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	<title>Naturschutz &#8211; Grünheide im Blick</title>
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		<title>Vorbereitung auf den Run der Lurche &#8211; &#8222;Krötentaxi&#8220; jetzt mit App kombiniert</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/vorbereitung-auf-den-run-der-lurche-kroetentaxi-jetzt-mit-app-kombiniert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 09:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Krötenretter]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1427" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Neues Zählsystem: Krötenretter können Lurche jetzt per App erfassen. Fotos: Carolin Biedermann, Anke Beißer/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-300x167.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-1024x571.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-768x428.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-1536x856.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-2048x1141.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-800x446.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />„Wenn wir die Dynamik Jahr für Jahr wiederholen könnten, wäre das echt klasse und der Versuch geglückt, eine neue Generation von Krötenrettern an den Start zu bringen.“ Mit diesen Worten hatte Julia Galow, die Initiatorin der Vorjahres-Aktion, in die Zukunft [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1427" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Neues Zählsystem: Krötenretter können Lurche jetzt per App erfassen. Fotos: Carolin Biedermann, Anke Beißer/Montage: Anke Beißer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-300x167.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-1024x571.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-768x428.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-1536x856.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-2048x1141.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Kroeten-App-800x446.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>„Wenn wir die Dynamik Jahr für Jahr wiederholen könnten, wäre das echt klasse und der Versuch geglückt, eine neue Generation von Krötenrettern an den Start zu bringen.“ Mit diesen Worten hatte Julia Galow, die <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/generationswechsel-bei-kroetenrettern-kuendigt-sich-an/">Initiatorin der Vorjahres-Aktion,</a> in die Zukunft geblickt. Die Resonanz auf ihren Spontan-Aufruf, den Lurchen im <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/familien-lassen-lurche-im-kroetentaxi-die-strassenseite-wechseln/">„Krötentaxi“</a> über die Straße zu helfen, war bei Freunden, Bekannten und Fremden – die rasch keine mehr waren – so großartig, dass sie sich eine Fortsetzung 2025 wünschte. Hatten sich im vergangenen Jahr sage und schreibe 26 Familien regelmäßig in den Gruppenkalender für die Früh- oder Spätschicht in Höhe Priestersee und Altbuchhorst eintragen, stand nun die Frage, bei wie vielen von ihnen das Engagement abermals entflammt werden kann. „Fast alle haben sich zurück gemeldet“, ist die Naturschützerin froh. Ein, zwei seien weggezogen, dafür schon zwei neue Familien hinzugestoßen. „In unserer Signal-Gruppe haben wir aktuell 30 Mitglieder“, sagt sie und lädt weiter ein, sich anzuschließen. Denn je mehr Helfer mitziehen, umso geringer ist die Belastung für jeden einzelnen.</p>
<p><strong>Waldränder werden für Zaunbau vorbereitet</strong></p>
<p>Derzeit laufen noch die finalen Abstimmungen mit Förster Christian Hohm. Wie Julia Galow berichtet, wird dieser in den kommenden Tagen an den Waldrändern einen Brandstreifen grubbern lassen, so dass die Eimer mit weniger Kraftaufwand ins Erdreich eingegraben und die Zäune leichter aufgestellt werden können. Ein erster Termin für diese Arbeiten ist der frühe Vormittag des 1. März. Insgesamt wird in Altbuchhorst in Höhe des südlichen Möllensees und in Fangschleuse in Höhe des Priestersees jeweils auf einer Strecke von rund 600 Metern alles für die Krötenrettung vorbereitet. „Die Forstlehrlinge werden uns auch wieder helfen und Gespräche mit weiteren Gruppen laufen noch.“</p>
<div style="width: 800px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-5715-1" width="800" height="451" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/VID-20250220-WA0001.mp4?_=1" /><a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/VID-20250220-WA0001.mp4">https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/VID-20250220-WA0001.mp4</a></video></div>
<p>Neu ist, dass es diesmal eine App gibt, über die alle Sammler ihre Funde registrieren. So gibt es fortlaufend einen digitalen Überblick zum Fundort, dem Wetter und dem Krötenaufkommen. „Mein Schwager hat uns die App gebaut. Sie läuft über Android und kann kostenlos unter <a href="https://wanderfrosch.com/statistik_hinweg.html">www.wanderfrosch.com</a> aufs Handy geladen werden.“ Somit lasse sich die Statistik ständig aktualisieren und jeder hat den Überblick über den Erfolg. Wer einen neugierigen Blick auf die App wirft, wird schon erste Zählergebnisse finden und sich wundern, dass sich die Lurche bereits auf den Weg gemacht haben – bei teilweise Minusgraden. „Das ist nur ein Testlauf. Wenn es losgeht, schalten wir alles auf null und zählen seriös“, versichert die Altbuchhorsterin.</p>
<p><strong>Helfer für Hin- und Rückweg gesucht</strong></p>
<p>Julia Galow und ihre Mitstreiter hoffen, dass sich die Population der Kröten weiter erholt. Im Vorjahr haben sie in Altbuchhorst 862 Lurche auf dem Hin- und 148 auf dem Rückweg gezählt. Am Priestersee war die Ausbeute deutlich üppiger. Hier gab es 2254 auf dem Hin- und 1186 auf dem Rückweg. Das „Krötentaxi“ ist somit in beiden Richtungen ein lohnenswertes Vehikel. „Viele nutzen ihr Engagement für einen Spaziergang mit den Kindern oder eine Runde mit dem Hund“, erzählt die Naturschützerin. Die Eimerreihen abgeschritten werden je nach Witterung in Richtung der Gewässer von März bis in den April hinein und zumindest bis Mitte Juni retour. Beide Richtungen sind Julia Galow sehr wichtig. „Was nützt es, die erwachsenen Tiere sicher über die Straße zu bringen, wenn sie und ihr Nachwuchs auf dem Rückweg dann doch überfahren werden“, wirbt sie um die doppelte Bereitschaft, zum Krötenretter zu werden. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p><em>Kontakt: Julia Galow 01723962639</em></p>
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		<title>Pracht der Löcknitzwiesen wird bewahrt &#8211; dank Ehrenamtlern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[IG Löcknitztal]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1514" height="934" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Hier ist Muskelkraft gefragt: Carolin Klippstein und Allessandro Kormannshaus (vorn von links) gehören zu den Freiwilligen, die nicht müde werden, bei der Mahd der Löcknitzwiesen regelmäßig zu helfen. Foto: Bernd Ziebarth" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110.jpg 1514w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-300x185.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-1024x632.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-768x474.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-800x494.jpg 800w" sizes="(max-width: 1514px) 100vw, 1514px" />Erholungsuchende haben auf dem Grünheider Gemeindegebiet die Qual der Wahl, welche Ecke sie erkunden, wo sie sich an der Natur erfreuen und Kraft schöpfen können. Ein lohnenswertes Ziel hierfür ist das Naturschutzgebiet Löcknitztal, das sich entlang eines knapp zwölf Kilometer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1514" height="934" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Hier ist Muskelkraft gefragt: Carolin Klippstein und Allessandro Kormannshaus (vorn von links) gehören zu den Freiwilligen, die nicht müde werden, bei der Mahd der Löcknitzwiesen regelmäßig zu helfen. Foto: Bernd Ziebarth" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110.jpg 1514w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-300x185.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-1024x632.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-768x474.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0295-scaled-e1727968589110-800x494.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1514px) 100vw, 1514px" /><p>Erholungsuchende haben auf dem Grünheider Gemeindegebiet die Qual der Wahl, welche Ecke sie erkunden, wo sie sich an der Natur erfreuen und Kraft schöpfen können. Ein lohnenswertes Ziel hierfür ist das <a href="https://www.loecknitztal.de/home/das-gebiet/nsg-l%C3%B6cknitztal/">Naturschutzgebiet Löcknitztal</a>, das sich entlang eines knapp zwölf Kilometer langen Flussabschnitts von Kienbaum bis hin zur Großen Wallbrücke, zwischen dem Löcknitzcampus und dem Bahnhof Fangschleuse gelegen, erstreckt.</p>
<p><strong>Naturschutzgebiet braucht helfende Hand</strong></p>
<p>Mitte der 1980er-Jahre wurde der Abschnitt des aus einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne entstandenen Tals unter Schutz gestellt. Seinen Reiz und seine Einzigartigkeit war Naturschützern, allen voran Dr. Gerhard Ziebarth, schon viele Jahre davor bewusst und sie haben sich deshalb seit den frühen 1970er-Jahren kontinuierlich um die Pflege und Bewahrung des Kleinods gekümmert. Seit 1993 wird das Engagement vom <a href="https://www.loecknitztal.de/">Verein Interessengemeinschaft Löcknitztal (IG)</a> fortgeführt.</p>
<figure id="attachment_4704" aria-describedby="caption-attachment-4704" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4704 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-scaled.jpg" alt="Wieder ein Jahr geschafft: Nach dem letzten Arbeitseinsatz der Mitglieder und Freunde der IG Löcknitztal darf ein kleiner Imbiss an der Waldhütte unweit der Großen Wallbrücke nicht fehlen. Foto: Carolin Klippstein" width="2560" height="1440" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-2048x1152.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0302-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4704" class="wp-caption-text">Wieder ein Jahr geschafft: Nach dem letzten Arbeitseinsatz der Mitglieder und Freunde der IG Löcknitztal darf ein kleiner Imbiss an der Waldhütte unweit der Großen Wallbrücke nicht fehlen. Foto: Carolin Klippstein</figcaption></figure>
<p>Aber was ist das Besondere an dem Areal? Was hier erhalten werden soll, ist durch den Eingriff des Menschen in die Natur entstanden. Erst er hat durch die Nutzung der den Fluss begleitenden Wiesen für eine einzigartige Flora und Fauna gesorgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Flächen entlang der Löcknitz aufgeteilt und an Bauern unter anderem aus Grünheide, Rehfelde, Kagel, Kienbaum und Erkner zur Bewirtschaftung gegeben. Die Familien konnten das Schnittgut der Wiesen als Futter für ihr Kleinvieh nutzen. Durch die regelmäßige Mahd veränderte sich das Leben auf den Flächen. Es siedelten sich Pflanzen, darunter seltene Orchideen wie das Breitblättrige und Steifblättrige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Knabenkr%C3%A4uter">Knabenkraut</a>, das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Helm-Knabenkraut">Helm-Knabenkraut</a> und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sumpf-Stendelwurz">Sumpf-Stendelwurz</a> an, die sich zuvor bei all dem Wildwuchs nicht behaupten konnten. Mit der neuen Pflanzenwelt entwickelte sich auch eine neue Vielfalt an Insekten, darunter seltene Großschmetterlingsarten.</p>
<p><strong>Ein Wandel in der Nutzung mit Folgen</strong></p>
<p>Aber, die Pflege der Wiesen war quasi nur eine Momentaufnahme. Die fortschreitende Industrialisierung machte sie für die Futtergewinnung mehr und mehr unattraktiv. Fallende Futterpreise sorgten dafür, dass die Bauern ihr Engagement praktisch auf null fallen ließen. Hinzu kamen Generationswechsel, die ebenfalls mit einem sich verändernden Blick auf die Wiesen einhergingen. Die einst etwa 35 Einzelflächen blieben sich selbst überlassen und die neu gewonnene Artenvielfalt drohte wieder zu verschwinden. Denn ohne Mahd kehrten Seggen und Großdisteln zurück, nahm Erlenbruchwald die Wiesen in Beschlag und schritt die Verbuschung durch Weiden rasch voran.</p>
<p><strong>Gepflegt wird inzwischen seit mehreren Jahrzehnten</strong></p>
<p>All das kann nur durch regelmäßige Mahd und die Herausnahme der Erlen und Weiden verhindert werden. Und eben hier setzten vor gut 50 Jahren die Naturschützer an. Natürlich mussten sie sich auf einzelne Flächen beschränken, konnten sie in ihrem Ehrenamt längst nicht alle Flächen in ihrem neuen Reichtum bewahren. Aber heute ist die IG nicht mehr allein in ihrem Engagement, wie Bernd Ziebarth bemerkt, der sich wie sein Vater nahezu zeitlebens um das Löcknitztal verdient gemacht und inzwischen den Vereinsvorsitz von seinem Vater übernommen hat.</p>
<figure id="attachment_4703" aria-describedby="caption-attachment-4703" style="width: 1655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4703 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867.jpg" alt="Geschafft: Nach der Mahd muss das Schnittgut zusammengeharkt werden - Peter Weissbach, Bernd Hoyer und Volker Tröster (von links) packen bei den Einsätzen der IG Löcknitztal stets fleißig mit an. Foto: Bernd Ziebarth" width="1655" height="1079" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867.jpg 1655w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867-300x196.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867-1024x668.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867-768x501.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867-1536x1001.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0296-scaled-e1728027743867-800x522.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1655px) 100vw, 1655px" /><figcaption id="caption-attachment-4703" class="wp-caption-text">Geschafft: Nach der Mahd muss das Schnittgut zusammengeharkt werden &#8211; Peter Weissbach, Bernd Hoyer und Volker Tröster (von links) packen bei den Einsätzen der IG Löcknitztal stets fleißig mit an. Foto: Bernd Ziebarth</figcaption></figure>
<p>Der Verein kümmere sich um sechs Wiesen „händisch“ und setze auf zwei weiteren eine Moorraupe ein. „Auf den beiden Flächen könnten wir nicht per Hand agieren, sie sind zu nass und unwegsam“, erläutert Ziebarth. An den Arbeitseinsätzen beteiligen sich bis zu ein Dutzend Ehrenamtler &#8211; Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins. Sie schneiden das Gras, tragen es zusammen und lassen es für die Entsorgung abfahren. Finanzielle Unterstützung dafür bietet der Naturschutzfond Brandenburg.</p>
<p><strong>Die IG Löcknitztal hat Mitstreiter für andere Fläche angespornt</strong></p>
<p>„Wir haben so viel Interesse an dem Naturschutzgebiet Löcknitztal geweckt, dass nicht nur wir uns um einzelne Wiesen kümmern, sondern auch andere Projektträger weitere in Pflege übernommen haben.“ Dazu gehören der Naturschutzfond selbst sowie Gerd Haase vom Nabu Strausberg-Märkische Schweiz, der auch als „Kümmerer“ um die Lange-Damm-Wiesen nahe Strausberg aktiv ist.</p>
<figure id="attachment_4701" aria-describedby="caption-attachment-4701" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4701 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-scaled.jpg" alt="Verborgene Schönheit mit Mond: &quot;Der Schlauch&quot;, so die Bezeichnung der, rund 400 Meter östlich der Großen Wallbrücke bei Grünheide gelegenen Wiese, entfaltet erst durch die Mahd und damit verbunden Pflege ihre Artenvielfalt. Foto: Bernd Ziebarth" width="2560" height="1440" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-1024x576.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-1536x864.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-2048x1152.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0292-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-4701" class="wp-caption-text">Verborgene Schönheit mit Mond: &#8222;Der Schlauch&#8220;, so die Bezeichnung der, rund 400 Meter östlich der Großen Wallbrücke bei Grünheide gelegenen Wiese, entfaltet erst durch die Mahd und damit verbunden Pflege ihre Artenvielfalt. Foto: Bernd Ziebarth</figcaption></figure>
<p>Natürlich gibt es übers Jahr auch Gelegenheit, die Pracht der Wiesen in Augenschein zu nehmen. Ob als „Vereinsrunde“ oder als organisierte Exkursion &#8211; die Nachfrage, die Orchideen, Schmetterlinge oder auch Vogel-Vielfalt von Fachleuten erklärt zu bekommen, erfreut sich großer Beliebtheit.</p>
<p>„Wir freuen uns als IG natürlich über jeden, der uns in der Vereinsarbeit unterstützen will, sei es draußen auf den Wiesen oder auch bei der Betreuung unserer Homepage“, sagt Bernd Ziebarth. Die Arbeitseinsätze 2024 sind Geschichte, aber im Februar geht es mit dem Wintereinsatz in eine neue Saison. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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