Freitagsüberraschung: Hallo Löcknitzhüpfer!

Besonderer Kita-Moment: Leiterin Diana Podehl sprach gemeinsam mit dem Stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde, Christoph Giese zu den Anwesenden. Foto: Pauline Thiel
Besonderer Kita-Moment: Leiterin Diana Podehl sprach gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde, Christoph Giese, zu den Anwesenden. Foto: Pauline Thiel

Seit 1999 gibt es am Löcknitzcampus die Kindertagesstätte „Kinderhaus Kunterbunt“. Viele Erwachsene bringen mittlerweile ihre Kinder in die Einrichtung, in die sie einst selbst gegangen sind. Dies zeigt, dass es ein Haus mit vielen Geschichten, Erlebnissen und Erinnerungen ist. Auch gab es in den vergangenen Jahren sowohl konzeptionell als auch personell immer wieder Veränderungen. Nun schien der Zeitpunkt für einen symbolischen Neubeginn gekommen zu sein.

Neuanfang gewünscht

Im November 2025 hat Diana Podehl die Leitung der Kita am Löcknitzcampus übernommen. Bereits Anfang diesen Jahres war für sie klar, dass es einer Form des Neuanfangs bedarf. Bei einer Dienstberatung hat sie diesen Gedanken angesprochen und konnte das Team schnell begeistern. Dass nun noch im gleichen Jahr die Umsetzung erfolgen kann, liegt an der Zusammenarbeit mit der Verwaltung im Rathaus der Gemeinde. Die Ideen zur Namensfindung kamen dem Team, das aktuell aus 9 Frauen und 3 Männern besteht, da es einen ähnlichen Wortlaut wie die anderen kommunalen Einrichtungen wollte. Denn die Kageler Wasserfrösche, die Spreespatzen in Spreeau, die Kita Eulenbaum in Kienbaum und die Waldspatzen in Hangelsberg orientieren sich alle an Tieren und der umgebenden Natur. Nach einigen Sitzungen wurden zwei Vorschläge an den Bürgermeister gesendet, der letztendlich die Freigabe für den am vergangenen Freitag (9. Oktober) veröffentlichten Namen gegeben hat.

Eltern sind zahlreich erschienen

Auch wenn die Vorbereitungszeit für das Fest neben dem regulären Betrieb sportlich werden würde, war es der Kitaleitung ein großes Anliegen zeitnah und gemeinsam mit dem Team, den Kindern und Eltern diesen Moment zu feiern. Und Dank Vizebürgermeister Christoph Giese, der am Tag der offiziellen Enthüllung des Namens vorbei kam, war die Umsetzung mit einem Fest perfekt. Letzterer wünschte den Kindern der Einrichtung vor allem eine richtig schöne Kindergartenzeit.

Verhülltes Namensschild am Eingang

Zelebriert wurde die Namensgebung beginnend mit allen Anwesenden am zunächst noch verhüllten Namensschild am Eingang des Geländes der Einrichtung. Dafür wurde der alte Name auf einem Stück Papier symbolisch an drei Heliumluftballons in den Himmel verabschiedet. Durch den Wind fiel es den Ballons gar nicht so einfach davon zu fliegen. Doch war der alte Name erst einmal in der Luft, war es Zeit den neuen willkommen zu heißen: „Löcknitzhüpfer“ – mit Bezug zum Campus, zum nahen Fluss und mit einem Tier, das Leichtigkeit, Freude und Mut verkörpert.

Großer Andrang am Eingangstor: Eltern und Kinder warteten auf die Verkündung des neuen Namen. Foto: Pauline Thiel
Großer Andrang am Eingangstor: Eltern und Kinder warteten auf die Verkündung des neuen Namen. Foto: Pauline Thiel

Frischer Wind und gute Wünsche

Die Namensgebung wurde anschließend auf dem Kitagelände gefeiert. Popkorn, Zuckerwatte, Bastel- und Matschstraße brachten viel Freude. Auch die dunklen Wolken, die der Wind heranbrachte, warteten mit den ersten Regentropfen zum Glück bis zum Ende der Veranstaltung, sodass die Kinder mit großer Freude die Hüpfburg nutzen konnten. Dank der Stärkung durch Grillgut und das Mitbring-Kuchenbuffet war das ein perfekter Start ins Familien-Wochenende.

Neuer Name der gefällt: Leon und Holger Haustein feierten bei der Namensenthüllung mit der Familie. Foto: Pauline Thiel
Neuer Name, der gefällt: Leon (links) und Holger Haustein finden den „Löcknitzhüpfer“ eine gute Wahl . Foto: Pauline Thiel

Wer neugierig geworden ist und schauen will, ob diese Kita die passende Betreuungseinrichtung für den eigenen Nachwuchs ist, kann sich gern an die Kita-Leitung wenden. Aktuell sind gut 80 von 120 möglichen Plätzen belegt und somit noch Kapazität gegeben.  (Pauline Thiel)