabei? Kein Problem im Grünheider Bürgerpark. Idyllisch an Kanal und Peetzsee im Schatten eines [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Aus Leidenschaft im Ehrenamt: Burkhard Teichert aus Fangschleuse liebt Literatur - und kümmert sich seit Herbst 2023 um den Bücherpavillon am Bürgerpark Grünheide. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Teichert-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Auf einer Parkbank sitzen, die Sonne und die frische Luft in der Natur genießen. Fehlt nur noch ein gutes Buch, wird sich so mancher denken. Keines dabei? Kein Problem im Grünheider Bürgerpark. Idyllisch an Kanal und Peetzsee im Schatten eines großen Kastanienbaumes gelegen muss niemand auf Lektüre verzichten. Denn der dortige Pavillon ist eine Bücherstube und bieten für jeden Geschmack ausreichend Lesefutter.</p>
<figure id="attachment_3414" aria-describedby="caption-attachment-3414" style="width: 1966px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3414 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113.jpg" alt="Beliebter Ort zum Stöbern: Der Bücherpavillon im Bürgerpark Grünheide wird von Leseratten gern besucht. Foto: Anke Beißer" width="1966" height="1011" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113.jpg 1966w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113-300x154.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113-1024x527.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113-768x395.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113-1536x790.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecherpavillon-scaled-e1712735869113-800x411.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1966px) 100vw, 1966px" /><figcaption id="caption-attachment-3414" class="wp-caption-text">Beliebter Ort zum Stöbern: Der Bücherpavillon im Bürgerpark Grünheide wird von Leseratten gern besucht. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Seit Herbst vorigen Jahres gibt es einen Paten, der sich um den kleinen Schatz kümmert. Burkhard Teichert hält Ordnung, sichtet neu abgelegte Lektüre und jene, die zurückgekommen ist. Um für mehr Übersicht zu sorgen, führte er ein System ein und versah die Regalfächer mit Kategorien. Krimis, Biografien, Klassiker, Lebenshilfe, Reisen und natürlich Kinderliteratur. Weit mehr als 500 Bücher stehen zur Auswahl. Und der 73-Jährige hat alle auf Ansehnlichkeit und Relevanz geprüft. „Wir wollen ja nicht, dass sich Leute hier entmüllen.“ Er hat es auch zur Regel gemacht, dass gelesene Bücher auf eine separate Ablage kommen. „Dann weiß ich, was auf Interesse trifft und was nicht.“ Bücher, die gar nicht ankommen, bringt er zu den Samaritern nach Fürstenwalde.</p>
<p><strong>Zweimal die Woche mit dem Rad zum Bücherschatz</strong></p>
<p>Der Fangschleuser legt viel Herzblut in sein Ehrenamt. „Ich bin Literaturliebhaber.“ Und er sei schon immer gesellschaftlich tätig gewesen, wolle sich auch im Alter noch einbringen.  Er und der Bücherpavillon, das passe sehr gut. Zweimal die Woche radelt er in den Bürgerpark. „Gleich noch ein guter Grund, sich zu bewegen“, sagt Burkhard Teichert augenzwinkernd. Wenn er durch die Sammlung geht, könne es schon mal sein, dass er sich festliest. Zuletzt sei er auf ein Buch gestoßen mit Briefen eines deutschen Soldaten, die dieser 1939 bis 1945 nach Hause geschickt hat. Es sei ein Feingeist gewesen, wollte Schriftsteller werden. Und doch sei er den Wahnsinnsideen der Nazis verfallen gewesen. „Ein hochspannendes Buch“, sagt Teichert und sucht es vergeblich in der Auslage. „Dann ist es wohl gerade unterwegs. Es ist gut, wenn es gelesen wird.“</p>
<figure id="attachment_3413" aria-describedby="caption-attachment-3413" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3413 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-scaled.jpg" alt="Überraschung: Burkhard Teichert findet in manchem Buch noch Erinnerungen an die einstigen Besitzer - Grußkarten und auch Widmungen. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1441" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Buecher-Pavillon-innen-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3413" class="wp-caption-text">Überraschung: Burkhard Teichert findet in manchem Buch noch Erinnerungen an die einstigen Besitzer &#8211; Grußkarten und auch Widmungen. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Der Fangschleuser hat aber bei den Büchern nicht nur inhaltlich einige Überraschungen erlebt. So verweist er zum Beispiel auf ein Doppelbuch. Je nachdem, wie herum es gehalten wird, kann einmal „Seit Adam“ von Terry Lawrence gelesen werden und „Mondschein über Monterey“ von Sally Goldenbaum – ein Buch, zwei Romane. Und wirft er einen Blick in die Bücher, entdeckt er zuweilen noch Widmungen, geschwärzt oder ungeschwärzt, Kartengrüße – oder sogar Terracotta-Steinchen im Gartenratgeber. „Ich halte das alles fest“, sagt Teichert und gibt zu, sich über diese Spuren von Unbekannt zu freuen.</p>
<figure id="attachment_3416" aria-describedby="caption-attachment-3416" style="width: 1880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3416 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus.jpg" alt="Traurige Entdeckung: Am 7. März bemerkte Gemeindemitarbeiterin Marlies Eyck, dass der Pavillon beschmiert und verwüstet worden war. Foto: Marlies Eyck" width="1880" height="609" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus.jpg 1880w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus-300x97.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus-1024x332.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus-768x249.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus-1536x498.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Vandalismus-800x259.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1880px) 100vw, 1880px" /><figcaption id="caption-attachment-3416" class="wp-caption-text">Traurige Entdeckung: Am 7. März bemerkte Gemeindemitarbeiterin Marlies Eyck, dass der Pavillon beschmiert und verwüstet worden war. Foto: Marlies Eyck</figcaption></figure>
<p>Alles andere als erfreut war er allerdings, als er von der Gemeinde erfuhr, dass der Pavillon am 8. März von Schmierfinken heimgesucht wurde. Farbe an den Fenstern und Brandmarken auf dem Fußboden waren ärgerliche Spuren von Vandalismus. „Dabei hatten wir das Gefühl, das grundsätzlich respektvoll mit dem Angebot umgegangen wird“, sagt der Bücherpate und wünscht sich, dass das eine einmalige Attacke war. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Familien lassen Lurche im Krötentaxi die Straßenseite wechseln</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/familien-lassen-lurche-im-kroetentaxi-die-strassenseite-wechseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Krötenretter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Mit der Rettungsaktion 2024 zufrieden: Initiatorin Julia Galow (rechts) und Unterstützerin Carolin Biedermann freuen sich über den großen Zuspruch an freiwilligen Helfern. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />„Wenn wir die Dynamik Jahr für Jahr wiederholen könnten, wäre das echt klasse und der Versuch geglückt, eine neue Generation von Krötenrettern an den Start zu bringen.“ Julia Galow, die Initiatorin der diesjährigen Aktion, ist begeistert über die Resonanz, die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1441" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Mit der Rettungsaktion 2024 zufrieden: Initiatorin Julia Galow (rechts) und Unterstützerin Carolin Biedermann freuen sich über den großen Zuspruch an freiwilligen Helfern. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Kroetenfrau8en2-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>„Wenn wir die Dynamik Jahr für Jahr wiederholen könnten, wäre das echt klasse und der Versuch geglückt, eine neue Generation von Krötenrettern an den Start zu bringen.“ Julia Galow, die <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/generationswechsel-bei-kroetenrettern-kuendigt-sich-an/">Initiatorin der diesjährigen Aktion</a>, ist begeistert über die Resonanz, die sie bei Freunden, Bekannten und Fremden, die inzwischen keine mehr sind, gefunden hat. Der vorsichtige Versuch, über einen Handy-Statusaufruf Unterstützer zu finden, hatte sich im Schneeballprinzip verbreitet. Und so sind es 26 Familien geworden, die sich regelmäßig in den Gruppenkalender für die Früh- oder Spätschicht eintragen, um in Höhe Priestersee und Altbuchhorst die Kröten aus den Eimern zu sammeln und sicher über die Straße zu bringen.</p>
<figure id="attachment_3378" aria-describedby="caption-attachment-3378" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3378 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-scaled.jpg" alt="Bei Wind und Wetter unterwegs: Sie alle gehören zu den Ehrenamtlern, die 2024 die Krötenwanderung abgesichert haben. Foto: Ronja Galow" width="2560" height="1470" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-300x172.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-1024x588.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-768x441.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-1536x882.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-2048x1176.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Gruppe-800x460.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3378" class="wp-caption-text">Bei Wind und Wetter unterwegs: Sie alle gehören zu den Ehrenamtlern, die 2024 die Krötenwanderung abgesichert haben. Foto: Ronja Galow</figcaption></figure>
<p>Die lebensrettende Hilfe bei der Krötenwanderung stand 2024 von Anfang an unter einem guten Stern. Der seit vielen Jahren herbeigesehnte Generationswechsel in der Helferschaft wurde dank Julia Galow, die selbst seit fünf Jahren zu den Aktiven gehört, erfolgreich herbeigeführt. „Ich denke, unsere Kommunikationswege haben dabei sehr geholfen, Leute zu erreichen und zu mobilisieren“, sagt sie.</p>
<p><strong>Erstmals Zäune für Hin- und Rückweg</strong></p>
<p>Schon der Zaunaufbau klappte erstmals in beiden Richtungen – sowohl der Hin- als auch der Rückweg ist nun durch ein schützendes Hindernis versehen. „Es war nicht schön anzusehen, dass wir auf dem Hinweg die erwachsenen Tiere zwar retten können, der Rückweg für viele, auch den Nachwuchs, jedoch trotzdem tödlich endete“, sagt die Naturschützerin. Es hatte aber bisher nicht nur an dem Zaunmaterial gefehlt, sondern vor allem an jenen, die dann ja auch für den doppelten Zeitraum als „Krötentaxi“ zur Verfügung stehen müssten. „Jetzt sind wir so viele, und mit so viel Elan, dass wir das hinbekommen“, erzählt die Altbuchhorsterin. Zumal: Je größer die Zahl der Helfer, umso geringer die Zahl der Einsätze. „Wir sind jetzt viel flexibler; statt zweimal tagtäglich gehen manche dreimal die Woche, manche sogar weniger.“</p>
<figure id="attachment_3382" aria-describedby="caption-attachment-3382" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3382 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-scaled.jpg" alt="Reiche Ausbeute: Die Eimer sind oft gut gefüllt - für die Kröten der sichere Weg über die Straße. Foto: Julia Galow" width="2560" height="1440" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-2048x1152.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/reiche-Ausbeute-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3382" class="wp-caption-text">Reiche Ausbeute: Die Eimer sind oft gut gefüllt &#8211; für die Kröten der sichere Weg über die Straße. Foto: Julia Galow</figcaption></figure>
<p>Zu den Ehrenamtlern gehört auch Carolin Biedermann, deren zwölfjährige Tochter Thea, als sie von dem Aufruf hörte, spontan entschieden hat: „Lass uns mitmachen!“ So wie bei ihr ist es bei vielen, die den Weg zu den Krötenzäunen zum Beispiel für einen Spaziergang mit ihren Kindern nutzen. Die Mädchen und Jungen seien meist „schwer begeistert“ – so wie die Vorschulkinder aus der Kita Regenbogenhaus. „Sie sind von Eimer zu Eimer gerannt, haben sich darüber gefreut, wenn sie Kröten entdeckt haben. Die Hälfte hat sich auch sofort getraut, sie anzufassen, andere nach einer Ermutigung, und ein paar garn nicht,“ erzählt die Fangschleuserin.</p>
<figure id="attachment_3381" aria-describedby="caption-attachment-3381" style="width: 1396px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3381 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee.jpg" alt="Ein besonderer Ausflug: Die Vorschulkinder aus der Kita Regenbogenhaus haben Kröten nicht nur über die Straßen sondern bis zum Priestersee gebracht. Foto: Lea Weinand" width="1396" height="693" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee.jpg 1396w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee-300x149.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee-1024x508.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee-768x381.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Priestersee-800x397.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1396px) 100vw, 1396px" /><figcaption id="caption-attachment-3381" class="wp-caption-text">Ein besonderer Ausflug: Die Vorschulkinder aus der Kita Regenbogenhaus haben Kröten nicht nur über die Straßen sondern bis zum Priestersee gebracht. Foto: Lea Weinand</figcaption></figure>
<p>Die Beweggründe, sich dem Helferkreis anzuschließen, sind sehr unterschiedlich. Oft sind es tatsächlich die Kinder. Carolin Biedermann gehört zudem zu jenen, die ihre Hunde-Runde für die Krötenrettung nutzen. „Unser spanischer Wasserhund Chewie ist ein richtiger Krötensuchhund“, schmunzelt sie. Er zeige an, in welchem Eimer sie sind und habe großen Spaß daran. Bei Julia Galows Hunden ist das anders. „Sie mögen den Ausflug zu den Eimern gar nicht.“ Wieder andere haben sich an dem Anblick der zu Hauf überfahrenen Kröten gestört und wollten helfen, hier einzugreifen. Und mit Torsten Löchelt hat sich zum Beispiel ein Fangschleuser dem Team angeschlossen, der darin einen Ausgleich zum Homeoffice sieht.</p>
<p><strong>Statistik weist mehr gerettete Kröten in Altbuchhorst aus </strong></p>
<p>„Er hat zudem angeboten, unsere Statistik zu führen“, freut sich Julia Galow über das Engagement. Die meisten Lurche konnten in Höhe Priestersee gerettet werden. Bis zum Wochenende (14. April) waren es mit 2250 auf dem Hinweg etwa genauso viele wie im Vorjahr. 222 wurden bereits auf dem Rückweg über der Straße gebracht. Hier in Fangschleuse war die Zahl nach einem Hoch zwischen 2013 (2840 Tiere) und 2015 (4206) bis 2021 rückläufig (863) und stabilisiert sich jetzt offenbar wieder. 862 Kröten auf dem Hinweg in Höhe Altbuchhorst bedeuten, dass im Vergleich zum Vorjahr auf dem Weg zum Möllensee deutlich mehr Tiere gerettet werden konnten. Bisher sind auf dem Rückweg 27 in den Eimern gelandet. Wie Julia Galow jedoch einschränkt, sei die Statistik nicht zu hundert Prozent verlässlich. „Wir wissen nicht, ob auch wirklich alle, die im ,Krötentaxi‘ die Straßenseite wechseln, gemeldet werden“, schränkt die Initiatorin ein.</p>
<p><strong>Landesumweltamt untersucht auf Herpesviren</strong></p>
<p>Was den Grünheider Artenschützern zudem gelungen ist: Sie konnten Jörg Plöter vom Landesumweltamt für eine Beprobung der Kröten auf das Herpesvirus gewinnen. Er war für seine Untersuchung vor Ort und hat Julia Galow eingewiesen, dieselbe fortan fachgerecht vorzunehmen. Sie begutachtet die Kröten also an Bauch und Rücken auf der Suche nach den entsprechenden Flecken und nimmt einen Abstrich. „Ich kann aber nicht alle Tiere erfassen. Wenn es zu viele sind, geht das Retten vor.“</p>
<figure id="attachment_3377" aria-describedby="caption-attachment-3377" style="width: 1862px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3377 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich.jpg" alt="Abstrich: Durch die Beprobung soll der Befall mit Herpesvieren untersucht werden. Foto: Julia Galow" width="1862" height="924" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich.jpg 1862w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich-300x149.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich-1024x508.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich-768x381.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich-1536x762.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Abstrich-800x397.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1862px) 100vw, 1862px" /><figcaption id="caption-attachment-3377" class="wp-caption-text">Abstrich: Durch die Beprobung soll der Befall mit Herpesvieren untersucht werden. Foto: Julia Galow</figcaption></figure>
<p>Jetzt geht es bei der 2024er-Aktion aufs Ende zu. Am 24. April werden die Zäune für den Hinweg abgebaut. Hilfe kommt hierbei von einigen Sammlern, der Tesla-Truppe und der Format gGmbH, die schon beim Aufbau geholfen hatten. Die andere Seite bleibt noch bis in den Mai hinein stehen. Bis dahin werden die meisten Großtiere zurück sein. „Auf die ganz kleinen Kröten warten wir vorerst noch nicht, da sie viel empfindlicher sind und ich auch Sorge habe, dass sie bei zu heißen Temperaturen in den Eimern vertrocknen. Sie laufen zu lassen, ist aus derzeitiger Sicht effektiver“, schätzt die Fangschleuserin ein. Außerdem müssten die Zäune dann bis in den August stehen bleiben und ein derartiges Eingreifen in die Natur &#8211; es fallen ja auch  Käfer, Spinnentiere, Schlangen und mehr in den Eimer &#8211; möchte die Ehrenamtlerin nicht verantworten. Um das Ausweiten des Zeitraums einschätzen zu können, müsse sie vorab mit den Forstmitarbeitern und Forschern sprechen, vielleicht ein nächstes Projekt &#8230; Julia Galow zeigt sich angesichts der Aktion, der Hilfe und des Ergebnisses sehr zufrieden. „Ich hoffe, die Familien und Teams halten ihre Begeisterung hoch und helfen 2025 wieder mit.“ <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Vereinsförderung geht in die nächste Runde</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/vereinsfoerderung-geht-in-die-naechste-runde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 09:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2269" height="1314" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Wechsel in der Verantwortlichkeit: Josefin Bußmann (links) hat sich bisher um die Vereinsförderung gekümmert, ab sofort ist Juliane Wulf im Rathaus dafür zuständig. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463.jpg 2269w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-300x174.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-1024x593.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-768x445.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-1536x890.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-2048x1186.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-800x463.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2269px) 100vw, 2269px" />Im Dezember haben die Gemeindevertreter von Grünheide die Vereinsförderung beschlossen, im Januar sind die Bewilligungsbescheide an die Antragsteller gegangen. Die Vereine und Interessengruppen (IG) wissen spätestens jetzt, mit welchen finanziellen Zuwendungen sie ihren 2024er-Haushalt aufbessern können. Es ist das alljährliche [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2269" height="1314" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Wechsel in der Verantwortlichkeit: Josefin Bußmann (links) hat sich bisher um die Vereinsförderung gekümmert, ab sofort ist Juliane Wulf im Rathaus dafür zuständig. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463.jpg 2269w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-300x174.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-1024x593.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-768x445.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-1536x890.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-2048x1186.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Vereisnfoerderung-Josefine-Bussmann--scaled-e1705064130463-800x463.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2269px) 100vw, 2269px" /><p>Im Dezember haben die Gemeindevertreter von Grünheide die Vereinsförderung beschlossen, im Januar sind die Bewilligungsbescheide an die Antragsteller gegangen. Die Vereine und Interessengruppen (IG) wissen spätestens jetzt, mit welchen finanziellen Zuwendungen sie ihren 2024er-Haushalt aufbessern können. Es ist das alljährliche Prozedere: Bis Ende Juni können die Anträge auf institutionelle und auf Projektförderung gestellt werden. Gemäß der Richtlinie zur institutionellen Förderung wird in der Gemeindeverwaltung 80 Prozent des vorhandenen Budgets an die Antragsteller verteilt – natürlich nur, wenn diese sich an die vorgegebenen Prämissen gehalten haben. Über die verbleibenden 20 Prozent entscheidet der Ausschuss für Soziales, Jugend, Kultur und Senioren im vierten Quartal des Jahres. Bei der Projektförderung geht es um einzelne Vorhaben, bei denen sich nach Ausschöpfung aller Quellen – Eigenmittel, anderweitige Förderung, Spenden und mehr – noch eine Lücke in der Finanzierung auftut. Hier muss es sich um Projekte handeln, die die Vielfältigkeit des Gemeindelebens sowie der Kinder- und Jugendarbeit erhöhen und deren Umfang erweitern, heißt es<a href="https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/2/3/6/8/0/Lesefassung_Ausfertigung_090120.pdf"> in der Richtlinie, die in ihrer aktuellen Form seit 2019</a> gilt. Auch hier wird eine Vorschlagsliste durch den Fachausschuss erarbeitet, bevor die Gemeindevertretung das Gesamtpaket – in der Regel bei ihrer letzten Sitzung im Kalenderjahr –  beschließt.</p>
<p>Diese Form der Vereinsförderung ist in Grünheide &#8211; neben der kostenlosen Nutzung kommunaler Einrichtungen &#8211; seit vielen Jahren eine verlässliche Größe. Zwar ist es eine freiwillige Aufgabe, dem Ehrenamt wird in der Gemeinde aber ein hoher Stellenwert beigemessen und deshalb gibt es die entsprechende Unterstützung. 2024 umfasst das Budget knapp 78.500 Euro – bei beantragten knapp 120.000. Die Diskrepanz liegt in der institutionellen Förderung. „Es gibt immer wieder Anträge, bei denen sich nicht an den Schlüssel gehalten wird, der vorgibt, wie sich der Zuschuss zusammensetzt“, erklärt Josefin Bußmann, die bis zum Jahreswechsel für die Vereinsförderung zuständig war.</p>
<p><strong>Die Vorgabe laut Richtlinie</strong></p>
<p>30 Prozent der zur Verfügung stehenden Zuwendungen für Sportvereine werden entsprechend der Mitgliederzahl auf alle beantragenden Vereine aufgeteilt. Weitere 20 Prozent werden für die Mitglieder mit Hauptwohnsitz in Grünheide ausgereicht und noch einmal 30 Prozent gemessen an den Mitgliedern, die jünger als 25 Jahre alt sind.<br />
Bei den Interessengemeinschaften entfallen 40 Prozent auf die Mitgliederzahl an sich und weitere 40 Prozent entsprechend der Mitgliederzahl mit Hauptwohnsitz in Grünheide.<br />
So wird die 80-prozentige Verteilung des Budgets gleichberechtigt gemanagt. Besagter Rest nimmt den erwähnten Weg über den Ausschuss.</p>
<p>Wie Josefin Bußmann sagt, haben für 2024 insgesamt 27 Vereine und Interessengruppen auf dem Gebiet der Heimatpflege und Kultur die institutionelle Förderung beantragt, 14 Sportvereine und -gruppen sowie 6 aus dem Bereich der Seniorenarbeit. Von den 78 möglichen Antragstellern haben sich demnach knapp zwei Drittel um die Unterstützung bemüht. „Wir schreiben immer alle an, schicken die Richtlinie und die Formulare mit, wie das <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Merkblatt-zum-Verwendungsnachweis.pdf"><span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none;">Merkblatt zum Verwendungsnachweis</span></a>. Und es sind jedes Jahr Antragsteller erstmalig dabei“, sagt die Rathaus-Mitarbeiterin.</p>
<p><strong>Ehrenamtler sorgen für ein buntes Gemeindeleben</strong></p>
<p>Der Blick in die Liste der Projekte wirft ein Licht darauf, wie facettenreich das an ehrenamtliches Engagement gebundene Leben in der Gemeinde ist. So gewährt die Kommune aus ihrem Haushalt zum Beispiel dem Herzkissen-Nähprojekt der Quilt-Ladies Unterstützung, ebenso dem Kulinarischen Bürgerfest sowie der Müllsammelaktion des Vereins Grünheide NetzWerk. In Hangelsberg werden eine Fahrradwerkstatt zum Weltfahrradtag des Vereins Historischer Bahnhof sowie das Kinder- und Sportfest am 1. Mai und das Weihnachtssingen der SG Hangelsberg 47 unterstützt. Zu den Vorhaben aus Kagel zählen die Kunstmesse (Familienzirkel Kagel), der Tanz in den Sommer (Anglerverein Kagel) sowie der Artenschutz für Fledermäuse (IG Wasserfahrsport Finkenstein). Kienbaum steht mit einem Faschingsfest und dem Kinderprogramm beim Osterfeuer (beides Feuerwehrförderverein) in der Liste und Freienbrink ist ein Zuschuss u.a. für einen Ostermalkurs, den Pflanzentausch (beides IG Freienbrink) sowie eine Jam-Session (IG Klang) zugesichert.</p>
<p><strong>Jetzt ist Juliane Wulf zuständig</strong></p>
<p>Nachdem Josefin Bußmann in den Vorjahren einen guten Draht zu den Vereinen aufgebaut hat, gibt sie die Aufgabe jetzt an Juliane Wulf weiter. Die 36-Jährige ist seit Jahresbeginn als Sachbearbeiterin für Soziales in der Gemeindeverwaltung angestellt. Nachdem sie sechs Jahre in der Buchhaltung einer Häuslichen Krankenpflege in Rüdersdorf gearbeitet hat, sei die Stellenausschreibung gerade recht gekommen. „Es war Zeit für Veränderung“, sagt die Mutter einer fünfjährigen Tochter, die durch ihren Mann, ihre Familie und den Handball tief in Grünheide verwurzelt ist.</p>
<p>Übrigens lernt sie in den nächsten Tagen vielleicht schon den einen oder anderen Vereinskontakt aus nun beruflichen Gründen persönlich kennen. Denn bis zum 15. Februar müssen alle Zuwendungen des Vorjahres ordnungsgemäß abgerechnet sein. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Generationswechsel bei Krötenrettern kündigt sich an</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/generationswechsel-bei-kroetenrettern-kuendigt-sich-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 09:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2389" height="1335" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Gemeinsam angepackt: Julia Galow aus Altbuchhorst hat die Initiative ergriffen und als Unterstützung für die langjährigen Krötenretter Bernd Jonas (links) und Till Ludwig Verstärkung zusammen getrommelt. Foto: Juliane Wulf" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694.jpg 2389w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-300x168.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-1024x572.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-768x429.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-1536x858.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-2048x1144.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-800x447.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2389px) 100vw, 2389px" />Julia Galow, Mutter von vier Kindern und seit 20 Jahren in der Gemeinde zu Hause, bezeichnet sich als „schon immer sehr naturverbunden“. Sie liebe die Wälder und grüne Gegend und unterstütze sehr gerne Projekte, die sie auch für Familien und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2389" height="1335" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Gemeinsam angepackt: Julia Galow aus Altbuchhorst hat die Initiative ergriffen und als Unterstützung für die langjährigen Krötenretter Bernd Jonas (links) und Till Ludwig Verstärkung zusammen getrommelt. Foto: Juliane Wulf" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694.jpg 2389w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-300x168.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-1024x572.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-768x429.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-1536x858.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-2048x1144.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05538-scaled-e1707329207694-800x447.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2389px) 100vw, 2389px" /><p>Julia Galow, Mutter von vier Kindern und seit 20 Jahren in der Gemeinde zu Hause, bezeichnet sich als „schon immer sehr naturverbunden“. Sie liebe die Wälder und grüne Gegend und unterstütze sehr gerne Projekte, die sie auch für Familien und jüngere Generationen als wertvoll und wichtig empfindet. Seit etwa fünf Jahren engagiert sie sich deshalb in Altbuchhorst bei der jährlichen Absicherung der Krötenwanderung. In diesem Jahr stand das Vorhaben nun auf der Kippe – ein Umstand, dem sie mit noch mehr Engagement entgegengetreten ist. Und das mit großem Erfolg.</p>
<p><strong>Schutz der Amphibien drohte das Aus</strong></p>
<p>Was war geschehen? Das Projekt zum Schutz der Amphibienwanderung drohte aufgrund des Alters der noch Beteiligten eingestellt zu werden. Das fand Julia Galow sehr schade und für die heimischen Kröten katastrophal. So sagte sie zu, über ihren WhatsApp-Status einen Aufruf zu starten. „Ich wollte schauen, wie viele Bekannte und Verwandte sich bereit erklären würden, mit mir eine neue Generation Krötenhelfer aufzubauen“, erzählt die Grünheiderin.</p>
<figure id="attachment_3005" aria-describedby="caption-attachment-3005" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3005 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841.jpg" alt="Es ist wieder soweit: Die Krötenwanderung aus den Wäldern hin zum Möllen- und zum Priestersee hat aufgrund der milden Witterung schon begonnen. Foto: Juliane Wulf" width="2560" height="1373" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-300x161.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-1024x549.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-768x412.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-1536x824.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-2048x1098.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05534-scaled-e1707329552841-800x429.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3005" class="wp-caption-text">Es ist wieder soweit: Die Krötenwanderung aus den Wäldern hin zum Möllen- und zum Priestersee hat aufgrund der milden Witterung schon begonnen. Foto: Juliane Wulf</figcaption></figure>
<p>Es meldeten sich relativ schnell Bekannte, Familien, Privatpersonen, die ebenfalls naturverbunden sind und gemeinschaftliche Projekte unterstützen. „Ich darf behaupten, dass ich nunmehr Alt und Jung zusammengebracht habe und es zumindest für diese Saison eine Vielzahl an engagierten Menschen gibt, die sowohl beim Bau des Krötenzaunes als auch beim Einsammeln der Tiere und der Digitalisierung der Sammellisten helfen. Sogar „meine alten Männer“, die schon lange aktiven Bernd Jonas und Till Ludwig, packen noch einmal den einen oder anderen Tag mit an, freut sich die Mutter über die Resonanz bei den neuen und alten Freiwilligen.</p>
<p><strong>Weiteres Treffen für Interessierte am 11. Februar</strong></p>
<p>Julia Galow organisierte eine Zusammenkunft der Helfer vor Ort, um Fragen rund um die Rettungsaktion zu beantworten, die Strecke zu zeigen und das Verhalten der Kröten zu erklären. Einen weiteren Termin dieser Art soll es am Sonntag, dem 11. Februar, um 16 Uhr am Parkplatz in Höhe der „Hupe“ (Ortsausgang) geben. „Vielleicht stoßen ja noch mehr Unterstützer zu unserer Gruppe hinzu“, sagt die Altbuchhorsterin. Sie ist zuversichtlich, dass das von Eberhard Rüdiger über so viele Jahre geführte Vorhaben fortgesetzt werden kann.</p>
<figure id="attachment_3004" aria-describedby="caption-attachment-3004" style="width: 2380px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3004 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574.jpg" alt="Zur Freude von Initiatorin Julia Galow (vorn, 2. v. l.): Tatkräftige Unterstützung gab es vom Team der Format gGmbH aus Woltersdorf. Foto: Juliane Wulf" width="2380" height="1510" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574.jpg 2380w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-300x190.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-1024x650.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-768x487.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-1536x975.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-2048x1299.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC05533-scaled-e1707329323574-800x508.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2380px) 100vw, 2380px" /><figcaption id="caption-attachment-3004" class="wp-caption-text">Zur Freude von Initiatorin Julia Galow (vorn, 2. v. l.): Tatkräftige Unterstützung gab es vom Team der Format gGmbH aus Woltersdorf und Mitarbeiter von Tesla. Foto: Juliane Wulf</figcaption></figure>
<p>Julia Galow berichtet, dass der Aufruf – für sie völlig überraschend – an immer mehr Menschen heran getragen wurde. Und irgendwie gelangten die Informationen und ihr Name zu Tesla, anschließend kündigte sich von dort Unterstützung an. Ein zehnköpfiges Team – das sich sonst um die Außenanlagen an der Gigafactory kümmert – wurde samt Gerät kurzerhand zum Zaunbau entsandt. Ebenso tatkräftig packte ein Team der Format gGmbH (Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen) aus Woltersdorf mit an. „Durch den Kontakt zu Tesla habe ich nun auch die Möglichkeit, an weiteres Material zu kommen und nach Absprache mit dem Förster die gegenüberliegende Straßenseite ebenso zu sichern“, sagt Julia Galow. Denn dann können auch die „Rückkehrer“ abgefangen und eingesammelt werden. „Denn was nützt der Schutz auf der einen Seite, wenn die Alttiere auf ihrem Rückweg zu Hauf überfahren werden? Das war letztes Jahr am Priestersee für mich furchtbar mit anzusehen und von daher hoffe ich sehr, dass das Vorhaben umgesetzt werden kann.“</p>
<p>Nach Altbuchhorst, wo am Mittwoch (7. Februar) etwa 600 Meter Krötenzaun gezogen und drei Dutzende Eimer zum Auffangen der Tiere ins Erdreich gebracht wurden, ist am Donnerstag (8. Februar) Fangschleuse in Höhe des Priestersees an der Reihe. Hierfür haben sich Forstlehrlinge als Helfer angekündigt. <em>(Anke Beißer/Julia Galow)</em></p>
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