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	<title>Ortsgeschichte &#8211; Grünheide im Blick</title>
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	<title>Ortsgeschichte &#8211; Grünheide im Blick</title>
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		<title>In Töpfe, die Geschichte und die schönsten Ecken von Kagel geschaut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 08:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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		<category><![CDATA[Ortsgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1527" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Beteiligung erwünscht: Im Rahmen des Kageler Ortsjubiläums soll ein Kochbuch entstehen. Zudem ist ein Fotowettbewerb ausgelobt. Fotos: Anke Beißer, Eike-Gina Nixdorf/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-300x179.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-1024x611.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-768x458.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-1536x916.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-2048x1221.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-800x477.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Update 13. Mai 2025 Kagel feiert in diesem Jahr sein 650-jähriges Bestehen. Zum Ortsjubiläum gibt es nicht nur fünf, zum Teil mehrtägige Veranstaltungen, sondern es wird derzeit zudem noch an zwei Publikationen – „Kagelern in den Kochtopf geschaut“ und eine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1527" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Beteiligung erwünscht: Im Rahmen des Kageler Ortsjubiläums soll ein Kochbuch entstehen. Zudem ist ein Fotowettbewerb ausgelobt. Fotos: Anke Beißer, Eike-Gina Nixdorf/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-300x179.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-1024x611.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-768x458.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-1536x916.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-2048x1221.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/05/Kochbuch-800x477.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p><em>Update 13. Mai 2025</em></p>
<p>Kagel feiert in diesem Jahr sein 650-jähriges Bestehen. Zum Ortsjubiläum gibt es nicht nur fünf, zum Teil mehrtägige Veranstaltungen, sondern es wird derzeit zudem noch an zwei Publikationen – „Kagelern in den Kochtopf geschaut“ und eine Chronik – gearbeitet sowie eine Ausstellung mit Fotos und gemalten Bildern vorbereitet. Bei dieser wie auch beim Kochbuch sind die Kageler selbst gefragt. Denn je mehr sich beteiligen, umso vielfältiger wird das Ergebnis. Aber es ist nicht mehr allzu viel Zeit …</p>
<p><strong>Das Kochbuch</strong></p>
<p>Bereits 2016 ist ein solches entstanden. Katrin Schade, zugezogene Neu-Kaglerin, wollte damals mehr über ihren Heimatort, die Menschen und deren Geschichte erfahren und hat die Broschüre initiiert. Diese ist zu einem kleinen Schatz geworden, denn die Protagonisten haben nicht nur einen bunten Strauß an Rezepten beigesteuert, sondern auch von sich erzählt. Das liebevoll gestaltete Heftchen steht nun in so mancher Küche und bietet noch immer Anregungen, was in den Kochtopf oder den Herd wandern könnte. Ein paar Exemplare gibt es noch. Sie werden, wie gewohnt, beim Weihnachtsmarkt wieder angeboten.</p>
<p><strong>Abgabetermin für Rezepte naht</strong></p>
<p>Jetzt soll es auf Initiative von Ortsvorsteherin Eike-Gina Nixdorf, des Festkomitees und des Fördervereins Dorfkirche Kagel eine Fortsetzung, ein Kochbuch 2.0, geben. Manch einer wird womöglich abermals ein Gericht beisteuern, andere kommen neu hinzu. In dem Aufruf, der im Flyer zum Jubiläum erschienen ist, wird um Lieblingsrezepte gebeten, die mit zwei bis drei Fotos sowie kleinen Anekdoten und Infos zur Familie garniert, per Mail an &#8211; kageler_kochtoepfe2025@yahoo.com &#8211; eingesandt werden sollen. Abgabetermin hierfür ist allerdings schon der 15. Mai. <em>(Update: Der Abgabezeitraum wurde bis zum 30. Mai verlängert)</em>. Denn das Heftchen soll Anfang Juli druckfrisch vorliegen und ab dem Festwochenende „Geschichte, Kunst und Kultur“ vom 4. bis 7. Juli verkauft werden. „Ein Teil des Erlöses soll an den Förderverein gehen“, kündigt Eike-Gina Nixdorf an.</p>
<p><strong>Foto- und Bilderausstellung</strong></p>
<p>Ein bisschen mehr Zeit ist für die Abgabe der Motive für die Foto- und Bilderausstellung, obwohl auch diese das Wochenende Anfang Juli begleiten soll. „So sehen Kageler ihr Kagel“ lautet das Motto. Abgabetermin für die Werke – egal, ob fotografiert oder gemalt – ist der 31. Mai. Die Initiatoren freuen sich auf hierbei festgehaltene Dinge, die vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so auffallen. Denn neben den bekannten Sehenswürdigkeiten hat der Ort noch so viel mehr zu bieten.</p>
<p>Wichtig ist, dass die Arbeiten in der Form eingereicht werden, wie sie ausgestellt werden sollen – in einer maximalen Größe von DIN A 3 und gerahmt oder aufgezogen. Abgegeben werden können sie in der Alten Schule und im Fischgeschäft Lupe (während der Öffnungszeiten). Übrigens wird die Ausstellung am Festwochenende im Juli dann von einer Jury begutachtet, die die besten Werke prämiert.</p>
<p><strong>Die Chronik</strong></p>
<p>Ein Ortsjubiläum wird immer gern zum Anlass genommen, um eine Chronik zu präsentieren. Das sieht der Heimatverein Kagel nicht anders und hat sich daran gemacht, sich auf neue Art und Weise der Geschichte des Ortes anzunehmen. Wie die Vereinsvorsitzende Elisabeth Turowski erzählt, soll ein Spaziergang durchs Dorf von Nord (Richtung Lichtenow) nach Süd (Finkenstein) als Gerüst dienen. Der Systematik folgend werden Orte, Persönlichkeiten, Berufsbilder beleuchtet und wird so eine sehr personenbezogene Chronik zusammengestellt. „Je tiefer wir graben, umso mehr Entdeckungen machen wir“, sagt die Kagelerin. Und dabei meint sie Geschichten wie auch Fotos.</p>
<p><strong>Geschichte erstmal nur als Vortrag</strong></p>
<p>Allerdings mussten sich die Heimatforscher, neben der Vereinsvorsitzenden arbeiten vor allem Rosita Gutheil, unterstützend auch Heidi und Jürgen Husen sowie Klaus Pfeffer mit, von dem Vorhaben verabschieden, die Lektüre bis zum Sommer gedruckt vorlegen zu können. „Es hat mit dem Zuschuss durch die Gemeinde nicht geklappt und wir suchen auch noch einen Layouter, weil das Heft etwas hermachen und nicht einfach nur aus Kopien wie die erste Schrift bestehen soll,“ sagt Elisabeth Turowski. Deshalb werde sie zwar am 5. Juli die neuen Ergebnisse zur Chronik in einem Vortrag präsentieren, das gedruckte Ergebnis wird es aber wohl erst 2026 geben. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>95 Jahre Feuerwehr Mönchwinkel &#8211; Zufallskauf erweist sich als Schatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 08:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2001" height="1318" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Kleiner Schatz: Der zufällig im Internet entdeckte Feuerwehrpass belegt das Gründungsjahr der Mönchwinkler Wehr. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728.jpg 2001w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-300x198.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-1024x674.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-768x506.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-1536x1012.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-800x527.jpg 800w" sizes="(max-width: 2001px) 100vw, 2001px" />Sammler freuen sich über jeden passenden Fund. Wenn der sich dann auch noch als kleine Sensation entpuppt, umso mehr. So ist es auch Tobias Thieme ergangen. Ein harmloser Feuerwehrpass von vor knapp 100 Jahren nämlich hat sich als bemerkenswerter Schatz [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2001" height="1318" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Kleiner Schatz: Der zufällig im Internet entdeckte Feuerwehrpass belegt das Gründungsjahr der Mönchwinkler Wehr. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728.jpg 2001w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-300x198.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-1024x674.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-768x506.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-1536x1012.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/FFW-Pass-scaled-e1699015255728-800x527.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2001px) 100vw, 2001px" /><p>Sammler freuen sich über jeden passenden Fund. Wenn der sich dann auch noch als kleine Sensation entpuppt, umso mehr. So ist es auch Tobias Thieme ergangen. Ein harmloser Feuerwehrpass von vor knapp 100 Jahren nämlich hat sich als bemerkenswerter Schatz erwiesen. Denn er bestätigt als erstes Dokument die Gründung der Mönchwinkler Feuerwehr im November 1928. Sie wird dieser Tage also 95 Jahre alt.</p>
<p><strong>Das Internet beschert Tobias Thieme als wertvolles Dokument</strong></p>
<p>Der Mönchwinkler ist für seine Leidenschaft bekannt, die Historie seines Heimatortes zu bewahren. Als Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung kümmert er sich deshalb als ideale Besetzung um das Heimatmuseum in Neu Mönchwinkel. Aber, auch privat lässt ihn die Ortgeschichte nicht kalt. Im Gegenteil. Dem Vorbild seines Großvaters folgend, ist er ständig auf der Suche nach den unterschiedlichsten Mosaiksteinchen auf diesem Terrain. Durch Zufall ist er dabei vor etwa vier Jahren auf ein bedeutendes Dokument gestoßen. „Ich hatte nach einem historischen Feuerwehrpass gesucht“, erinnert er sich. Selbst in der Ortswehr aktiv, gehört auch deren Geschichte zu seiner Passion. Eine Abfrage im Internet spülte ihm eine Vielzahl von Fotos auf den Bildschirm. „Ich habe runtergescrollt und dabei eine gut erhaltene grüne Schutzhülle mit der Aufschrift ,Feuerwehrpaß‘ entdeckt.“ 70 Euro ließ er sich die Zusendung des Händlers kosten.</p>
<figure id="attachment_2304" aria-describedby="caption-attachment-2304" style="width: 1631px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2304 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664.png" alt="Überraschung: Das Helft erweist sich als Feuerwehrpass von Willi Rodewald und wurde am 24. November 1928 ausgestellt. Fotos/Montage: Anke Beißer" width="1631" height="546" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664.png 1631w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664-300x100.png 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664-1024x343.png 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664-768x257.png 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664-1536x514.png 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Bild3-e1699281491664-800x268.png 800w" sizes="auto, (max-width: 1631px) 100vw, 1631px" /><figcaption id="caption-attachment-2304" class="wp-caption-text">Überraschung: Das Helft erweist sich als Feuerwehrpass von Willi Rodewald und wurde am 24. November 1928 ausgestellt. Fotos/Montage: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Als er das Heftchen dann in den Händen hielt und erstmals einen Blick hineinwerfen konnte, verschlug es ihm die Sprache: Das stand ,Willi Rodewald‘, ein Name, den er von seinem Opa schon mal gehört hatte. Und da stand der 24. November 1928 als ,Diensteintritt in die Freiwillige Feuerwehr Mönchwinkel‘ sowie der 1. Februar 1930 als ,Dienstaustritt wegen Ortswechsel‘ – mit Stempel und Unterschrift vom ersten Wehrführer Paul Hoffmann. „Das Heftchen war mit einem Schlag so wertvoll geworden!“, freut sich Thieme noch immer über das Sammlerstück. Denn bisher wurde die Gründung der Wehr zwar mit November 1928 terminiert, einen Beleg in Form einer Urkunde hatte es aber nicht gegeben. Das letzte lebende Gründungsmitglied, Fritz Graßnick, hatte am 2. Juli 1987, wenige Monate vor seinem Tod im November desselben Jahres, lediglich per Unterschrift das Gründungsdatum bezeugt.</p>
<figure id="attachment_2280" aria-describedby="caption-attachment-2280" style="width: 2090px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2280 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255.jpg" alt="Bisheriger Beleg: Fritz Graßnick war Gründungsmitglied der Wehr und bestätigte 1987 per Unterschrift die Gründung. Foto: Anke Beißer" width="2090" height="1070" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255.jpg 2090w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-300x154.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-1024x524.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-768x393.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-1536x786.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-2048x1048.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/11/Gruendung-FFW2-scaled-e1699281684255-800x410.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2090px) 100vw, 2090px" /><figcaption id="caption-attachment-2280" class="wp-caption-text">Bisheriger Beleg: Fritz Graßnick war Gründungsmitglied der Wehr und bestätigte 1987 per Unterschrift die Gründung. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Tobias Thieme ist stolz auf den in bestem Zustand erhaltenen Feuerwehrpass. Er bildet das Pendant zu einem Foto der Gründungsmitglieder und liefert das bisher fehlende Originaldokument für den ersten Chronik-Eintrag. Gefeiert wird das „kleine“ Jubiläum übrigens nicht. „Die ,5‘ ist bei uns nicht üblich. Das nächste runde wird die 100 sein – 2028“, sagt der Mönchwinkler. Und dann wird vielleicht auch das Dokument der Öffentlichkeit gezeigt. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Himmelfahrts-Paradiese – Eberhard Rüdiger aus Fangschleuse erinnert sich</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/himmelfahrts-paradiese-eberhard-ruediger-aus-fangschleuse-erinnert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 07:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1442" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Blick in die 1920er Jahre: Eberhard Rüdiger kennt sie alle – mehr als 40 Wirtschaften, viele mit Biergärten, buhlten vor 100 Jahren in Grünheide und Fangschleuse um Gäste. In der Heimatstube im Havemann-Klubhaus wird davon erzählt. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-768x433.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-2048x1154.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-800x451.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Wenn das Wetter am Donnerstag stimmt, wird es wieder viele Menschen in der Region auf ihre Fahrräder ziehen, um den Himmelfahrtstag im Grünen zu verbringen. Wer eine Tour plant, schaut gerne nach den Angeboten, welcher Biergarten auf der Route liegt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1442" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Blick in die 1920er Jahre: Eberhard Rüdiger kennt sie alle – mehr als 40 Wirtschaften, viele mit Biergärten, buhlten vor 100 Jahren in Grünheide und Fangschleuse um Gäste. In der Heimatstube im Havemann-Klubhaus wird davon erzählt. Foto: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-768x433.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-2048x1154.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Ruediger-Biergaerten-800x451.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Wenn das Wetter am Donnerstag stimmt, wird es wieder viele Menschen in der Region auf ihre Fahrräder ziehen, um den Himmelfahrtstag im Grünen zu verbringen. Wer eine Tour plant, schaut gerne nach den Angeboten, welcher Biergarten auf der Route liegt und sich für eine kleine Pause anbietet. Tatsächlich hat der Ortsteil Grünheide noch ein gutes Dutzend an Einkehrmöglichkeiten vom Bahnhof über Fangschleuse bis hin zum Marktplatz aufzuweisen. Zumindest der „Heydewirt“ in der Karl-Marx-Straße setzt dabei eine Tradition fort, die bis in die „goldenen Zeiten“ der Biergartenkultur zurückreicht. Denn die Gemeinde, Eigentümer des Domizils, hatte sich Mitte der 2010er Jahre entschlossen, das Gebäude samt besagtem Garten herzurichten. Seit Himmelfahrt 2017 ist es an einen Gastronomen verpachtet und an altem Platz zu neuem Leben erweckt.</p>
<p>Einer, der sich mit der Historie des Ortes bestens auskennt, ist Eberhard Rüdiger. Der heute 79 Jahre alte Fangschleuser entstammt einer Familie, die schon über viele Generationen hinweg am Werlsee zu Hause ist. Bei einem Blick in die Heimatstube im Grünheider Havemann-Klubhaus ruft er die Hoch-Zeit der Biergärten in Erinnerung. Schon ein flüchtiger Blick auf die zwei Schautafeln und die dazu gehörenden dicken Ordner reicht, um zu erahnen, dass Ausflügler und Einheimische in den 1920er Jahren die Qual der Wahl hatten. Mehr als 40 Wirtschaften, viele mit angelagertem Hotel- oder Pensionsbetrieb, buhlten um Gäste. Mittlerweile 100 Jahre alte Schwarz-Weiß-Fotos und ebenso alte Postkarten zeigen, dass manch ein Restaurant zumindest einen eigenen Anlegesteg hatte, andere sogar mehrere. Was den meisten gemein war: Sie warteten mit einem idyllisch, unter großen Bäumen und direkt an einem der Gewässer gelegenen Biergarten auf.</p>
<p><strong>Mehrere Hundert Sitzplätze unter freiem Himmel</strong></p>
<p>Rüdiger startet mit seinem historischen Exkurs in Kagel-Finkenstein. Hier waren die „Strandterrassen Möllenhort“ beheimatet, ein Restaurant mit 1500 Sitzplätzen und Dampferanlegestelle am nörlichen Zipfel des Möllensees. Von dort aus führte schon damals ein Wanderweg am Möllensee entlang in Richtung Süden. Auf dem Gelände des heutigen Zeltplatzes hofierte das Restaurant „Zeugners Waldidyll“ mit mehreren Steganlagen und einem Angebot von „ein paar Hundert Sitzplätzen unter freiem Himmel“ seine Kundschaft. Übrig geblieben ist von dem Etablissement nach 1945 lediglich das Fundament, auf dem der heutige Platzwart-Bungalow steht. In Altbuchhorst angekommen, begann ein nahezu überbordendes Angebot. Ob „Zur Spiegelquelle“ am Burgwall, „Zeugners Waldschlösschen“ nahe der Kreuzung von heutiger Hubertus- und Altbuchhorster Straße oder „Hotel und Restaurant Möllensee“ nebst Kegelbahn (heute ein Wohnhaus) und das Strandschloss inmitten der Altbuchhorster Straße – alle waren, was die Kapazitäten anbelangt, sehr großzügig angelegt und hatten zumindest in den 1920er-Jahren auch nebeneinander ihr Auskommen. Es sei schon erstaunlich, sagt Eberhard Rüdiger, dass es an verschiedenen Stellen im Ort regelrechte Ballungen von Gaststätten gab.</p>
<p><strong>Der „Heydewirt“ bedient seine Gäste an historischem Ort</strong></p>
<p>Zu den Häusern, die es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts beziehungsweise um die Jahrtausendwende herum gab, zählen die „Werlnixe“ und „Matschke“ an der Kreuzung von heutiger Karl-Marx- und Walter-Rathenau-Straße sowie vis à vis das Restaurant und Hotel „Am Peetzsee“. Letzteres ist als einziges Zeugnis von einst geblieben und beheimatet heute den „Heydewirt“. Was die meisten Häuser einte, war eine damals typische Form der Werbung. Überall wurde auf ein und dieselbe Offerte hingewiesen: „Hier können Familien Kaffee kochen!“</p>
<figure id="attachment_618" aria-describedby="caption-attachment-618" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-618 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-scaled.jpg" alt="Lauschiges Plätzchen: Der Biergarten vom „Heydewirt“ am Peetzsee ist ein beliebter Stopp für Ausflügler. An Ort und Stelle genossen schon vor mehr als hundert Jahren Ausflügler und Einheimische Speis und Trank. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1442" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-768x433.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-2048x1154.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Biergarten-Heidewirt2-800x451.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-618" class="wp-caption-text">Lauschiges Plätzchen: Der Biergarten vom „Heydewirt“ am Peetzsee ist ein beliebter Stopp für Ausflügler. An Ort und Stelle genossen schon vor mehr als hundert Jahren Ausflügler und Einheimische Speis und Trank. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Ein Restaurant indes ging in mehrfacher Hinsicht einen besonderen Weg. „Vater Fielitz“ (Grundstück an der heutigen Ecke Friedrich-Engels-Straße/Waldeck) stach aus allen Angeboten in Grünheide hervor. Sage und schreibe 3000 Gäste fanden hier am Ufer des Peetzsees Platz. „Da haben sieben, acht Dampfer gleichzeitig angelegt“, erzählt der 79-jährige Rüdiger. So etwas wäre heute gar nicht mehr denkbar. Und bei dieser Größenordnung wundert es auch nicht, dass „Vater Fielitz“ über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und beliebt war. Zumal der Wirt eine besondere Promotion-Strategie fuhr: Er warb mit seinem schwergewichtigen Teenie-Sohn, der es auf mehr als 200 Kilogramm brachte – was damals für Bewunderung sorgte.</p>
<figure id="attachment_619" aria-describedby="caption-attachment-619" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-619 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1586" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-300x186.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-1024x634.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-768x476.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-1536x952.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-2048x1269.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2023/05/Fielitz-800x496.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-619" class="wp-caption-text">Das größte Haus am Platze: Das „Vater Fielitz“ (hier eine in der Heimstube von Grünheide gezeigte Aufnahme) bot bis in die 1930er Jahre hinein 3000 Gästen Platz im Biergarten mit Dampferanlegestellen. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Wo einst Max Schmeling trainierte</strong></p>
<p>Zuletzt lenkt Eberhard Rüdiger den Blick nach Fangschleuse, das den Nachbarn am Peetz- und Möllensee in nichts nachstand. Das Hotel und Restaurant „Seeblick“ in der Werlseestraße, das selbst noch zu DDR-Zeiten ein Publikumsmagnet war, das viel kleinere „Sporthaus“ in der Löcknitzstraße oder aber das mondäne Hotel und Restaurant „Werlsee“ in der Eichenallee – sie alle sind mittlerweile verschwunden, haben aber ihre Spuren in der Heimatchronik hinterlassen. Letzteres übrigens hat Fangschleuse durchaus zu Bekanntheit verholfen, hatte doch einst kein Geringerer als Max Schmeling im Saal ein Boxzentrum eingerichtet. Wie oft er hier war, ist nicht überliefert. „Aber er hat hier tatsächlich trainiert“, betont Rüdiger.</p>
<p>Die hohe Dichte an Biergärten ist übrigens ein typisches Phänomen jener Zeit, zog es doch gerade in den Sommermonaten viele Ausflügler vor die Tore der Hauptstadt, genossen Entspannung Suchende die Angebote am und auf dem Wasser. Das Besondere von Grünheide ist allerdings, dass die Biergartenkultur anders als in den meisten Nachbarorten lebt und es noch immer ein buntes Angebot gibt.<em> (Anke Beißer)</em></p>
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