Ironman 70.3 Erkner kündigt sich an

Achtung Sperrung für den Ironman 70.3 Erkner: Entlang der Radstrecke hängen bereits die Hinweisschilder für die Einschränkungen am 12. und 13. September 2026. Fotos/Montage: Anke Beißer
Achtung Sperrung für den Ironman 70.3 Erkner: Entlang der Radstrecke hängen bereits die Hinweisschilder für die Einschränkungen am 12. und 13. September 2026. Fotos/Montage: Anke Beißer

Die Plakate für den Streckenverlauf der nunmehr fünften Ausgabe des Ironman 70.3 Erkner säumen seit Monatsbeginn wieder die betroffenen Straßen im Gemeindegebiet – Mönchwinkel, Neu Mönchwinkel, Spreewerder, Spreeau und Freienbrink. Zudem trainieren mehr und mehr Triathleten auf der Strecke, um sich bestmöglich auf ihren Wettkampf vorzubereiten. Damit rückt die sportliche Großveranstaltung wieder in den Fokus, ist es Zeit, auf Dinge aufmerksam zu machen, die mit dem Event einher gehen – an dieser Stelle aus Grünheider Sicht.

Einschränkung von gut zwei Stunden am Samstag

Dazu gehören zum Beispiel die Einschränkungen für den Straßenverkehr. Dabei wird ein Wettbewerb weniger ausgetragen als in den Jahren zuvor. Die kürzeste Distanz, der sogenannte 4:18:4, fällt weg. Dieser Wettkampf hatte das Gemeindegebiet jedoch ohnehin nicht berührt und ging, eingebettet in den 5150 – die Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 km Laufen) – über die Bühne. Dieser führt am Samstag, den 12. September, abermals von Erkner über Neu Zittau, Hartmannsdorf und Neu Hartmannsdorf sowie Spreeau bis kurz vor Freienbrink und wieder zurück. Die Sperrzeit liegt hier bei 8 bis 10.15 Uhr. Fahrzeuge mit Sondersignal sind davon natürlich ausgenommen.

Grüne Flagge beendet die Sperre

Um 7.30 Uhr wird eine Vorsperre eingerichtet, an der auf die absolute Sperre ab 8 Uhr hingewiesen wird. Ab dem Zeitpunkt müssen tatsächlich alle Fahrzeuge die Strecke verlasen haben. Das Ende ist ein Richtwert, verbindlich aufgehoben wird die Sperrung durch ein Fahrzeug mit grüner Flagge. Sobald es einen Streckenposten passiert hat, wird die Einmündung frei gegeben. Es ist also ein rollender Prozess, der sich auch in den unterschiedlichen Zeiten auf den Plakaten widerspiegelt. Entgegen der Rennrichtung kann dann sofort wieder abgefahren werden, in Richtung des Feldes natürlich demselben folgend.

Fahrzeuge mit Sondersignal sind ausgenommen

Am Sonntag sind die Einschränkungen etwas umfangreicher. Hier fahren die Athleten des Ironman 70.3 Erkner (1900 m Schwimmen, 90 km Rad und ein Halbmarathon) zwei Radrunden. Das heißt, sie kommen auf dem Weg von Erkner nach Erkner zweimal von Kirchhofen aus durch Mönchwinkel, Neu Mönchwinkel, Spreeau und Freienbrink. Je nach Abschnitt enden die Sperrungen hier zwischen 13.45 und 14.15 Uhr – auch das als Richtschnur, ausschlaggebend ist besagtes Fahrzeug mit der grünen Flagge. Der Beginn der Sperre läuft wie am Samstag ab, mit einer Vorsperre ab 7.30 und der absoluten Sperrung ab 8 Uhr. Fahrzeuge mit Sondersignal sind erneut ausgenommen.

Für viele in bester Erinnerung: Der Ironman 70.3 Erkner war 2025 nicht nur ein Erlebnis für die Athleten. Auch die Helfer, die Begleiter und die Besucher der Family Party kamen auf ihre Kosten. Fotos: Peter Semrau (1), Marco Großert (1), Anke Beißer (4)/Montage: Anke Beißer
Für viele in bester Erinnerung: Der Ironman 70.3 Erkner war 2025 nicht nur ein Erlebnis für die Athleten. Auch die Helfer, die Begleiter und die Besucher der Family Party kamen auf ihre Kosten. Fotos: Peter Semrau (1), Marco Großert (1), Anke Beißer (4)/Montage: Anke Beißer

An beiden Tagen wird die Sportveranstaltung mit mehr als 3000 Teilnehmern aus gut 70 Nationen von fast 1000 freiwilligen Helfern und gewerblichen Partnern unterstützt. Dabei ist Grünheide traditionell stark vertreten und das nicht nur im Heimatort. Zum treuen Helferstamm gehören der Schneckenverein Mönchwinkel, die SG Hangelsberg, die Interessengruppe Freienbrink, der Jugendclub Grünheide, der Grünheider Carneval Klub, der Grünheider Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr Freienbrink sowie seit dem Vorjahr die Zwölftklässer der Docemus Privatschulen.

Spenden als Dankeschön für das Engagement

Und egal, mit wie vielen helfenden Händen die Gruppen am Start sind, jede Unterstützung wird dankbar angenommen. Die Athleten loben in jedem Jahr die Atmosphäre in und um Erkner. Die Helfer selbst haben Spaß bei ihrem Einsatz und freuen sich über die Spende, die ihr Engagement in die Vereins- und Abiball-Kasse spült. Immerhin konnten in den vier Jahren zuvor in Summe rund 120.000 Euro überwiesen werden. Und auch in diesem Jahr kommen rund 30.000 Euro hinzu. Geld, das hilft, so manches Projekt mit zu finanzieren.

Besonderes Flair lockt nach Erkner

Wer Lust hat, die Athleten nicht nur vorbeirasen zu sehen, kann ja einen Besuch in Erkner einplanen, um etwas Ironman-Luft zu schnuppern. Im Sportzentrum wird es wieder die inzwischen auch schon traditionelle Family Party geben mit jeder Menge Mit-mach-Aktionen für Groß und Klein, Alt und Jung. In der Stadt selbst werden die Athleten am Sonntag von Stimmungsnestern an der Rad- und der Laufstrecke begleitet, wodurch Erkner in ein sehr besonderes Flair getaucht wird. (Anke Beißer)

Mehr zum Event gibt es auf der Homepage von Erkner.