Wohl jeder will ihn bei sich zu Hause haben: den schönsten Weihnachtsbaum. Oder zumindest einen, der so schön ist wie im Vorjahr. Oder dann doch noch ein bisschen schöner? Egal, das Ergebnis ist wohl meist das gleiche und sorgt, ist das gute Stück erst einmal im heimischen Wohnzimmer und festlich geschmückt, für Freude und den gewünschten Glanz.
Erlebnis für die ganze Familie
Sehr beliebt ist nach wie vor, das Gehölz selber zu schlagen, es also frisch aus dem Wald zu holen und daraus einen wunderbaren Familienausflug zu machen. Schließlich beugt die gemeinschaftliche Entscheidung eventuellen späteren Streitereien ob der Auswahl vor. In Grünheide gibt es für das Baumschlagen traditionell vier Mal Gelegenheit. So auch wieder in diesem Jahr.
Zwei Angebote frisch vom Förster
Die Landeswaldoberförsterei Hangelsberg weist auf zwei Termine hin: Am Samstag, den 13. Dezember, wird in ein Waldstück nördlich von Altbuchhorst eingeladen. Und eine Woche später, also am Samstag, den 20. Dezember, in die Nähe von Klein Wall. An beiden Stellen sind vorwiegend Tannen gewachsen. Die Zufahrten sind der unten stehenden Anfahrtsskizze zu entnehmen. Der Weg ist zudem ausgeschildert. An den genannten Tagen dürfen die Forstwege zu dem Treffpunkt mit dem Auto befahren werden. Das Schlagen ist in der Zeit von 9 bis 14 Uhr möglich. „Die Bäume sind frei von Dünger und Pestiziden, dafür mit Netz“, wie es in der Ankündigung heißt. Axt oder Säge sind bitte mitzubringen. Der Preis pro Baum ändert sich zum Vorjahr nicht, er bleibt bei 25 Euro. Für einen kleinen Imbiss und Glühwein ist gesorgt. Ebenso besteht die Möglichkeit, Wildbret zu kaufen.


Tradition in Kagel wird fortgesetzt
Ebenfalls am 13. Dezember und auch noch am Tag danach, am Sonntag, den 14. Dezember, wird auch wieder zu besagtem Zweck nach Kagel eingeladen.

Hier besteht jeweils von 10 bis 15 Uhr die Möglichkeit, sich seinen persönlichen Lieblingsbaum von der Plantage zu holen – Nordmanntannen, aber auch Kiefern. Für wärmende Getränke ist ebenso gesorgt wie das Angebot, den Baum einzunetzen. Und es gilt: Bitte die Säge nicht vergessen! (Anke Beißer)

