Strandzugang am Peetzsee herausgeputzt – viele Pläne für die Spielplätze

Der eine oder andere hat es bei einem ersten Frühlings-Spaziergang vielleicht schon bemerkt: Am Peetzsee-Sandstrand hat sich noch einmal einiges verändert. Mit einem neuen Layout versucht die Gemeinde, dem Sandhang Herr zu werden. Die in das abschüssige Gelände eingearbeitete Treppe hatte sich als nicht so optimale Lösung erwiesen. Es gab für den Sand einfach kein Halten. Selbst die, wie an der Ostsee verwendeten Matten konnten aufgrund des starken Gefälles dem Geschehen keinen Einhalt gebieten.

Perfekte Bank für den Sonnenuntergang

Jetzt wurde eine kleine Terrasse eingearbeitet, durch die sogar ein Platz für eine Bank entstanden ist. Sie wird durch Palisadenhölzer in Form gehalten, die wieder mit Gräsern kombiniert wurden. Optisch ist das Ergebnis noch einmal ein Gewinn an dem ohnehin beliebten Platz. Nun heißt es Daumen drücken, dass der Sandhang sich nicht weiter sträubt und der Zustand lange hält. Übrigens wurde auch entlang der Straße Am Schlangenluch vom Parkplatz (nördlich vom Zeltplatz) zum Strand angelegt.

Mehr Sicherheit: Badegäste können jetzt über einen Gehweg vom Parkplatz zum Stand am Peetzsee gelangen. Foto: Anke Beißer
Mehr Sicherheit: Badegäste können jetzt über einen Gehweg vom Parkplatz zum Stand am Peetzsee gelangen. Foto: Anke Beißer

Ortsteilbudget beschert Tischtennisplatten

Auch andernorts hat Katrin Erfurth, als Mitarbeiterin des Ordnungsamtes für die öffentlichen Spielplätze und Grünanlegen zuständig, noch einmal nachlegen können. So wurden in der Löcknitzstraße und am Kinderheim (beides in Fangschleuse) bereits jeweils eine Tischtennisplatte geliefert, die zeitnah aufgebaut werden sollen. Hierfür hatte der Ortsbeirat von Grünheide votiert und sein Ortsteilbudget (10.000 Euro) zur Verfügung gestellt.

Neues Abenteuer in Kienbaum

Darüber hinaus hat Katrin Erfurth für dieses Jahr noch einiges vor: Verraten werden kann schon ein Hexenspielhaus für die Kita Waldspatzen in Hangelsberg, das die im Vorjahr errichtete Zwergenküche perfekt ergänzen soll. Der Auftrag hierfür ist erteilt. Der Schulhof auf dem Löcknitzcampus bekommt die im Vorjahr abgestimmte und für 2026 eingeplante Kletter-Arena. Und auch in Kienbaum steht Veränderung ins Haus. Hier soll hinter den Blöcken Puschkinstraße ein sogenannter Cliff Rider die Herzen der Kinder höherschlagen lassen. Dahinter verbergen sich Kletterelemente, die mit einem beweglichen Schwengel kombiniert sind. Dieser ist zwar fest im Erdreich verankert, verfügt aber über ein Scharnier in Bodennähe und kann so zwischen den Elementen bewegt werden. Für die Mädchen und Jungen ergibt sich so ein völlig neuer Spielspaß, der durchaus etwas Mut und Geschicklichkeit erfordert.

Spielplatz für Krippenkinder wird erneuert

Außerdem steht in diesem Jahr der Umbau im Spielbereich der Krippe in der Kita Kinderhaus Kunterbunt in Grünheide an. Hier soll es künftig ein neues Gartenhaus geben, ein Sonnensegel, eine Lernschaukel, ein Spielhaus, Sitzgruppen und eine Pflasterfläche. Zudem bekommt der Sandkasten einen neuen Platz.

Auch Unsal ist noch mal dran

In Hangelsberg soll auf den Rodelberg ein Pavillon aufgestellt werden. „Für den Strand am Unsal plane ich eine Tischtennisfläche nebst Platte. Und hier soll der Kanuausstieg saniert werden“, schaut Katrin Erfurth voraus. (Anke Beißer)