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	<title>Netz-Werk-Laden &#8211; Grünheide im Blick</title>
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	<title>Netz-Werk-Laden &#8211; Grünheide im Blick</title>
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		<title>Kleine Kunstausstellung im Grünheider „Sprachwerk“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 11:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Grünheide (Mark)]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich wollte Raffaela Zindler ihre Kunstwerke im Grünheider Netz-Werk-Laden Am Marktplatz ausstellen. Deshalb schaute sie  in dem Treffpunkt vorbei. Leider musste deren Betreiberin, Christine de Bailly anmerken, dass es hier gar nicht genug Fläche für eine Ausstellung an den Wänden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte Raffaela Zindler ihre Kunstwerke im Grünheider Netz-Werk-Laden Am Marktplatz ausstellen. Deshalb schaute sie  in dem Treffpunkt vorbei. Leider musste deren Betreiberin, Christine de Bailly anmerken, dass es hier gar nicht genug Fläche für eine Ausstellung an den Wänden gibt. Aber, da sie gleich um die Ecke ihre „Sprachwerk“ betreibt – „als Raum für Kommunikation in jeder Hinsicht geeignet“, wie die Kagelerin anmerkt – und es dort ganz anderes aussieht, hat sie die Adresse  als Alternative vorgeschlagen. „Hier gab es bereits drei Ausstellungen und eine Auktion“, freut sie sich über die farbigen Akzente in ihrem Büro.</p>
<p><strong>Künstlerin zeigt tiefe Liebe zur Natur</strong></p>
<p>In der Zeit vom 26. Juli bis 22 August sind die Arbeiten der Hobby-Künstlerin Am Marktplatz 7 zu sehen. In Schöneiche aufgewachsen und zur Schule gegangen, heute in Woltersdorf zu Hause, sind ihre Arbeiten geprägt von einer tiefen Liebe zur Natur. Sie malt mit Acrylfarben, greift aber ebenso gern zu Öl und Öl-Pastell und platziert ihre Motive auf Papier oder Leinwand. „Es macht mir viel Spaß mit Farben zu experimentieren und meine farbenfrohen Bilder sprühen vor Lebensfreude und Energie“, macht die Künstlerin, die seit 2002 dem Hobby nachgeht.</p>
<p>Zu Beginn der Ausstellungszeit sind alle Interessierten am Freitag (26. Juli), 19 Uhr, zu einer kleinen Vernissage ins „Sprachwerk“ eingeladen. Danach ist immer donnerstags, von 13 bis 17 Uhr, Gelegenheit, sich die Bilder anzuschauen und über sie ins Gespräch zu kommen. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Gespräche übers Wasser &#8211; Netz-Werk-Laden lädt ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Netz-Werk-Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Spätestens seit Tesla sich in der Region angesiedelt hat, wird über Wasser nicht nur heftig diskutiert, sondern regelrecht gestritten. Wie kann es sein, dass Gewerbe Wasser bekommt, Bürger aber sparen sollen? Eine weitere Zuspitzung könnte den gesellschaftlichen Frieden stören. Der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit Tesla sich in der Region angesiedelt hat, wird über Wasser nicht nur heftig diskutiert, sondern regelrecht gestritten. Wie kann es sein, dass Gewerbe Wasser bekommt, Bürger aber sparen sollen? Eine weitere Zuspitzung könnte den gesellschaftlichen Frieden stören. Der Umgang mit der lebenswichtigen Ressource, die Angst vor der möglichen Knappheit ist ein vielfältig debattiertes Thema. Der Konflikt zwischen steigendem Wasserbedarf und der aufgrund des Klimawandels sinkenden Grundwasserneubildung sowie prognostizierten Auswirkungen auf Natur und Umwelt wird zuweilen sehr unterschiedlich analysiert. Was kann womöglich jeder einzelne dazu beitragen, dass die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit gewährleistet werden kann, damit regionale Entwicklung weiterhin möglich ist? Dieser Frage wurde jetzt im Netz-Werk-Laden von Grünheide auf Initiative der Betreiberin, Christine de Bailly, nachgegangen. Als Referenten hatte sie Sascha Gehm, Vize-Landrat von Oder-Spree und Dezernent für Bauen, Ordnung und Umwelt, sowie Dené Schunck aus dem Standort-Entwicklungsteam von Tesla gewinnen können.</p>
<figure id="attachment_3443" aria-describedby="caption-attachment-3443" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3443 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-scaled.jpg" alt="Sprach über Stellschrauben beim Wasser sparen: Sascha Gehm,, Umweltdezernent Oder-Spree Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1443" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-768x433.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-1536x866.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-2048x1154.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-800x451.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3443" class="wp-caption-text">Sprach über Stellschrauben beim Wasser sparen: Sascha Gehm, Umweltdezernent Oder-Spree Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Gehm nahm das zahlreich erschienene Publikum erst einmal mit auf einen fachlichen Exkurs durch den Wasserkreislauf. Wo kommt das Grundwasser her, was passiert bei seiner Abschöpfung, wie steht es ums Wasser in der Landschaft, welche Wirkung haben Niederschläge und Trockenheit in dem System und wie greift der Mensch hier ein? Dem letztgenannten Aspekt schenkte er dann einen intensiveren Blick. Von einem Liter Niederschlag verdunste mehr als die Hälfte – und künftig noch mehr. Final kämen lediglich 157 Milliliter der Grundwasserneubildung zugute – und künftig noch weniger. Und der Mensch? Er nutze lediglich 90 Milliliter und davon 18 Milliliter für die öffentliche Trinkwasserversorgung. Diese Stellschraube stehe stets im Fokus, habe aber letztlich den geringsten Einfluss. Das größte Problem sei die steigende Verdunstung. Gehm argumentiert, dass es Konzepte brauche, das Wasser in der Region zu halten. Großen Nachholbedarf sieht er hier im Umgang mit dem Niederschlagswasser. Es über Regenwasserkanäle zur Aufbereitung ans Wasserwerk abzuleiten und danach über den Vorfluter Richtung Meer zu schicken betrachte er durchaus kritisch. „Wir sollten die alten Dorfanger wiederherstellen, das Wasser dort sammeln“, schlägt er zum Beispiel vor. Zudem unterstütze er die Idee des Wasser- und Landschaftspflegeverbandes, der für Sohlschwellen in den Fließgewässern plädiert, um die Fließgeschwindigkeit zu verlangsamen, was auch einer üppigeren Randbepflanzung zugutekommen würde.</p>
<p><strong>Waldumbau ist wichtige Aufgaben &#8211; auch für private Besitzer</strong></p>
<p>Als einen weiteren Punkt führte der Umweltdezernent den Waldumbau an, der nicht nur vom Landesforst in hoher Intensität weiter vorangetrieben werden müsse, sondern auch von den privaten Waldbesitzern. Auch die Landwirtschaft müsse sich den veränderten Erfordernissen anpassen, alle Möglichkeiten ausloten, weniger Wasser zu verbrauchen – zum Beispiel durch die Wahl der anzubauenden Ackerfrüchte. „Wir müssen Wege finden, Brauch- und Regenwasser zu nutzen, gezielter Gießen“, sagt Gehm und fragt, ob es denn wirklich der englische Rasen sein muss. „Wir müssen die Versickerung erhöhen, die Verdunstung verringern und den Verbrauch reduzieren“, fasst er zusammen.</p>
<p><strong>Tesla-Standort-Entwickler meldet sich zu Wort</strong></p>
<p>In der Diskussion ums Wasser fällt der Blick in der Region in der Regel erst einmal auf die Gigafactory. Standort-Entwickler Dené Schunck wollte die Gelegenheit nutzen, um mit Behauptungen aufzuräumen, die immer wieder die Runde machen. So verwies er darauf, dass Tesla nicht der einzige Industriebetrieb in einem Wasserschutzgebiet sei und führte als Beispiele Chemiefabrikant BASF und Mercedes-Benz in Ludwigsfelde an – beide durch kontinuierliche Überwachung ohne negative Beeinträchtigungen. Auch Tesla habe in technische, organisatorische und bauliche Grundwasserschutzmaßnahmen investiert. Laut Schunks Angaben 70 Millionen Euro.</p>
<figure id="attachment_3444" aria-describedby="caption-attachment-3444" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3444 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-scaled.jpg" alt="Kurzfristig zugesagt: Dené Schunck, Standortentwickler bei Tesla, sprach über das Wasser-Management der Gigafactory. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1643" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-300x193.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-1024x657.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-768x493.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-1536x986.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-2048x1314.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-800x513.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3444" class="wp-caption-text">Kurzfristig zugesagt: Dené Schunck, Standortentwickler bei Tesla, sprach über das Wasser-Management der Gigafactory. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Allein für 40 Millionen sei 2023 eine betriebliche Abwasserbehandlungsanlage errichtet worden. Die Lackiererei, der Bereich mit dem größten Wasserbedarf, arbeite in einem geschlossenen Kreislauf. Aufgrund von Prozess-Optimierungen sei vor Produktionsbeginn der prognostizierte Frischwasserbedarf um die Hälfte reduziert worden – von 3,6 Millionen auf 1,8 Millionen Kubikmeter. Der Bedarf habe dann bei lediglich 500.000 Kubikmetern gelegen. Zum Vergleich verwies er auf den Spargelhof Klaistow, der 1,1 Millionen im Jahr verbrauche. Und mit Blick auf andere Automobilfabriken sagte der Tesla-Mitarbeiter, das die Giga eine der wasser-effizientesten sei. Er bot an, sich bei Fragen an Tesla zu wenden und versprach, dass die jeweiligen Fachleute diese auch beantworten werden. Hierfür stehe die Mailadresse <a href="mailto:gruenheidepost@tesla.com">gruenheidepost@tesla.com</a> zur Verfügung.</p>
<p><strong>Marten Lange-Siebenthaler erinnert an Mahnung aus 1970er-Jahren</strong></p>
<p>Zu einer großen Diskussion ist es an dem Abend nicht mehr gekommen. Marten Lange-Siebenthaler aus Hangelsberg, Vertreter der Naturschutzverbände, erinnerte dran, dass die Sorge um das Grundwasser schon in den 1970er-Jahren zu einer Deckelung des nutzbaren Dargebots geführt habe und es heute noch wichtiger sei, zusätzliche Fördermengen nicht ohne Weiteres freizugeben. In der Runde wurde auch die Frage aufgeworfen, wie es sich mit der von Tesla vorgenommenen Erkundung zwischen Braunsdorf und Spreenhagen verhalten habe. Laut Dené Schunck hat es im Dezember einen 29 Tage anhaltenden Pumpversuch gegeben. Dieser sei sehr ergiebig gewesen und habe an den umliegenden Grundwassermessstellen zu keinen Problemen geführt. Es solle nun ein zweiter Test beantragt werden mit einer höheren Pumpmenge. Das bedeute aber nicht, dass Tesla sich von dort Wasser holen wolle. „Wir werden für die nächste Ausbaustufe kein zusätzliches Wasser benötigen.“</p>
<p><strong>Sorge um Elsensee wird nicht kleiner</strong></p>
<p>Zuguterletzt hat Elisabeth Turowski aus Kagel noch die Gelegenheit genutzt, den Umweltdezernenten auf das Problem Zinndorfer Mühlenfließ und Elsensee anzusprechen. Die Seen in Märkisch Oderland seien übervoll, die Wege rund um die Seen nicht begehbar, Stege von Anglern überflutet. Jenseits der Kreisgrenze, hier in Oder-Spree, sehe es aber ganz anders aus. „Es gibt in Märkisch-Oderland Absperrmaßnahmen, aber keiner will zuständig sein“, ärgert sich die Kagelerin. Ansprechpartner im Landesumweltamt wechselten, so dass es nicht vorangehe. „Niemand will sich des Themas annehmen“, ist sie frustriert.</p>
<figure id="attachment_3445" aria-describedby="caption-attachment-3445" style="width: 1239px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3445 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5.jpg" alt="Die wichtigsten Stelleschrauben aus Sicht von Umweltdezernent Sascha Gehm: Versickerung erhöhen, Verdunstung verringern und Verbrauch reduzieren. Foto: Anke Beißer" width="1239" height="607" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5.jpg 1239w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-300x147.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-1024x502.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-768x376.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-800x392.jpg 800w" sizes="(max-width: 1239px) 100vw, 1239px" /><figcaption id="caption-attachment-3445" class="wp-caption-text">Die wichtigsten Stelleschrauben aus Sicht von Umweltdezernent Sascha Gehm: Versickerung erhöhen, Verdunstung verringern und Verbrauch reduzieren. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Der Abend hat gezeigt, die Sorge ums Wasser hat viele Facetten und es gibt großen Gesprächsbedarf. Christine de Bailly versprach, an dem Thema dranzubleiben und den Dialog fortsetzen zu wollen.<em> (Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Netz-Werk-Laden bietet Kommunikation, Bewegung und Kultur</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/netz-werk-laden-bietet-kommunikation-bewegung-und-kultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 09:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Netz-Werk-Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Treffpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gut fünf Jahren gibt es ihn: den Netz-Werk-Laden am Markplatz von Grünheide. Dass der Treffpunkt hier im Jahr 2017 eröffnet wurde, ist auf die Initiative von Christine de Bailly zurückzuführen, die sich noch heute um das Angebot kümmert. Der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gut fünf Jahren gibt es ihn: den Netz-Werk-Laden am Markplatz von Grünheide. Dass der Treffpunkt hier im Jahr 2017 eröffnet wurde, ist auf die Initiative von Christine de Bailly zurückzuführen, die sich noch heute um das Angebot kümmert. Der Ursprung geht im Grunde aber noch weiter, auf das Jahr 2015 und die in Zusammenarbeit von evangelischer Kirche und der Gemeinde Grünheide organisierte Flüchtlingshilfe zurück. Damals hatte der Unterstützerkreis, in dem sich die Kagelerin engagiert hat, in ihrem Heimatort ein Büro genutzt und von dort aus die Hilfen organisiert. Es gab ein Frühlingsfest für die in Kienbaum untergebrachten Flüchtlinge, Deutschunterricht, Hilfen bei der Bewältigung bürokratischer Hürden, bei der Suche nach einem Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. „Von den Patenschaften, die für Familien übernommen wurden, existieren manche bis heute“, sagt Christine de Bailly.</p>
<p>Als das Quartier nicht mehr zur Verfügung stand, habe sich die Möglichkeit in Grünheide ergeben. Die Kagelerin fand für ihr Coaching-Unternehmen ebenso Räume wie für einen Treffpunkt, den sie zum Netz-Werk-Laden entwickeln wollte. „Der sollte offen gestaltet sein, als Anlaufpunkt für Flüchtlinge, die Begleitung und Unterstützung benötigen. Aber auch für Grünheider sollte er offenstehen, die ebenso Kontakte, Hilfen und Angebote suchen.“</p>
<p><strong>Gut mit dem Familienbündnis vernetzt</strong></p>
<p>Von Anfang an, sowohl in der Flüchtlingshilfe als auch darüber hinaus, habe es stets einen guten Kontakt und intensiven Austausch mit dem Familienbündnis, vor allem dem Familienzentrum gegeben. Anfangs durch das Bündnis für Brandenburg unterstützt, muss der Treffpunkt inzwischen auf eigenen Beinen stehen. Mit dem Ukraine-Krieg war der Schwerpunkt Flüchtlingshilfe noch einmal in den Vordergrund getreten. Inzwischen bestimmt das übliche „gemischte Programm“, wie die 66-Jährige es nennt, wieder der Kalender. Dies besteht aus allwöchentlich und monatlich wiederkehrenden Veranstaltungen und aus Einzelprojekten.</p>
<figure id="attachment_2776" aria-describedby="caption-attachment-2776" style="width: 1703px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2776 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport.jpg" alt="Montag Nachmittag im Netz-Werk-Laden: Bei &quot;Locker vom Hocker&quot; werden alle in Bewegung gebracht. Foto: Christine de Bailly" width="1703" height="1055" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport.jpg 1703w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport-300x186.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport-1024x634.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport-768x476.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport-1536x952.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/01/Seniorensport-800x496.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1703px) 100vw, 1703px" /><figcaption id="caption-attachment-2776" class="wp-caption-text">Montag Nachmittag im Netz-Werk-Laden am Grünheider Marktplatz: Bei &#8222;Locker vom Hocker&#8220; werden alle in Bewegung gebracht. Foto: Christine de Bailly</figcaption></figure>
<p>Im wöchentlichen Plan stehen montags, 14 Uhr, die Gitarrengruppe und um 16.30 Uhr „Locker vom Hocker“.  Das Bewegungsangebot für (höherbetagte) Senioren will Christine de Bailly zudem durch eines für die etwas jüngere Generation ergänzen. Dienstags, ab 17 Uhr, gibt es die „Mal-Zeit“ mit Katrin Braune, mittwochs von 10 bis 13 Uhr das Plauderfrühstück. Einmal im Monat, immer am 3. Donnerstag, berät Vera Dehle-Thälmann von 15 bis 18 Uhr kostenlos in Sachen Rentenversicherung. Und am letzten Freitag im Monat lädt der Netz-Werk-Laden ab 19 Uhr zum „Besonderen Film“-Abend ein.</p>
<p><strong>Vorträge im Treffpunkt am Markt</strong></p>
<p>Hinzu kommen diverse Vorträge und Diskussionsrunden. „Ich plane eine zum Thema ,Wasser in unsere Region‘, bin in Vorgesprächen zu Reiseberichten über den Iran und Australien und freue mich schon auf einen Abend mit Uwe Flügel zum Thema ,Wie braue ich unser Bier‘ mit Bierverkostung“, schaut die Kagelerin voraus. Was im Vorjahr prima angekommen ist und deshalb wiederholt werden soll, ist das „Bauen mit Mario“ Kierei, einem Tischlermeister aus Kagel. „Und es wird ukrainische Veranstaltungen von und mit Ukrainern aus Grünheide geben.“</p>
<p>In Kürze werden zudem die Vorbereitungen für die vierte Auflage des <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/vom-e-auto-bis-zum-balkonkraftwerk-einladung-zum-3-elektro-erlebnistag-in-gruenheide/">„Elektro-Erlebnistages“</a> Fahrt aufnehmen, der für den 8. Juni im Kalender steht. „Das Organisations-Team trifft sich Ende Januar. Wir suchen noch Sponsoren, und weitere Mitstreiter sind immer gern gesehen.“</p>
<p>Wenige Tage davor soll auch wieder der Kindertag gebührend gefeiert werden. „Bei den großen Veranstaltungen bekommt der Netz-Werk-Laden immer viel Unterstützung durch die Gemeinde, die Feuerwehr, den Bauhof und auch benachbarte Partner wie das Alloheim und den Heidereuter am Markt.“ Auch dieses Netzwerk funktioniert gut.  <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p>Info/Kontakt: info@netz-werk-laden.de</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vom E-Auto bis zum Balkonkraftwerk &#8211; Einladung zum 3. Elektro-Erlebnistag in Grünheide</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/vom-e-auto-bis-zum-balkonkraftwerk-einladung-zum-3-elektro-erlebnistag-in-gruenheide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 08:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Netz-Werk-Laden]]></category>
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					<description><![CDATA[Regenerative Energien, Elektromobilität und Haustechnik sind Themen, die beim Elektro-Erlebnistag auf dem Grünheider Marktplatz in den Mittelpunkt gerückt werden. Die dritte Auflage der Veranstaltung geht am Sonnabend, den 17. Juni, wie schon ihre Vorläufer 2020 und 2022 in der Zeit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Regenerative Energien, Elektromobilität und Haustechnik sind Themen, die beim Elektro-Erlebnistag auf dem Grünheider Marktplatz in den Mittelpunkt gerückt werden. Die dritte Auflage der Veranstaltung geht am Sonnabend, den 17. Juni, wie schon ihre Vorläufer 2020 und 2022 in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit vielseitigen Vorträgen für Bürger und Unternehmen, Workshops für Kinder sowie praktische Demonstrationen über die Bühne. Organisator ist abermals der Netz-Werk-Laden Grünheide, der dabei von der Gemeinde und dem <a href="https://www.elektrische-meile.dea">Verein Elektrische Meile</a> unterstützt wird.</p>
<p>Passen Wärmepumpen und alte Häuser zusammen? Wie kann man Strom vernünftig speichern? Wie fährt es sich mit einem Elektroauto? Wie viel Geld kann man sparen, wenn man in Elektrotechnik investiert? Lohnen sich Balkonkraftwerke? Fragen über Fragen. Auf sie gibt es an dem Tag umfassende und kompetente Antworten. Dafür stehen zahlreiche Fachleute bereit.  „Wir haben dafür gesorgt, dass sich nicht nur Spezialisten treffen. Sie werden auch an konkreten Beispielen zeigen, was diese umweltfreundliche Energie inzwischen leisten kann,“ sagt Mit-Organisatorin Christine de Bailly, Betreiberin des Netz-Werk-Ladens.</p>
<p><strong>Impulsgeber der Energiewende</strong></p>
<p>Wie schon bei den beiden ersten Auflagen sollen die Besucher auch diesmal für diese Themen sensibilisiert  und mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung für die nachhaltige Nutzung von Elektromobilität, Photovoltaik und Hausspeicher in den Austausch gebracht werden.  „Wir verstehen uns als Impulsgeber der Energiewende und möchten in enger Zusammen­arbeit mit der Gemeindeverwaltung Grünheide, den regionalen Unternehmen und ansässigen Vereinen ein Netzwerk rund um den praktikablen Einsatz von regenerativer Energie bilden“, erklärt Christine de Bailly.</p>
<figure id="attachment_841" aria-describedby="caption-attachment-841" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-841 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-scaled.jpg" alt="Unter die Haube geschaut: Beim Elektro-Erlebnistag können diverse E-Autos, darunter Teslas, von innen und außen inspiziert werden. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1440" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-2048x1152.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/e-mobil-2-140320-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-841" class="wp-caption-text">Unter die Haube geschaut: Beim Elektro-Erlebnistag können diverse E-Autos, darunter Teslas, von innen und außen inspiziert werden. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Die Angebote beim Elektro-Erlebnistag sind vielfältig. Zahlreiche Protagonisten aus der Region haben sich angekündigt – von Autohäusern bis zu Handwerkbetrieben, die sich mit der Installation von Solaranlagen befassen. Im Netz-Werk-Laden gibt es parallel dazu spannende Vorträge. Wer möchte, kann an dem Tag am Stand der Erkner-Gruppe bei Fahrzeugen von VW und Skoda unter die Haube gucken, eine Probefahrt mit einem Tesla aus Grünheider Produktion unternehmen, erfährt, wie sich kostenlose Solarenergie einfangen lässt, Balkonkraftwerke werden vorgestellt und Informationen über das Carsharing-Projekt Grünheide und alle wichtige Versicherungsaspekte gegeben. Selbst Oldtimer werden Thema sein, überrascht die Veranstalterung mit Blick ins Programm. Verbraucher erfahren, wie sie ihre Energiekosten drastisch reduzieren und außerdem schädliche Emissionen vermeiden können. Zudem sollen Photovoltaik-Anlagen, deren  elektronische Steuerungen und Pufferspeicher für den Haushalt sowie die Integration von Fahrzeugen in dieses System präsentiert werden. Car-Sharing, Mythen und Fakten, persönliche Erfahrungen und Fördermöglichkeiten gehören ebenfalls zum Angebotsspektrum beim Erlebnistag.</p>
<figure id="attachment_850" aria-describedby="caption-attachment-850" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-850 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/elektrische-Meile-e1686226842349.jpg" alt="Beim Elektro-Erlebnistag am 17. Juni in Grünheide wie 2022 mit dabei: das Team vom Berliner Verein Elektrische Meile. Foto: Christine de Bailly" width="674" height="424" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/elektrische-Meile-e1686226842349.jpg 674w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/06/elektrische-Meile-e1686226842349-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /><figcaption id="caption-attachment-850" class="wp-caption-text">Beim Elektro-Erlebnistag am 17. Juni in Grünheide wie 2022 mit dabei: das Team vom Berliner Verein Elektrische Meile. Foto: Christine de Bailly</figcaption></figure>
<p>Außerdem ist für Musik, knackige Bratwürste &#8211; „Der Spreehof ist mit echten Thüringern vor Ort!“ &#8211; , frisch gebackene Waffeln vom Familienzirkel Kagel sowie Überraschungen für die Kinder gesorgt. Für diese stehen auch wieder die beliebten E-Mobile bereit, auf denen die Jüngsten ein paar Runden drehen können. Zudem sind die Mädchen und Jungen eingeladen Solar-Propeller und Solar-Boote zu bauen, wobei sie letztere dann gleich in einem Pool ausprobieren können.  <em>(Stefanie Richter/Michael Schweer)</em></p>
<p>Das detaillierte Themen-Programm und alle Aussteller finden Sie auf der Website <a href="http://www.elektro-erlebnistag.de">www.elektro-erlebnistag.de.</a></p>
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