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	<title>Tesla &#8211; Grünheide im Blick</title>
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	<title>Tesla &#8211; Grünheide im Blick</title>
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		<title>Schulgarten wächst weiter – mit tatkräftiger Unterstützung von Tesla</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/schulgarten-waechst-weiter-mit-tatkraeftiger-unterstuetzung-von-tesla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Grünheide (Mark)]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Mitte März wurde ein ganz besonderes Projekt im Schulgarten verwirklicht: der Bau eines neuen Holzschuppens (vom Baumarkt durch Schulgarten AG gekauft). Bereits im Vorfeld hatte die Schulgarten-AG ein kreatives Bewerbungsvideo an Tesla geschickt, um auf ihr Vorhaben aufmerksam zu machen. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte März wurde ein ganz besonderes Projekt im Schulgarten verwirklicht: der Bau eines neuen Holzschuppens (vom Baumarkt durch Schulgarten AG gekauft). Bereits im Vorfeld hatte die Schulgarten-AG ein <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/tesla-bietet-unterstuetzung-an-projekte-fuer-kommunales-engagement-gesucht/">kreatives Bewerbungsvideo an Tesla</a> geschickt, um auf ihr Vorhaben aufmerksam zu machen.</p>
<p><strong>Acht Stunden Aufbau-Arbeit</strong></p>
<p>Mit Erfolg: Das Unternehmen erklärte sich bereit, das Projekt zu unterstützen. Tesla stellte ein Team aus fünf Personen zur Verfügung, das mit tatkräftiger Hilfe den Schuppen aufbaute. Am Projekttag arbeiteten die Helferinnen und Helfer insgesamt fast acht Stunden lang intensiv im Schulgarten. Schritt für Schritt entstand so ein stabiler Holzschuppen, der künftig zur Lagerung von Gartengeräten und Materialien genutzt werden kann. Der neue Schuppen ist nun ein wichtiger Bestandteil des Schulgartens und wird die Arbeit der Schulgarten-AG langfristig erleichtern. Ab 14 Uhr fand an diesem Tag auch die Schulgarten AG statt – Das Tesla-Team bekamen einen großes DANKESCHÖN und viel Applaus von denen Kindern. <em>(Sabine Mrose)</em></p>
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		<title>Tesla bietet Unterstützung an &#8211; Projekte für kommunales Engagement gesucht</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/tesla-bietet-unterstuetzung-an-projekte-fuer-kommunales-engagement-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 09:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Grünheide (Mark)]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
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					<description><![CDATA[„Sie gestalten das Leben in Ihrer Gemeinde aktiv mit – wir möchten Sie dabei unterstützen“, so weist die Gigafactory Berlin-Brandenburg auf ihr Community Engagement Programm (auf Deutsch: Programm für kommunales Engagement, d. Red.) hin. Mit mehr als 11.000 Mitarbeitenden aus [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Sie gestalten das Leben in Ihrer Gemeinde aktiv mit – wir möchten Sie dabei unterstützen“, so weist die Gigafactory Berlin-Brandenburg auf ihr Community Engagement Programm (auf Deutsch: Programm für kommunales Engagement, d. Red.) hin.</p>
<p>Mit mehr als 11.000 Mitarbeitenden aus mehr als 130 Nationen sei die Gigafactory bereits ein fester Bestandteil der Region, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Community Engagement Programm stärke die Verbindung zwischen Tesla und den Menschen vor Ort und schaffe Raum für freiwilliges Engagement direkt in der Nachbarschaft.</p>
<p><strong>Wie sieht das praktisch aus?</strong></p>
<p>Tesla bittet um das das Einreichen von Projekten, die von Mitarbeitern der Gigafactory unterstützt werden könnten. Gefragt wird nach Bedürfnissen in den Kommunen, Organisationen oder Einrichtungen im Umfeld der Fabrik – also ausdrücklich nicht ausschließlich in Grünheide und seinen Ortsteilen. „Ob ein Clean-Up-Day in der Natur, ein neuer Anstrich für die Schule, ein Bildungsprojekt oder eine soziale Initiative – entscheidend ist, dass das Projekt einen echten Mehrwert für die Region schafft“, lautet die Grundprämisse. „Unsere Mitarbeitenden können sich dann im Rahmen ihrer Arbeitszeit freiwillig und vollständig vergütet an ausgewählten Projekten beteiligen.“</p>
<p>Auf Nachfrage von „Grünheide im Blick“ zählt Tesla rückblickend einen bunten Reigen an Beispielen auf:<strong><br />
</strong>Als bisher größtes Projekt wird auf die <strong>Special Olympics Landesspiele Brandenburg </strong>2025 verwiesen, die am 11. und 12. Juli von insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt wurden.</p>
<p>Zudem stehen in der Liste:</p>
<p><strong>Clean Up Day Grünheide im März und September: </strong>mit vielen positiven Erfahrungen und hoher Wahrscheinlichkeit der Wiederholung 2026<br />
<strong>Altbuchhorst:</strong> Hilfe beim Aufbau der Krötenzäune<br />
<strong>Neptunfest Grünheide</strong>: Hilfe beim Auf- und Abbau sowie bei der Betreuung von Kinderstationen bei einem kostenfreien Sommerfest für Familien<br />
<strong>Kita Hangelsberg und Kagel</strong>: Unterstützung bei Gartenarbeiten und dem Aufbau von Möbeln wie Wickeltischen und Betten<br />
<strong>Hort und Jugendclub Grünheide:</strong> Unterstützung bei Projekten<br />
<strong>seit Mitte 2025 wird die Tafel Erkner</strong> täglich durch einen freiwilligen Mitarbeiter bei der Essensausgabe und Lebensmittelsortierung unterstützt.<br />
<strong>Volksfest Hoppegarten</strong>: Hilfe beim Aufbau und der Betreuung eines von einem gemeinnützigen Verein organisierten Familienfestes<br />
<strong>Tierschutzverein Fürstenwalde</strong>: Reinigungs-Einsatz, um die Umgebung für die Tiere angenehmer zu gestalten<br />
<strong>Bucher Forst Berlin</strong>: Hilfe bei der Pflege von Baumsetzlingen im Rahmen eines Waldpflegeeinsatzes</p>
<p>All diese Beispiele können Anregung geben, eigene Projekte einzureichen.</p>
<p><strong>Online-Formular ausfüllen &#8211; am besten nebst Video</strong></p>
<p>Der Projektvorschlag kann über ein kurzes <a href="https://forms.office.com/r/0KmYfpx8rU">Online-Formular</a> übermittelt werden. Idealerweise soll ein kleines Video beigefügt werden, um zu zeigen, worum es geht. Mitmachen können Akteure aus der Region – also nicht nur aus Grünheide, sondern auch darüber hinaus. Ziel sei es, die regionale Vernetzung zu stärken. Ein zeitliches Limit für die Bewerbung gibt es nicht, da es sich um ein permanentes Angebot handeln soll. „Wir wollen die Möglichkeit für ein langfristiges Engagement schaffen – über viele Projekte und einen längeren Zeitraum hinweg“, schreibt Tesla in der Mitteilung. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Steuernachtrag von Tesla: 5 Millionen Euro mehr in der Gemeindekasse</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/steuernachtrag-von-tesla-5-millionen-euro-mehr-in-der-gemeindekasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Gemeinde Grünheide steht eine weitere Steuernachzahlung von Tesla ins Haus. Das hat Kämmerin Coretta Penting am Donnerstag (4. Dezember) dem Hauptausschuss mitgeteilt. Bisher wurden aufgrund des letzten Gewerbesteuerbescheides von 2022 von der Tesla Manufacturing Brandenburg SE Vorauszahlungen in Höhe [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeinde Grünheide steht eine weitere Steuernachzahlung von Tesla ins Haus. Das hat Kämmerin Coretta Penting am Donnerstag (4. Dezember) dem Hauptausschuss mitgeteilt. Bisher wurden aufgrund des letzten Gewerbesteuerbescheides von 2022 von der Tesla Manufacturing Brandenburg SE Vorauszahlungen in Höhe von 6,5 Millionen Euro geleistet. Die Gewerbesteuereinnahmen wurden nun aufgrund des Gewerbesteuerbescheides von 2023 um 5 Millionen Euro nach oben korrigiert. Der entsprechende Bescheid vom Finanzamt ist im November im Rathaus eingegangen. Somit summiert sich die Gewerbesteuer des US-amerikanischen E-Automobilbauers am Standort Grünheide für diese Jahresscheibe auf 11,5 Millionen Euro.</p>
<p><strong>2026 ist mit 11,5 Millionen Euro von Tesla zu rechnen</strong></p>
<p>Für das Haushaltsjahr 2026 ist aufgrund des neuen Vorauszahlungsbescheides mit einer Gewerbesteuerzahlung von Tesla in Höhe von 11,5 Millionen Euro zu rechnen. Auch für die Jahre 2024 und 2025 rechnet die Kämmerin damit, dass die Gewerbesteuerbescheide mit Nachzahlungen für die Gemeinde einhergehen könnten. Jedoch weist sie darauf hin, dass sie verpflichtet ist, nach dem Vorsichtsprinzip zu planen und dass sich genaue Zahlen erst mit den Bescheiden über den Gewerbesteuermessbetrag vom Finanzamt ableiten lassen. „Es gilt das Steuergeheimnis, als Grundprinzip des deutschen Steuerrechts zum Schutz der Steuerzahler. Dass diese Zahlen öffentlich kommuniziert werden können, geschieht mit ausdrücklicher Freigabe der Verantwortlichen der Tesla Manufacturing Brandenburg SE. Es ist ein schönes Zeichen, dass wir die Zahlen der Öffentlichkeit mitteilen dürfen“, sagt Coretta Penting.</p>
<p><strong>E-Autobauer ist der größte Gewerbesteuerzahler in der Gemeinde</strong></p>
<p>Seit 2021 ist Tesla nicht nur einfach Gewerbesteuerzahler am Standort Grünheide, sondern inzwischen der größte. Das Unternehmen liefert derzeit mit etwa zwei Dritteln aller Gewerbesteuereinnahmen einen verlässlichen Pfeiler für die Finanzplanung. In den letzten Jahren sind bereits insgesamt 32,2 Millionen Euro Gewerbesteuer von Tesla in das Gemeinde-Säckel geflossen.</p>
<p><strong>Auch der Landkreis profitiert</strong></p>
<p>Im Gegenzug ist die Gemeinde Grünheide allerdings in den Kreis jener Kommunen gerückt, die ab 2027 im Rahmen des Finanzausgleichs zur Abgabe an andere Kommunen verpflichtet sind. Auch der Landkreis profitiert vom Unternehmen Tesla über die Kreisumlage. Es werden aufgrund der aktuellen Steuerkraftmesszahl, die sich an den Steuereinnahmen des Vorvorjahres orientiert, im nächsten Jahr wahrscheinlich doppelt so hohe Zahlungen an den Landkreis fällig. Da aktuell keine Steuerschwäche vorliegt, entfällt zudem künftig die Schlüsselzuweisung für die Gemeinde Grünheide, eine der bedeutsamsten Einnahmen der Kommunen aus dem Finanzausgleich.</p>
<p>Jedoch schätzt die Kämmerin ein, dass es der Gemeinde trotzdem finanziell besser gehen werde und dass es kein Nullsummenspiel ist.</p>
<p><strong>Hoffnung auf geringere Kreditaufnahme</strong></p>
<p>Welche praktischen Auswirkungen die Nachzahlung auf den Haushalt der Gemeinde hat, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn der Etat für 2026 aufgestellt ist. Coretta Penting sagt, dass es möglicherweise gelingt, den Kredit für den im Juni 2026 avisierten Kauf des Grundstückes mit der neuen Schule am Standort Hangelsberg drastisch zu reduzieren und damit den Schuldendienst erträglicher zu gestalten und das eine oder andere Projekt der Pflichtaufgaben anzuschieben, das zeitlich erst später an die Reihe kommen würde. Als Beispiel nennt sie auch die Verwirklichung von Projekten im Kinder-, Jugend- und Seniorenbereich. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Zählstellen geben Abbild der Verkehrsbelastung rund um Tesla</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/zaehlstellen-geben-abbild-der-verkehrsbelastung-rund-um-tesla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<category><![CDATA[Zählstellen]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Verkehrsbelastung rund um die Gigafactory beurteilen zu können, wurden durch den Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LSB) im näheren Tesla-Umfeld Dauerzählstellen eingerichtet. Zwar sollten die ersten schon vor der Werkeröffnung im März 2022 installiert sein, um einen Ausgangswert als Vergleichsgröße [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Verkehrsbelastung rund um die Gigafactory beurteilen zu können, wurden durch den Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LSB) im näheren Tesla-Umfeld Dauerzählstellen eingerichtet. Zwar sollten die ersten schon vor der Werkeröffnung im März 2022 installiert sein, um einen Ausgangswert als Vergleichsgröße zu haben. Das ist bekanntermaßen nicht gelungen. In den Grünheider Ortsteilen liefern seit April 2022 vier Standorte belastbare Zahlen und ein weiterer seit Oktober 2022. Zwei waren auf dem Grünheider Gemeindegebiet noch ausstehend – an der Autobahnanschlussstelle Freienbrink  und nördlich des ehemals Freienbrinker/Hangelsberger Kreisels, der zur Kreuzung umgebaut wurde. Auch diese Stellen sind nach Angaben des LSB installiert, haben die Probebetrieb hinter sich und liefern seit Januar 2025 verwertbare Daten. Eine Antwort, wie es sich mit den beiden geplanten Zählstellen auf dem Berliner Ring verhält, steht seitens der Autobahn GmbH noch aus.</p>
<p><a href="https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/verwalten/karten/verkehrsstaerkenkarte/dauerzaehlstellen-im-teslaumfeld/#">Veröffentlicht wurden bisher die Ergebnisse</a> der manuellen Verkehrszählung 2021 sowie der Dauerzählstellen 2022 (als Jahresdurchschnittswert) und von August bis Dezember 2023 (durchschnittliches Tagesaufkommen je Monat). Auf Nachfrage hat der LSB nun Grünheide im Blick die Jahresstatistik für 2024 zur Verfügung gestellt. Neben besagten Tagesauskommen (DTV) wird auch der Anteil an Schwerlastverkehr (SV) ausgewiesen.</p>
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<figure id="attachment_5822" aria-describedby="caption-attachment-5822" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5822 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-scaled.jpg" alt="Quelle: www.ls.brandenburg.de/Screenshot: Anke Beißer" width="2560" height="1224" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-300x143.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-1024x490.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-768x367.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-1536x735.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-2048x980.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2025/02/Zaehlstellen-Grafik-1-800x383.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-5822" class="wp-caption-text">Quelle: www.ls.brandenburg.de/Screenshot: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Hier die Auswertung der Zählstellen im Gemeindegebiet:</strong></p>
<p><strong>Hangelsberg westlich Abzweig Wulkow</strong> (Messung seit 4/22)<br />
<strong>2021:</strong> 6827 (DTV)/401 (SV)<br />
<strong>2022:</strong> 6997/332<br />
<strong>2023:</strong> zwischen 5791 (10/23) und 7367 (9/23)/zwischen 228 (10/23) und 340 (9/23)<br />
<strong>2024:</strong> zwischen 6196 (12/24) und 7815 (9/24)/zwischen 262 (1 und 12/24) und 375 (9/24)</p>
<p><strong>Grünheide westlich der Ampelkreuzung vormals Kreisel</strong> (seit 10/22)<br />
<strong>2021:</strong> 7500 (DTV)/503 (SV)<br />
<strong>2022:</strong> 7540/741<br />
<strong>2023:</strong> zwischen 6361 (12/23) und 7956 (9/23)/zwischen 528 (12/23) und 804 (8/23)<br />
<strong>2024:</strong> zwischen 6503 (12/24) und 8257 (3/24)/zwischen 522 (12/24) und 752 (3/24)</p>
<p><strong>Grünheide Schule</strong> (seit 4/22)<br />
<strong>2021:</strong> 6469 (DTV)/343 (SV)<br />
<strong>2022:</strong> 4947/214<br />
<strong>2023:</strong> zwischen 4717 (12/23) und 5784 (9/23)/zwischen 210 (12/23) und 292 (8 und 11/23)<br />
<strong>2024:</strong> zwischen 4158 (12/24) und 5203 (3/24)/zwischen 204 (5/24) und 315 (7/24)</p>
<p><strong>Grünheide Altbuchhorst</strong> (seit 4/22)<br />
<strong>2021:</strong> 5834 (DTV)/389 (SV)<br />
<strong>2022:</strong> 6437/369<br />
<strong>2023:</strong> zwischen 5537 (12/23) und 7091 (9/23)/zwischen 251 (12/23) und 334 (11/23)<br />
<strong>2024:</strong> zwischen 5426 (12/24) und 6896 (4/24)/zwischen 227 (1/24) und 377 (7/24)</p>
<p><strong>Kienbaum</strong> (seit 4/22)<br />
<strong>2021:</strong> 1589 (DTV)/61 (SV)<br />
<strong>2022:</strong> 1516/45<br />
<strong>2023:</strong> zwischen 1383 (12/23) und 1621 (9/23)/zwischen 30 (12/23) und 46 (11/23)<br />
<strong>2024:</strong> zwischen 1327 (12/24) und 1826 (4/24)/zwischen 38 (1/24) und 64 (7/24)</p>
<p>Bei <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/zaehlstellen-erfassen-verkehrsbelastung-rundum-tesla-ergebnisse-einsehbar/">Blick auf die Zahlen</a> fällt auf, dass der Schwerlastverkehr 2024 höhere Spitzenwerte erreicht als 2023. Einzige Ausnahme ist der Messpunkt westlich des ehemaligen Kreisels, was dessen Umbau zur Kreuzung und den damit verbundenen Verkehrseinschränkungen geschuldet sein kann. Wie sich die Verkehrsbelastung grundsätzlich entwickelt hat, macht weitere Analysen der Statistik erforderlich. Das Beispiel Kienbaum zeigt, dass, alle Zahlen zusammengenommen, der Verkehr von durchschnittlich 1517 Fahrzeugen im Monat auf 1601 angewachsen ist. Der Schwerlastverkehr ist von durchschnittlich 40,6 im Monat (2023) auf 51,4 (2024) ebenfalls angestiegen ist. Aber auch diese Rechnung hinkt, weil für 2023 nur die Zahlen von August bis Dezember herangezogen werden konnten, für 2024 jedoch das komplette Jahr.</p>
<p><strong>Einflussnahme auf Ampelschaltung wird vorbereitet</strong></p>
<p>Ziel der Dauerzählstellen war neben der grundsätzlichen Erfassung des Verkehrs die mögliche Einflussnahme auf die Ströme. So war angekündigt worden, dass Ampelschaltungen sich am Bedarf orientieren sollen. Mit Bezug auf die umgebaute Großkreuzung (ehemals Freienbrinker/Hangelsberger Kreisel) kündigt der LSB auf GiB-Nachfrage an, das im Frühjahr die erforderliche Voraussetzungen geschaffen werden. Dafür müssen die benachbarten Knotenpunkte über Kabel verbunden werden. „Eine Inbetriebnahme der Koordinierung ist für den Sommer avisiert“, schreibt Pressesprecher Steffen Streu.</p>
<p><strong>Veröffentlichung durch den Landesbetrieb weiter geplant</strong></p>
<p>Was die grundsätzliche Veröffentlichung anbelangt, hat der LSB wie folgt geantwortet: „Derzeit wird geprüft, ob es die Möglichkeit gibt, die Ergebnisse in den Straßennetzviewer des Landes Brandenburg zu integrieren, da, wo auch jetzt schon die Zählstellen im Land Brandenburg an Bundes- und Landesstraßen zu finden sind. Stets ein bis zwei Monate nach Quartalsende dauert es bis zur Veröffentlichung, da die Ergebnisse erst auf ihre Plausibilität geprüft werden müssen. Das bedeutet dass die Daten des letzten Quartals nach dem 1. Januar 2025 und nach der Plausibilitätsprüfung veröffentlicht werden.“ Warum es für 2024 an der Stelle im Internet noch gar keine Zahlen gibt, ließ der LSB unbeantwortet. <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Ausführliche Information zum veränderten Bebauungsplan 60 in der Müggelspreehalle</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/ausfuehrliche-information-zum-veraenderten-bebauungsplan-60-in-der-mueggelspreehalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 13:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gemeindevertreter von Grünheide haben sich am Dienstag, 23. April, zu einer öffentlichen Sondersitzung in der Hangelsberger Müggelspreehalle getroffen. Die Tagesordnung drehte sich nur um ein Thema: den veränderten Bebauungsplan 60 und die damit geplante Erweiterung der Gigafactory um einen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gemeindevertreter von Grünheide haben sich am Dienstag, 23. April, zu einer öffentlichen Sondersitzung in der Hangelsberger Müggelspreehalle getroffen. Die Tagesordnung drehte sich nur um ein Thema: den veränderten Bebauungsplan 60 und die damit geplante Erweiterung der Gigafactory um einen Güterbahnhof, um weitere Lager- und Logistikflächen sowie die verkehrliche Erschließung des Werkes, des Güterbahnhofs und des geplanten neuen Verkehrshaltes Fangschleuse.</p>
<p><strong> „Das ist keine Drohung, wir zeigen nur die Konsequenzen auf.“</strong></p>
<p>Um dem Bürgervotum aus der Einwohnerbefragung nachzukommen – 61 Prozent der Grünheider hatten sich bei einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent dagegen ausgesprochen, dass 100 Hektar Wald für die Ausweitung der Industrieansiedlung gerodet werden –, war der Plan unter Hochdruck umgearbeitet worden. Denn: Auch – aus Sicht der Fachleute dringend notwendige – Infrastrukturvorhaben würden bei einer generellen Abkehr von der B-Planung auf der Strecke bleiben. Das würde, und darin waren sich am Dienstagabend alle an der Planung beteiligten Experten einig, zu einem großen Problem für Grünheide und die Region darüber hinaus führen, würde sich negativ auf die Einwohner, die Werksentwicklung, die Infrastruktur sowie die Umwelt auswirken. Die in aller Deutlichkeit vorgetragene Situation wurde von einigen Kritikern allerdings als „Drohung“ bezeichnet. „Das ist keine Drohung, wir zeigen nur die Konsequenzen auf“, wies Peter Schulze, Projektleiter von DB Infra Go AG (der Verantwortliche für die Planungen im Bereich des öffentlichen Güterverkehrs) die Unterstellung zurück.</p>
<p><strong>Es gibt „technische Zwangspunkte und einen engen Zeitplan“</strong></p>
<p>Gestartet war die Sitzung, die final vier Stunden dauerte und aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht zu Ende geführt werden konnte, mit einer einstündigen Präsentation. Im Auditorium hatten sich etwa 70 Leute eingefunden – zwei Drittel interessierte Bürger und ein Drittel Fachleute, die für Fragen zur Verfügung standen. Birgit Flügge von der Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg i.L., die Grünheide im B-Planverfahren administrativ unterstützt, skizzierte anfangs die Prämissen, die dem veränderten Papier zugrunde liegen. Es gehe gemäß dem Bürgerwillen um maximalen Walderhalt, aber es gebe auch gewichtige Argumente, die Planung fortzuführen. Diese allerdings müsse sich „technischen Zwangspunkten und einem engen Zeitplan“ unterwerfen. „Eine Planung ist immer ein Ausgleich von Interessen, und den haben alle Beteiligten gemeinsam versucht“, sagte Birgit Flügge.</p>
<figure id="attachment_3598" aria-describedby="caption-attachment-3598" style="width: 1253px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3598 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91.png" alt="Veränderter Bebauungsplan 60 &quot;Service- und Logistikzentrum Freienbrink Nord&quot; Screenshot: www.gruenheide-mark.de " width="1253" height="700" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91.png 1253w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91-300x168.png 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91-1024x572.png 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91-768x429.png 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot-91-800x447.png 800w" sizes="(max-width: 1253px) 100vw, 1253px" /><figcaption id="caption-attachment-3598" class="wp-caption-text">Veränderter Bebauungsplan 60 &#8222;Service- und Logistikzentrum Freienbrink Nord&#8220; Screenshot: www.gruenheide-mark.de</figcaption></figure>
<p><strong>Hier ein Überblick zu den Fachbeiträgen</strong></p>
<p><strong>Kerstin Zwirn, Planungsbüro Stadtkontor:</strong> Der inhaltliche Schwerpunkt des veränderten Plans liege auf den Infrastrukturprojekten, der Erweiterung des Betriebsgeländes in sehr reduzierter Form sowie dem Walderhalt. Die zu rodende Waldfläche sei um rund 70 Hektar reduziert. 47 ha sollen dauerhaft als Wald festgesetzt werden, 18 ha sollen Flächen mit einer sogenannten Erhaltungsbindung „Waldbestand“ umfassen sowie 5,5 ha Wald am bisherigen Bahnhof erhalten bleiben.</p>
<figure id="attachment_3594" aria-describedby="caption-attachment-3594" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3594 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-scaled.jpg" alt="Fachkompetenz: Die an der Planung beteiligten Behörden, Büros und Tesla hatten Mitarbeiter geschickt, die Rede und Antwort standen. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1441" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_194206-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3594" class="wp-caption-text">Fachkompetenz: Die an der Planung beteiligten Behörden, Büros und Tesla hatten Mitarbeiter geschickt, die Rede und Antwort standen. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Stefan Friedemann, I</strong><strong>ngenieurgruppe für Verkehrswesen und</strong> <strong>V</strong><strong>erfahrensentwicklung</strong>: Der Verkehrsplaner nannte die höchstmögliche Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Entwicklung als Maßstab. Der Investor (Tesla) habe hier mit dem Shuttleangebot von Bus und Bahn („meines Wissens nach einmalig in Deutschland“) sowie der Anbindung an die Autobahn schon viel unternommen, um die Verkehrsbelastung zu minimieren. Es gebe ein Carpooling sowie Pläne für Dachparkplätze auf dem bestehenden Werksgelände (statt weiterer versiegelter Flächen am Boden). All das seien Ansätze, um die Region zu schonen. „Geänderte Planungsrahmenbedingungen“ gegenüber dem Bebauungsplan 13, der sich schon einmal mit den jetzt neu betrachteten Infrastrukturprojekten befasst hat, machen dessen Umsetzung in dem Bereich nicht mehr möglich. Aktualisierte Prognosen bescheinigten einen Anstieg des Verkehrsaufkommens um 25 Prozent („auch ohne Tesla“).</p>
<p>Neu gegenüber dem B-Plan 13 seien folgende Konstellationen: Der angenommene Lkw-Pendelverkehr zwischen dem Güterverkehrszentrum und Tesla findet nicht satt, weil vorrangig die temporäre Autobahnanschlussstelle Freienbrink Nord genutzt werde. Gemäß der jetzigen Planung sollen 90 Prozent des Lkw-Verkehrs über die nördliche Netzergänzungstrasse (Landesstraße 386 parallel zur Bahntrasse mit Autobahnanschluss) rollen und die Landesstraße südlich von Tesla sowie die Autobahnanschlussstelle Freienbrink vorrangig den Güterverkehr des GVZ aufnehmen. Ein weiterer Punkt sei, dass sich seit der alten Planung (BP 13) durch die politische Weltlage die Stabilität der Lieferketten verändert hat. Der werkseigene Güterbahnhof könne für eine Einsparung von 1900 Lkw-Fahrten pro Tag sorgen.</p>
<p><strong>Peter Schulze, Deutsche Bahn (DB Infra Go AG):</strong> Der Projektleiter skizzierte die Schlüsselstelle, um die sich die gesamte Planung rankt. Die Bahn plant in Fangschleuse zwischen der Autobahn und dem Bahnhof (alt) einen leistungsfähigen Übergabebahnhof – nicht nur für Tesla. Bisher gibt es hier nur eine Überholstelle. Dieses Projekt ist neu, hat zu Zeiten des B-Plan 13 noch keine Rolle gespielt. Der Bund habe das Projekt erst danach in seinen Bedarfsplan aufgenommen und somit die tiefgehende Planung möglich gemacht ist. Der Bahnhof ist ein kompliziertes Konstrukt, das vielen bahntechnischen Parametern gerecht werden muss. Laut Schulze wurden drei Szenarien analysiert. Und nur eine hat sich als praktikabel erwiesen, also als eine Lösung, die sowohl die Betriebsqualität des RE 1 aufrecht erhält als auch einen reibungslosen Güterverkehr auf der hochfrequentierten Strecke garantiert. Auf den zwei Gleisen gebe es einen Mischverkehr mit Personenzügen, die diese mit Tempo 160 nutzen, dem RE1, der Zwischenstopps einlegt, und einem Güterverkehr, der mit Tempo 100 bis 120 unterwegs ist. Um hier gefahrlos und für den Verkehrsfluss störungsfrei ein- und ausfädeln zu können (die Güterzüge sind 740 Meter lang und brauchen für die Ausfahrt auf die Strecke eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern), muss der Abzweig zum Werk – unter Einhaltung der erforderlichen Kurvenradien – gegenüber der Planung im BP 13 weiter nach Osten verschoben werden. Der veränderte BP 60 markiert den frühesten Abzweigpunkt. Ein Verrücken der Anlage in Richtung Autobahn und darüber hinweg in Richtung Westen bezeichnete Schulze als nicht umsetzbar.</p>
<figure id="attachment_3595" aria-describedby="caption-attachment-3595" style="width: 2180px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3595 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292.jpg" alt="Der von der DB geplante Übergabebahnhof: Der Platzbedarf und die genaue Lage für eine leistungsfähige Anbindung des Güterverkehrs hat sich in einer tiefgreifenden Betrachtung ergeben, die nach dem B-Plan 13 vom Bund initiiert wurde. Foto: Anke Beißer" width="2180" height="1262" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292.jpg 2180w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-300x174.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-1024x593.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-768x445.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-1536x889.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-2048x1186.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_190809-scaled-e1714049050292-800x463.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2180px) 100vw, 2180px" /><figcaption id="caption-attachment-3595" class="wp-caption-text">Der von der DB geplante Übergabebahnhof: Der Platzbedarf und die genaue Lage für eine leistungsfähige Anbindung des Güterverkehrs hat sich in einer tiefgreifenden Betrachtung ergeben, die nach dem B-Plan 13 vom Bund initiiert wurde. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Der zeitliche Ablauf dränge, weil die Bahntrasse nur bis 2026 mit Bauarbeiten belegt werden dürfe. 2027 und 2028 dient sie als Umleitungsstrecke für andere Netz-Projekte im Rahmen der überregionalen Bahnbetriebsplanung. Auch der neue Haltepunkt für den Personenverkehr müsse bis dahin abgeschlossen sein. Der mache aber nur im Verbund mit der Anbindung Sinn.</p>
<p><strong>Roland Neumann, Bahnstadt:</strong> Das Projekt des neuen Verkehrshaltes bringt für die Gemeinde die Planung des Bahnhofsvorplatzes mit sich. Er soll 6 Bushaltestellen, 500 Pkw-Stellplätze und 150 Fahrradabstellplätze umfassen und nun um ein Areal erweitert werden, das ein Servicegebäude (von Tesla errichtet) als zentrales Objekt sowie verschattete Wartebereiche enthält. Es mache den elementaren Unterschied zum B-Plan 13 aus, dass die Gemeinde die Entscheidung zu dem prägenden Element erhält.</p>
<p><strong>Marko Jürgen, Landesbetrieb für Straßenwesen:</strong> Nach der Tiefenplanung der DB seien die Arbeiten auf Grundlage des B-Plan 13 nicht fortgeführt worden. Die Verschiebung des Bahnbauwerks (Weiche) habe entscheidenden Einfluss auf die Trassierung. Zudem hat die Anbindung des Vorplatzes sowie der Betriebsparkplätze ein Nachjustieren erfordert. Die Anzahl der Kontenpunkte auf der Landesstra0e sei von fünf auf vier reduziert worden. Da die Parkplätze jetzt komprimierter geplant sind, ist nun mehr Platz, um das Straßenlayout einfacher zu gestalten. Die Logistikzufahrt rückt, korrespondierend mit dem Gleiskörper, weiter nach Osten. Da noch unklar ist, wann die Autobahnanbindung hergestellt werden kann (laut Autobahn GmbH doch nicht bis 2026, da es noch keinen Planfeststellungsbeschluss gibt), wird der Verkehr anfangs über die temporäre Autobahnanschlussstelle geführt.</p>
<p><strong>Sascha Gehm, Vize-Landrat und Umweltdezernent:</strong> Das Radwegenetz ist mit einem Teilabschnitt vom BP-60 betroffen – der Verbindung zwischen „autobahnbegleitendem Radweg“ ab Tesla-Radweg gen Norden. Die vorgesehene Trasse liegt derzeit im Bereich des B-Plan 13 und somit in einem Industriegebiet. Da der benötigte Lückenschluss als öffentlicher Radweg ausgebaut werden soll, muss die Fläche, auf der er liegt, aus dem Industriegebiet ausgegliedert werden. Zudem verwies Gehm im Laufe des Abends ergänzend darauf, dass es eine, am Bedarf des Schülerverkehrs ausgerichtete Busanbindung geben wird.</p>
<p><strong>Theresa Eggler, Tesla, Mitarbeiterin externe Projekte:</strong> Die Gigafactory verfolge nach wie vor das mittel- und langfristige Ziel zu wachsen (bis zu 40.000 Mitarbeiter, 2 Millionen Fahrzeuge pro Jahr). Der aktuelle, kurzfristige Stellenabbau habe mit dieser Strategie nichts zu tun und sei eine momentane Schwankung aufgrund der allgemeinen Absatzlage in der E-Mobil-Branche. Alle dargestellten Infrastrukturmaßnahmen seien eng miteinander verzahnt. Ziel sei es, den Verkehr so weit wie möglich von der Straße auf die Schiene als dem CO²-armen Transportweg zu bekommen. Der vorliegende Entwurf ergebe sich aus der Berücksichtigung besagter Zwangspunkte. 24 Zugpaare pro Tag (16 für Fahrzeuge und 8 für Material) kann die neue Anbindung aufnehmen. Es soll ein privates (Tesla) und ein öffentliches Gleis geben, das dann auch vom GVZ genutzt werden kann. Die Verbindung dorthin bleibt so wie heute bestehen.</p>
<figure id="attachment_3596" aria-describedby="caption-attachment-3596" style="width: 2154px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3596 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902.jpg" alt="Präsentation von Tesla: Planskizze zum Standort des Güterbahnhofs im Zusammenspiel mit den Zwangspunkten. Foto: Anke Beißer " width="2154" height="1305" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902.jpg 2154w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-300x182.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-1024x620.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-768x465.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-1536x931.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-2048x1241.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_193827-scaled-e1714048580902-800x485.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2154px) 100vw, 2154px" /><figcaption id="caption-attachment-3596" class="wp-caption-text">Präsentation von Tesla: Planskizze zum Standort des Güterbahnhofs im Zusammenspiel mit den Zwangspunkten. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Hendrikje Leutloff, Szamatolski Schrickel Planungsgesellschaft mbH:</strong> Das in Frage stehende Waldstück bestehe zu 90 Prozent aus Kiefernwald, der in Teilbereichen mit Laubgehölzen unterbaut ist. Die Bäume seien zur Hälfte älter als 100 Jahre. Die Kompensationsmaßnahmen für die Rodung sind im unmittelbaren Umfeld mangels geeigneter Flächen nicht möglich. Die festgelegte Maßgabe, den Ausgleich im gleichen Naturraum wie das Plangebiet vorzunehmen, sei aber umsetzbar. Es handele sich um das Ostbrandenburgische Heide- und Seengebiet und hier wurde durch die Flächenagentur Brandenburg für den Waldumbau genehmigtes Ackerland nahe Beeskow (in Privatbesitz) akquiriert. Es handelt sich um 72 Hektar in Merz, Krügersdorf und Grunow. Aufgrund der anteiligen Lage im Trinkwasserschutzgebiet reiche aber eine Kompensation 1 zu 1 nicht aus. Deshalb wurden mit dem Stadtforst Fürstenwalde eine Waldaufwertung auf 73 Hektar, eine etwa 15 Kilometer lange Waldrandgestaltung sowie das Anpflanzen von 40 Baumgruppen vertraglich vereinbart. Die Forstbehörde habe sich zum veränderten B-Plan 60 mit Schreiben vom 3. April 2024 ebenso zustimmend geäußert wie zu den Ausgleichsmaßnahmen.</p>
<figure id="attachment_3597" aria-describedby="caption-attachment-3597" style="width: 1821px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3597 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989.jpg" alt="Alternativvariante der Fraktion Bürgerbündnis: Der Wald bliebe als zusammenhängender Biotop erhalten, der Wasserschutz gewahrt - die Zuwegung trifft jedoch nicht ganz den von der DB als unumgänglich gesetzten Abzweig nicht ganz. Foto: Anke Beißer" width="1821" height="1096" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989.jpg 1821w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989-300x181.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989-1024x616.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989-768x462.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989-1536x924.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/20240423_212234-scaled-e1714048841989-800x481.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1821px) 100vw, 1821px" /><figcaption id="caption-attachment-3597" class="wp-caption-text">Alternativvariante der Fraktion Bürgerbündnis: Der Wald bliebe als zusammenhängender Biotop erhalten, der Wasserschutz gewahrt &#8211; die Zuwegung trifft jedoch nicht ganz den von der DB als unumgänglich gesetzten Abzweig nicht ganz. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Marten Lange-Siebenthaler, mit Rederecht für die Fraktion Bürgerbündnis: </strong>Der Alternativvorschlag startet den Versuch, alle benötigten Anlangen außerhalb des Landschaftsschutzgebietes zu platzieren. So würden der Biotopverbund und eine größere Waldfläche erhalten. Zudem würde der Güterbahnhof aus der Trinkwasserschutzzone herausrücken. Allerdings müssten neben Gleiskörper und Güterbahnhof auch die Logistik-Zufahrt und die Lager- und Logistikflächen planerisch angepasst werden. Er schlug zudem vor, dass Tesla prüfen solle, in die Höhe statt nur in der Breite zu bauen. Peter Schulze von der deutschen Bahn, wies nach erstem Draufblick auf die nicht weit genug nach Osten verschobene Weiche (Absprungpunkt) hin, bot aber an, für Gespräche zur Verfügung zu stehen. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p>Die nicht behandelten Anträge der Fraktion Bürgerbündnis werden zu Beginn der turnusmäßigen Sitzung am 16. Mai aufgerufen. Die vollständige Präsentation vom 23. April 2024 in der Müggelspreehalle Hangelsberg gibt es <a href="https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/ce3b630bbecba079e905bb940e1d2a4423311/2024_04_23_GV_Sitzung_Praesentation.pdf">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gespräche übers Wasser &#8211; Netz-Werk-Laden lädt ein</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/3440-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Netz-Werk-Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Spätestens seit Tesla sich in der Region angesiedelt hat, wird über Wasser nicht nur heftig diskutiert, sondern regelrecht gestritten. Wie kann es sein, dass Gewerbe Wasser bekommt, Bürger aber sparen sollen? Eine weitere Zuspitzung könnte den gesellschaftlichen Frieden stören. Der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit Tesla sich in der Region angesiedelt hat, wird über Wasser nicht nur heftig diskutiert, sondern regelrecht gestritten. Wie kann es sein, dass Gewerbe Wasser bekommt, Bürger aber sparen sollen? Eine weitere Zuspitzung könnte den gesellschaftlichen Frieden stören. Der Umgang mit der lebenswichtigen Ressource, die Angst vor der möglichen Knappheit ist ein vielfältig debattiertes Thema. Der Konflikt zwischen steigendem Wasserbedarf und der aufgrund des Klimawandels sinkenden Grundwasserneubildung sowie prognostizierten Auswirkungen auf Natur und Umwelt wird zuweilen sehr unterschiedlich analysiert. Was kann womöglich jeder einzelne dazu beitragen, dass die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit gewährleistet werden kann, damit regionale Entwicklung weiterhin möglich ist? Dieser Frage wurde jetzt im Netz-Werk-Laden von Grünheide auf Initiative der Betreiberin, Christine de Bailly, nachgegangen. Als Referenten hatte sie Sascha Gehm, Vize-Landrat von Oder-Spree und Dezernent für Bauen, Ordnung und Umwelt, sowie Dené Schunck aus dem Standort-Entwicklungsteam von Tesla gewinnen können.</p>
<figure id="attachment_3443" aria-describedby="caption-attachment-3443" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3443 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-scaled.jpg" alt="Sprach über Stellschrauben beim Wasser sparen: Sascha Gehm,, Umweltdezernent Oder-Spree Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1443" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-768x433.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-1536x866.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-2048x1154.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Sascha-Gehm-800x451.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3443" class="wp-caption-text">Sprach über Stellschrauben beim Wasser sparen: Sascha Gehm, Umweltdezernent Oder-Spree Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Gehm nahm das zahlreich erschienene Publikum erst einmal mit auf einen fachlichen Exkurs durch den Wasserkreislauf. Wo kommt das Grundwasser her, was passiert bei seiner Abschöpfung, wie steht es ums Wasser in der Landschaft, welche Wirkung haben Niederschläge und Trockenheit in dem System und wie greift der Mensch hier ein? Dem letztgenannten Aspekt schenkte er dann einen intensiveren Blick. Von einem Liter Niederschlag verdunste mehr als die Hälfte – und künftig noch mehr. Final kämen lediglich 157 Milliliter der Grundwasserneubildung zugute – und künftig noch weniger. Und der Mensch? Er nutze lediglich 90 Milliliter und davon 18 Milliliter für die öffentliche Trinkwasserversorgung. Diese Stellschraube stehe stets im Fokus, habe aber letztlich den geringsten Einfluss. Das größte Problem sei die steigende Verdunstung. Gehm argumentiert, dass es Konzepte brauche, das Wasser in der Region zu halten. Großen Nachholbedarf sieht er hier im Umgang mit dem Niederschlagswasser. Es über Regenwasserkanäle zur Aufbereitung ans Wasserwerk abzuleiten und danach über den Vorfluter Richtung Meer zu schicken betrachte er durchaus kritisch. „Wir sollten die alten Dorfanger wiederherstellen, das Wasser dort sammeln“, schlägt er zum Beispiel vor. Zudem unterstütze er die Idee des Wasser- und Landschaftspflegeverbandes, der für Sohlschwellen in den Fließgewässern plädiert, um die Fließgeschwindigkeit zu verlangsamen, was auch einer üppigeren Randbepflanzung zugutekommen würde.</p>
<p><strong>Waldumbau ist wichtige Aufgaben &#8211; auch für private Besitzer</strong></p>
<p>Als einen weiteren Punkt führte der Umweltdezernent den Waldumbau an, der nicht nur vom Landesforst in hoher Intensität weiter vorangetrieben werden müsse, sondern auch von den privaten Waldbesitzern. Auch die Landwirtschaft müsse sich den veränderten Erfordernissen anpassen, alle Möglichkeiten ausloten, weniger Wasser zu verbrauchen – zum Beispiel durch die Wahl der anzubauenden Ackerfrüchte. „Wir müssen Wege finden, Brauch- und Regenwasser zu nutzen, gezielter Gießen“, sagt Gehm und fragt, ob es denn wirklich der englische Rasen sein muss. „Wir müssen die Versickerung erhöhen, die Verdunstung verringern und den Verbrauch reduzieren“, fasst er zusammen.</p>
<p><strong>Tesla-Standort-Entwickler meldet sich zu Wort</strong></p>
<p>In der Diskussion ums Wasser fällt der Blick in der Region in der Regel erst einmal auf die Gigafactory. Standort-Entwickler Dené Schunck wollte die Gelegenheit nutzen, um mit Behauptungen aufzuräumen, die immer wieder die Runde machen. So verwies er darauf, dass Tesla nicht der einzige Industriebetrieb in einem Wasserschutzgebiet sei und führte als Beispiele Chemiefabrikant BASF und Mercedes-Benz in Ludwigsfelde an – beide durch kontinuierliche Überwachung ohne negative Beeinträchtigungen. Auch Tesla habe in technische, organisatorische und bauliche Grundwasserschutzmaßnahmen investiert. Laut Schunks Angaben 70 Millionen Euro.</p>
<figure id="attachment_3444" aria-describedby="caption-attachment-3444" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3444 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-scaled.jpg" alt="Kurzfristig zugesagt: Dené Schunck, Standortentwickler bei Tesla, sprach über das Wasser-Management der Gigafactory. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1643" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-300x193.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-1024x657.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-768x493.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-1536x986.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-2048x1314.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/Tesla-Dennis-Schunk-800x513.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3444" class="wp-caption-text">Kurzfristig zugesagt: Dené Schunck, Standortentwickler bei Tesla, sprach über das Wasser-Management der Gigafactory. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Allein für 40 Millionen sei 2023 eine betriebliche Abwasserbehandlungsanlage errichtet worden. Die Lackiererei, der Bereich mit dem größten Wasserbedarf, arbeite in einem geschlossenen Kreislauf. Aufgrund von Prozess-Optimierungen sei vor Produktionsbeginn der prognostizierte Frischwasserbedarf um die Hälfte reduziert worden – von 3,6 Millionen auf 1,8 Millionen Kubikmeter. Der Bedarf habe dann bei lediglich 500.000 Kubikmetern gelegen. Zum Vergleich verwies er auf den Spargelhof Klaistow, der 1,1 Millionen im Jahr verbrauche. Und mit Blick auf andere Automobilfabriken sagte der Tesla-Mitarbeiter, das die Giga eine der wasser-effizientesten sei. Er bot an, sich bei Fragen an Tesla zu wenden und versprach, dass die jeweiligen Fachleute diese auch beantworten werden. Hierfür stehe die Mailadresse <a href="mailto:gruenheidepost@tesla.com">gruenheidepost@tesla.com</a> zur Verfügung.</p>
<p><strong>Marten Lange-Siebenthaler erinnert an Mahnung aus 1970er-Jahren</strong></p>
<p>Zu einer großen Diskussion ist es an dem Abend nicht mehr gekommen. Marten Lange-Siebenthaler aus Hangelsberg, Vertreter der Naturschutzverbände, erinnerte dran, dass die Sorge um das Grundwasser schon in den 1970er-Jahren zu einer Deckelung des nutzbaren Dargebots geführt habe und es heute noch wichtiger sei, zusätzliche Fördermengen nicht ohne Weiteres freizugeben. In der Runde wurde auch die Frage aufgeworfen, wie es sich mit der von Tesla vorgenommenen Erkundung zwischen Braunsdorf und Spreenhagen verhalten habe. Laut Dené Schunck hat es im Dezember einen 29 Tage anhaltenden Pumpversuch gegeben. Dieser sei sehr ergiebig gewesen und habe an den umliegenden Grundwassermessstellen zu keinen Problemen geführt. Es solle nun ein zweiter Test beantragt werden mit einer höheren Pumpmenge. Das bedeute aber nicht, dass Tesla sich von dort Wasser holen wolle. „Wir werden für die nächste Ausbaustufe kein zusätzliches Wasser benötigen.“</p>
<p><strong>Sorge um Elsensee wird nicht kleiner</strong></p>
<p>Zuguterletzt hat Elisabeth Turowski aus Kagel noch die Gelegenheit genutzt, den Umweltdezernenten auf das Problem Zinndorfer Mühlenfließ und Elsensee anzusprechen. Die Seen in Märkisch Oderland seien übervoll, die Wege rund um die Seen nicht begehbar, Stege von Anglern überflutet. Jenseits der Kreisgrenze, hier in Oder-Spree, sehe es aber ganz anders aus. „Es gibt in Märkisch-Oderland Absperrmaßnahmen, aber keiner will zuständig sein“, ärgert sich die Kagelerin. Ansprechpartner im Landesumweltamt wechselten, so dass es nicht vorangehe. „Niemand will sich des Themas annehmen“, ist sie frustriert.</p>
<figure id="attachment_3445" aria-describedby="caption-attachment-3445" style="width: 1239px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3445 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5.jpg" alt="Die wichtigsten Stelleschrauben aus Sicht von Umweltdezernent Sascha Gehm: Versickerung erhöhen, Verdunstung verringern und Verbrauch reduzieren. Foto: Anke Beißer" width="1239" height="607" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5.jpg 1239w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-300x147.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-1024x502.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-768x376.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/04/5-800x392.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1239px) 100vw, 1239px" /><figcaption id="caption-attachment-3445" class="wp-caption-text">Die wichtigsten Stelleschrauben aus Sicht von Umweltdezernent Sascha Gehm: Versickerung erhöhen, Verdunstung verringern und Verbrauch reduzieren. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Der Abend hat gezeigt, die Sorge ums Wasser hat viele Facetten und es gibt großen Gesprächsbedarf. Christine de Bailly versprach, an dem Thema dranzubleiben und den Dialog fortsetzen zu wollen.<em> (Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Zählstellen erfassen Verkehrsbelastung rundum Tesla &#8211; Ergebnisse einsehbar</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/zaehlstellen-erfassen-verkehrsbelastung-rundum-tesla-ergebnisse-einsehbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Verkehr rund um Tesla wird in den umliegenden Ortschaften individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die einen klagen über eine enorme Zunahme vor allem des Schwerlastverkehrs, andere empfinden das Aufkommen als gleichbleibend – beides subjektive Einschätzungen. Um die Entwicklung auf den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verkehr rund um Tesla wird in den umliegenden Ortschaften individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die einen klagen über eine enorme Zunahme vor allem des Schwerlastverkehrs, andere empfinden das Aufkommen als gleichbleibend – beides subjektive Einschätzungen. Um die Entwicklung auf den Straßen im Umfeld der Gigafactory auf der Grundlage belastbarer Zahlen beurteilen und gegebenenfalls beeinflussen zu können, wurden Dauerzählstellen eingerichtet. Eigentlich war das seitens der Gemeinde Grünheide vor Inbetriebnahme der Gigafactory gewünscht, geklappt hat das aber nicht. Sieben Stellen (Schönschornstein, Latzwall, Hangelsberg, Kienbaum, Grünheide-Schule, Erkner-Fangschleusenstraße, Altbuchhorst) sind seit April 2022, also dem Monat nach der Werkseröffnung, in Betrieb. Eine weitere, westlich vom Hangelsberger/Freienbrinker Kreisel, der aktuell zur Kreuzung umgebaut wird, liefert seit Oktober desselben Jahres Zahlen. Und acht weitere Zählstellen sollen folgen. Von denen wiederum sind jene auf der Woltersdorfer Landstraße, der Berliner Straße (beide Erkner), der Wernsdorfer und der Berliner Straße (beides Neu Zittau) sowie nördlich des Hangelsberger/Freienbrinker Kreisels aktuell noch im Probebetrieb. Dieser sollte im ersten Quartal 2024 enden und die Erhebungen dann ebenfalls in die Statistik des Landesbetriebs für Straßenwesen einfließen. Danach stehen nur noch jene im Zusammenhang mit der Autobahn aus – an der Anschlussstelle Freienbrink sowie auf dem Berliner Ring in Höhe Freienbrink und Fangschleuse.</p>
<p>Die an den Dauerzählstellen erfassten Daten geben Auskunft über das durchschnittlich tägliche Verkehrsaufkommen und den darin enthaltenen Schwerlastverkehr (mit Fahrzeugen, deren Gesamtgewicht bei mehr als 3,5 Tonnen liegt). Zu Letzterem zählen auch Busse.</p>
<p><strong>Landesbetrieb veröffentlicht wegen der Übersichtlichkeit zusammengefasste Zahlen</strong></p>
<p>Aus den Jahren 2021 und 2022 sind derzeit nur Angaben zum gesamten Jahr einzusehen. Das ermöglicht beispielsweise nicht, dezidierte Rückschlüsse auf die Auswirkungen der Inbetriebnahme der temporären Autobahn-Anschlussstelle Freienbrink-Nord (März 2021) sowie der Fabrik selbst (März 2022) zu ziehen. „Die Zusammenfassung der Jahre beziehungsweise Begrenzung der Darstellung auf die letzten drei Monate ist der Übersichtlichkeit auf der Website geschuldet“, erklärt dazu Steffen Streu, Pressesprecher des Landesbetriebs für Straßenwesen.  Die Zahlen von 2021 beruhen auf der landesweiten Verkehrszählung. Eine solche hatte es auch 2015 gegeben. „Erst mit Errichtung der Dauerzählstellen werden die Verkehrsmengen kontinuierlich erfasst.“</p>
<p>Monatliche Zahlen gibt es aktuell für den Zeitraum von August bis Dezember 2023 – und damit immerhin mehr als die von Streu erwähnten drei Monate. Hier wiederum ist kein Vergleich zum ersten Halbjahr möglich, weil diese Zahlen eben nicht mehr einsehbar sind. Wie der Pressesprecher auf GiB-Nachfrage weiter mitgeteilt hat, erfolgt die Veröffentlichung quartalsweise, jedoch verzögert Mitte des darauffolgenden Quartals, weil die Daten erst ausgewertet werden müssen.</p>
<p><strong>Kreisel ist der am stärksten frequentierte Punkt im Gemeindegebiet</strong></p>
<p>Fakt ist, die Zählstelle Erkner-Fangschleusenstraße passieren laut der Statistik die meisten Fahrzeuge. Im Jahr 2021 waren es durchschnittlich knapp 14.000 an einem Tag (davon 545 Schwerlast) , im Jahr drauf 15.000 (540). Im Vorjahr war hier ein Anstieg zu verzeichnen – auf knapp 16.000 im August (684), sogar 16.500 im September (724) und danach im Oktober ein Abfall auf 14.800 (604), November 15.200 (629) und schließlich im Dezember – wohl jahresendbedingt – auf 13.400 (476).</p>
<p>Auf dem Gemeindegebiet von Grünheide ist der Hangelsberger/Freienbrinker Kreisel, der wie beschrieben zur Kreuzung umgebaut wird, der am meisten frequentierte Punkt. Hier wird westlich des Knotenpunktes gemessen. 2021 und 2022 waren es jeweils durchschnittlich 7500 Fahrzeuge am Tag – mit dem Unterschied von 503 Mal Schwerlast im ersten und 741 im zweiten protokollierten Jahr. Im Augst 2023 gab es hier einen weiteren Spitzenwert mit 804 Mal Schwerlast bei knapp 7800 Frequentierungen am Tag. Die restlichen Monate 2023 schwankte der Verkehr zwischen knapp 8000 und 6300 Fahrzeugen (710/520).</p>
<p><strong>Schwerlastverkehr in Kienbaum gesunken</strong></p>
<p>An den hier abgehenden Adern wird bei Hangelsberg (Abzweig Wulkow), in Latzwall, in Höhe des Löcknitzcampus und in Altbuchhorst gezählt. Richtung Spreenhagen bewegt sich im Vergleich dieser Punkte der geringste Verkehr – zwischen 3200 und knapp 4800 Fahrzeuge. Der Schwerlastverkehr ist dabei nahezu konstant – mit zwei „Ausreißern“ im August und September 2023 (488). In Hangelsberg kamen an der Zählstelle jeweils zwischen 6000 und 7300 Fahrzeuge vorbei. Der höchste Wert für den Schwerlastverkehr wurde hier 2021 mit 401 gezählt, danach ging die Zahl auf zwischen 200 und 300 zurück. In Höhe der Gerhart-Hauptmann-Grundschule ist der Verkehr seit 2021 (6500/343) leicht zurückgegangen – sowohl was das Verkehrsaufkommen an sich als auch Schwerlast anbelangt (4700 bis 5800/210 bis 292). In Altbuchhorst ist die Belastung nahezu konstant – 5500 bis 6500 (bei einem Ausreißer mit 7100 im September 2023), davon Schwerlast knapp 400 (2021), 369 (2022) sowie zuletzt zwischen 251 (Dezember) und 334. In Kienbaum hält sich der Verkehr offenbar konstant, wobei Schwerlast von 61 im Jahr 2021 auf um die 40 gesunken ist. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p>Die Zahlen sind <a href="https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/verwalten/karten/verkehrsstaerkenkarte/dauerzaehlstellen-im-teslaumfeld/#">hier</a> einsehbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Service und Logistikzentrum Freienbrink Nord“ – veränderter B-Plan 60 öffentlich ausgelegt</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/service-und-logistikzentrum-freienbrink-nord-veraenderter-b-plan-60-oeffentlich-ausgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan 60]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem 21. März und noch bis zum 4. April liegt der veränderte Bebauungsplan 60 „Service und Logistikzentrum Freienbrink Nord“ öffentlich aus, können Anregungen und Bedenken zu dem Papier abgegeben werden. Nach der ersten Auslegung und dem entsprechenden Beteiligungsverfahren im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 21. März und noch bis zum 4. April liegt der veränderte Bebauungsplan 60 „Service und Logistikzentrum Freienbrink Nord“ öffentlich aus, können Anregungen und Bedenken zu dem Papier abgegeben werden. Nach der ersten Auslegung und dem entsprechenden Beteiligungsverfahren im Vorjahr hatte es vor einer weiteren Beschäftigung mit dem Entwurf auf Beschluss der Gemeindevertretung eine <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/nach-klarem-nein-bei-der-einwohnerbefragung-was-aus-den-infrastrukturprojekten-wird/">Bürgerbefragung</a> gegeben. 62,1 Prozent der stimmberechtigten Grünheider hatten bei einer Wahlbeteiligung von 75,2 Prozent die Frage „Sollen weitere 100 ha Wald (im Landschaftsschutzgebiet) in der Gemarkung Grünheide (Bebauungsplan Nr.60) in eine Industriefläche umgewandelt werden, die für Logistik, Lagerhaltung und soziale Gebäude genutzt werden?“ mit nein beantwortet. Daraufhin kündigte Bürgermeister Arne Christiani an, dass der <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/service-und-logistikzentrum-freienbrink-nord-b-plan-liegt-im-rathaus-aus/">B-Plan 60 in der vorliegenden Form</a> nicht zur Abstimmung gestellt werde.</p>
<p><strong>Zu rodende Waldfläche ist im neuen Entwurf deutlich reduziert</strong></p>
<p>„Vor dem Hintergrund, dass die im B-Plan-Entwurf enthaltenen Projekte für die Verkehrs-Infrastruktur essenziell sind, um die verkehrliche Ver- und Entsorgung der Gigafactory zu sichern, wurde die Planung angepasst“, erläutert Birgit Flügge. Sie unterstützt die Gemeinde seitens der Landesentwicklungsgesellschaft mbH i.L. im Bauleitplanungsverfahren. „Dabei wurde dem Ergebnis der Einwohnerbefragung maximal Rechnung getragen.“ 47 Hektar, die ursprünglich als Industriefläche ausgewiesen waren, sollen nun Wald bleiben. Hinzu kommen Flächen mit Pflanzbindung, was in Summe zum Erhalt von 70,3 Hektar Waldfläche führt.</p>
<p><strong>Birgit Flügge:„Infrastrukturmaßnahmen nicht umzusetzen, wäre fatal.“</strong></p>
<p>Aber: „Die Infrastrukturvorhaben nicht umzusetzen, und das wäre die Konsequenz, wenn der B-Plan komplett fallengelassen würde, wäre fatal“, führt Birgit Flügge aus. Es entstünde ein Bahnhof, der von dem B-Plan losgelöst ist, im Nirgendwo. Die sogenannte Netzergänzung durch die neue Landestraße südlich der Bahntrasse bliebe ebenso auf der Strecke wie die Überführung der Bahntrasse und vor allem der Güterbahnhof samt Anbindung an das Netz der Deutschen Bahn. Dieser Anschluss soll täglich 24 Zugpaare für den Abtransport der Tesla-Neuwagen&nbsp; sowie die Zulieferung aufnehmen. Diese Chance, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bekommen, sei ein wichtiger Schritt, um die Belastung in der Region, sowohl der Menschen als auch der Umwelt abzufedern und eine CO²-Reduzierung zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Einstige Planung nicht mehr realisierbar</strong></p>
<p>Verweise, für die Infrastruktur sei bereits über den B-Plan 13 Freienbrink-Nord Baurecht geschaffen, greifen laut Birgit Flügge nicht. „In der Zwischenzeit sind Restriktionen entstanden, und die müssen wir einhalten.“ Was damit gemeint ist? Der ursprüngliche Plan, den Güterbahnhof auf dem bestehenden Betriebsgelände unterzubringen, lasse sich nicht verwirklichen. „Die Deutsche Bahn verweist auf das künftige Layout der Gleisanlagen, woraus sich bestimmte Zwangspunkte aus eisenbahntechnischer Sicht ergeben.“ Den Bahnhof auf dem Gelände unterzubringen, ginge schlichtweg nicht mehr. „Das müssen wir zur Kenntnis nehmen und entsprechend reagieren.“ Vorgesehen seien ein öffentliches Gleis am östlichen Rand des Plangebietes sowie zwei private Tesla-Gleise. Über ersteres bleibt das Güterverkehrszentrum angeschlossen, über die beiden anderen soll der Tesla-Schienen-Verkehr fließen. Und auch der Shuttle solle künftig diesen Weg nehmen.</p>
<p>Desweiteren haben sich mit dem Voranschreiten der Planung für den Bahnhofsvorplatz neue Parameter ergeben, die eine Veränderung der bisherigen Überlegungen bedingen. So sei das Areal nun etwas großzügiger gestaltet, werde durch eine neu trassierte Gemeindestraße die Anbindung von Parkdeck und Busbahnhof optimiert.</p>
<p><strong>Lkw-Zufahrt zum Werk muss dem Layout der Fabrik angepasst werden</strong></p>
<p>Was die Anbindung der Autofabrik anbelangt, so habe es hier eine Verschiebung der Trasse gegeben. „Das Layout der Fabrik hat sich verändert, so dass die alte Trassierung nicht mehr dazu passt. Inzwischen soll der gesamte Lkw-Verkehr über eine Logistikzufahrt das Werk erreichen, die ein Stück nach Osten gerückt ist.“ Wie Birgit Flügge weiter erläutert, habe sich die Zuliefersituation für Tesla grundlegend geändert, bedürfe es dadurch weiterer Lagerflächen vor Ort. „Sowohl Corona als auch die Kriege haben Lieferketten instabil und unzuverlässig werden lassen, darauf muss reagiert werden.“ Durch die Umplanung reduziere sich die Fläche für den Bau der Landesstraße um 1,4 Hektar.</p>
<p><strong>Sondersitzung der Gemeindevertreter am 23. April</strong></p>
<p>Was den Ablauf des Verfahrens anbelangt, müsse schlichtweg aufs Gaspedal getreten werden, um bis zur Eröffnung des Bahnhofs im Dezember 2026 fertig zu sein. Denn danach kann für längere Zeit in dem Bereich nicht mehr an den Gleisen gearbeitet werden, weil für die Bahnstrecke dann Sperrungen ausgeschlossen sind. Aufgrund anderer planmäßiger Arbeiten am überregionalen Schienennetz ist hier eine Entlastungs- oder Umleitungsstrecke vorzuhalten. Soll heißen: „Die Nachbeteiligung auf nur zwei Wochen zu verkürzen ist nicht schön, aber leider unumgänglich.“ Denn danach müsse die Abwägung für die Sitzung des Grünheider Hauptausschusses am 2. Mai vorbereitet werden, damit der geänderte B-Plan in der Gemeindevertretung am 16. Mai zur Abstimmung gestellt werden kann. „Am 23. April ist zudem eine öffentliche Gemeindevertreter-Sondersitzung geplant, bei der alle beteiligten Fachstellen informieren sowie Rede und Antwort stehen“, sagt Birgit Flügge. Würde die Entscheidung in die neue Gemeindevertretung, nach der Wahl am 9. Juni vertagt, entstünde ein nicht mehr aufzuholender Verzug. „Denn noch Mitte 2024 muss die Ausschreibung für die Baustraße über beginnen. Die Errichtung der Trasse ist die Voraussetzung für die darauffolgenden, in der Abstimmung von Bahn und Landesstraßenbetrieb ohnehin komplizierten, parallel laufenden Vorhaben.“</p>
<p>Und was wird aus den bereits zum ursprünglichen B-Plan abgegebenen Einwänden? Die finden, soweit sie noch zutreffend sind, Berücksichtigung. Alle Beteiligten haben laut Birgit Flügge zudem die Gelegenheit, ihre Anmerkungen und Bedenken angepasst an die veränderte Planung noch einmal vorzubringen. <em>(Anke Beißer)</em></p>
<p><strong>Auslage und Frist für Einwendungen laufen bis zum 4. April</strong></p>
<p>Die Unterlagen liegen wie gewohnt im 2. Obergeschoss des Grünheider Rathauses (Am Marktplatz 1) aus – im diesem Fall seit dem 21. März. Sie können während der Dienstzeiten noch bis zum 4. April wie folgt eingesehen werden:<br />
Dienstag: 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr<br />
Mittwoch und Donnerstag: 9 bis 12 und 13 bis 15Uhr</p>
<p><strong>Zudem sind sie im Internet unter <a href="https://www.gruenheide-mark.de/bauleitplanung/liste">www.gruenheide-mark.de (Bauleitplanung Beteiligung)</a> abrufbar.</strong></p>
<p>Stellungnahmen können <strong>per E-Mail</strong> an info@gemeinde-gruenheide.de<br />
oder <strong>schriftlich</strong> an<br />
Gemeinde Grünheide (Mark)<br />
Am Marktplatz 1<br />
15537 Grünheide (Mark)<br />
oder <strong>zur Niederschrift</strong> abgegeben werden.</p>
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		<item>
		<title>Landkreis Oder-Spree treibt Radwegebau zum neuen Bahnhof Fangschleuse voran</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/landkreis-oder-spree-treibt-radwegebau-zum-neuen-bahnhof-fangschleuse-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 09:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den zahlreichen Projekten, die die Infrastruktur rund um die Gigafactory Grünheide dem Bedarf dieser Industrieansiedlung anpassen sollen, zählen auch die Radwege. Das vom Landkreis Oder-Spree federführend erarbeitete Konzept liegt seit Juni 2021 vor und wurde immer wieder in Nuancen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den zahlreichen Projekten, die die Infrastruktur rund um die Gigafactory Grünheide dem Bedarf dieser Industrieansiedlung anpassen sollen, zählen auch die Radwege. Das vom Landkreis Oder-Spree federführend erarbeitete Konzept liegt seit Juni 2021 vor und wurde immer wieder in Nuancen den Entwicklungen angepasst. Fakt ist, das einst gesteckte Ziel, bis zur Werkseröffnung den einen oder anderen Weg fertig zu haben, wurde nicht erreicht. Lediglich der Radweg von Erkner bis zu Tesla ist im Frühjahr 2023 fertiggestellt und wird seither sowohl von Werks-Mitarbeitern als auch Ausflüglern gern genutzt. Im Mai und Juni 2023 erhobene Zahlen sprechen von bis zu 215 Nutzern am Tag – mit zwei darüber hinaus gehenden Spitzen am 30. April und 1. Mai mit 334 und 316 Radlern.</p>
<p><strong>Wichtigste Radwege sollen Ende 2026 nutzbar sein</strong></p>
<p>Inzwischen gibt der nächste Zeithorizont eine Rang- und Reihenfolge vor. Dabei handelt es sich um den Bahnhof Fangschleuse (neu). Da dieser zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 in Betrieb gehen soll, sind bis dahin auch die entsprechenden Anschlüsse an das Verkehrsnetz herzustellen. Und dazu gehören auch die Radwege im unmittelbaren Umfeld.</p>
<figure id="attachment_3242" aria-describedby="caption-attachment-3242" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3242 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-scaled.jpg" alt="Das geplante Radwegenetz rund um Tesla Grafik: Landkreis Oder-Spree" width="2560" height="1403" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-300x164.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-1024x561.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-768x421.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-1536x842.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-2048x1122.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radwege-Tesla-800x438.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3242" class="wp-caption-text">Das geplante Radwegenetz rund um Tesla Grafik: Landkreis Oder-Spree</figcaption></figure>
<p>Nach aktuellen Aussagen des Landkreises Oder-Spree wird an einer Trasse vorbereitend gearbeitet. Dabei handelt es sich um den Radweg mit dem Planungsnamen 5.1, der von der Brücke „Gottesbrück“ (die jedoch hierfür nicht angefasst wird) quer durch den Wald bis zum neuen Bahnhofsvorplatz führt. „Hier findet die Vermessung statt, an die sich die faunistischen Untersuchungen anschließen werden“, schreibt Pressesprecherin Karolin Ring auf GiB-Nachfrage. „Wahrscheinlich werden wir Ende des Jahres mit der konkreten Planung beginnen, um rechtzeitig zur Eröffnung des neuen Bahnhofs fertig zu sein.“ Vorgesehen ist ein drei Meter breiter Ausbau plus Bankett. Bauherr sei der Landkreis, der auf Fördermittel hofft. Nach Fertigstellung geht der etwa einen Kilometer lange Weg in die Hoheit der Gemeinde Grünheide über, der dann die Pflege und Verkehrssicherungspflicht obliegen. Dieses Prinzip findet auch bei den anderen Wegen Anwendung, solange sie auf dem Territorium von Grünheide liegen.</p>
<figure id="attachment_3291" aria-describedby="caption-attachment-3291" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3291 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-scaled.jpg" alt="Trasse zum geplanten Bahnhof Fangschleuse: Von Gottesbrück aus soll der Forstweg zum Radweg werden. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1441" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Gottesbrueck-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3291" class="wp-caption-text">Trasse zum geplanten Bahnhof Fangschleuse: Von Gottesbrück aus soll der Forstweg zum Radweg (5.1.) werden. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p><strong>Aus Baustraße soll später Radweg werden</strong></p>
<p>Für den Anschluss aus Richtung Norden sind noch zwei weitere Wege im Visier, die jedoch unmittelbar miteinander verknüpft sind. Mit dem Radweg 5.2 soll – eigentlich ab 2025 – die Verbindung vom Oberförstereiweg zum neuen Bahnhof hergerichtet werden. Der Weg verläuft parallel zur Autobahn auf deren östlicher, also Grünheider Seite. Laut dem Konzept gilt es hier, den vorhandenen Forstweg entsprechend der Bedarfe eines Radweges aufzuwerten – auf 440 Metern mit drei Metern Breite plus Bankett. Allerdings macht dieser nur Sinn, wenn zeitgleich auch der Radweg 6 gebaut wird. Dieser soll – parallel nördlich der Bahntrasse – zunächst als Baustraße für den neuen Bahnhof durch die Deutsche Bahn hergestellt werden. „In dem im Einzugsbereich des Wasserwerks Hohenbinder Straße gelegenen Teil wird der Weg asphaltiert“, schreibt die Sprecherin. In den übrigen Bereichen sollte er ursprünglich nur mit wassergebundener Decke versehen werden. „Hier wird der Landkreis die Differenzkosten übernehmen, die durch die Asphaltierung auch dieser Bereiche entsteht.“ Nach Abschluss des Baus werde die Trasse primär als Radweg, gelegentlich für Kontrollen und Arbeiten an den Schienenanlagen dienen. Aber: „Leider wird die Baumaßnahme der Bahn voraussichtlich nicht mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs abgeschlossen sein. Daher wird der Weg für einen Übergangszeitraum noch durch Baufahrzeuge genutzt und kann nicht als Radweg freigegeben werden“, teilt Karolin Ring mit.</p>
<figure id="attachment_3243" aria-describedby="caption-attachment-3243" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3243 size-full" src="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-scaled.jpg" alt="Blick in Richtung neuem Bahnhof Fanschleuse: Parallel zur Bahntrasse soll es eine Baustraße geben, die später zum Radweg wird. Foto: Anke Beißer" width="2560" height="1441" srcset="https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-scaled.jpg 2560w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-300x169.jpg 300w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-1024x577.jpg 1024w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-768x432.jpg 768w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-1536x865.jpg 1536w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-2048x1153.jpg 2048w, https://www.gruenheide-im-blick.de/wp-content/uploads/2024/03/Radweg-Fangschleuse-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-3243" class="wp-caption-text">Blick in Richtung neuem Bahnhof Fangschleuse: Parallel zur Bahntrasse soll es eine Baustraße geben, die später zum Radweg wird. Foto: Anke Beißer</figcaption></figure>
<p>Aus Richtung Westen und Südwesten stehen die Wege 4.1 und 4.2 (beide südlich der Bahntrasse) im Radwegekonzept. Das Problem hier: Der Erstgenannte soll die Verbindung vom „straßenbegleitenden“ Radweg entlang der Autobahn A10 (4.2) und dem neuen Bahnhofsvorplatz bilden. Voraussetzung für die Herstellung ist dabei der Beschluss des Bebauungsplans Nr. 60 der Gemeinde Grünheide. „Im aktuellen Bebauungsplan ist die für den Radweg vorgesehene Fläche als ,Industriegebiet – GI‘ ausgewiesen, was die Herstellung eines öffentlichen Radwegs ausschließt“, erläutert die Kreissprecherin. Außerdem müsse sich die Baumaßnahme in die Bauabläufe der Verbreiterung der Autobahn A10, der Herstellung der netz-ergänzenden Landesstraße (Arbeitstitel L386 und auch Teil der B-Plan Nr. 60) sowie der Maßnahmen an der RE1-Bahntrasse einordnen. „Vereinfacht gesagt: (Abgesehen von der Planungsunsicherheit aufgrund der ablehnenden Haltung der befragten Bevölkerung zum B-Plan 60 – Anmerkung der Red.) Es ist nicht viel Platz, der von mehreren Baulastträgern beansprucht wird. Entweder gelingt es, den Radwegebau in eine der anderen Maßnahmen zu integrieren, oder wir müssen uns hinten anstellen. Die Gespräche dazu laufen noch“, heißt es aus Beeskow.</p>
<p><strong>Autobahn GmbH plant Radweg mit</strong></p>
<p>Zum Radweg 4.2 parallel zur Autobahn gibt es dagegen Aussicht auf eine Vereinfachung des Verfahrens. Wie Grünheides Bauamtsleiterin Claudia Kulosa mitgeteilt hat, wird die Planfeststellung und Planung durch die Autobahn GmbH übernommen. Die Kostenübernahme durch den Landkreis stehe ebenso fest.</p>
<p>Weiterhin ungeklärt ist, was aus dem Radweg 4.4 – Verlängerung der Kieferstraße bis zum Freienbrinker/Hangelsberger Kreisel (künftig Kreuzung) – wird. „Sehr wahrscheinlich ist eine Änderung des Bebauungsplans zum GVZ Freienbrink-Süd erforderlich, denn der Rückbau des Asphaltbandes ist dort als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme festgesetzt“, schreibt Karolin Ring.  Hierfür habe der Landesforstbetrieb bereits eine andere Ausgleichsmaßnahme vorgeschlagen, die aber noch nicht abschließend geprüft werden konnte. Zudem: Maßnahmen wie der Radweg 4.4 können aus personellen und haushaltärischen Gründen wahrscheinlich erst nach den Projekten zum Anschluss des Bahnhofes, was absolute Priorität hat, angegangen werden.</p>
<p><strong>Vorerst kommt keine Brücke</strong></p>
<p>Und dann wäre da noch die Radbrücke vom Güterverkehrszentrum über die Landesstraße auf die Tesla-Seite. Hier<strong> </strong>wurde beim Ausbau der Straße zunächst eine Lichtsignalanlage errichtet, die bei Bedarf die Querung ermöglicht. „Wenn man die Kosten und die Barrierearmut berücksichtigt, ist dies aktuell die günstigste Variante“, erklärt die Kreissprecherin. Um den Einfluss der Fußgängerampel zu ermitteln, sollen die ,Grünwünsche‘ über einen längeren Zeitraum erfasst werden. „Parallel sind Tesla und der Landesbetrieb für Straßenwesen auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine mögliche Überführung.“ <em>(Anke Beißer)</em></p>
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		<title>Nach klarem Nein bei der Einwohnerbefragung: Was aus den Infrastrukturprojekten wird</title>
		<link>https://www.gruenheide-im-blick.de/nach-klarem-nein-bei-der-einwohnerbefragung-was-aus-den-infrastrukturprojekten-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke Beißer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 16:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan 60]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der deutlich ablehnenden Haltung in beiden Befragungen &#8211; „Sollen weitere 100 ha Wald (im Landschaftsschutzgebiet) in der Gemarkung Grünheide (Bebauungsplan Nr. 60) in eine Industriefläche umgewandelt werden, die für Logistik, Lagerhaltung und soziale Gebäude genutzt werden?“  sowie „Soll es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/ergebnis-der-einwohnerbefragungen-steht-fest-zweimal-klare-ablehnung/">deutlich ablehnenden Haltung in beiden Befragungen</a> &#8211; „Sollen weitere 100 ha Wald (im Landschaftsschutzgebiet) in der Gemarkung Grünheide (Bebauungsplan Nr. 60) in eine Industriefläche umgewandelt werden, die für Logistik, Lagerhaltung und soziale Gebäude genutzt werden?“  sowie „Soll es im Ortsteil Hangelsberg, im Waldgebiet ,Unsal‘ mit einer Fläche von 14 ha eine Einwohnerentwicklung von bis zu 800 Einwohnern geben?&#8220; &#8211; haben die abstimmungs-berechtigten Grünheider ein klares Zeichen gesetzt. Auf beide Fragen hat die überwiegende Mehrheit mit Nein geantwortet.</p>
<p>Zumindest bezüglich der Tesla-Pläne hatte Bürgermeister Arne Christiani eher mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet. „Die hohe Beteiligung hat mich gefreut“, sagt er. Jetzt gelte es unter der Berücksichtigung der Bedenken und Hinweise nach einem Weg zu suchen, die bis zum Fahrplanwechsel 2026 notwendigen Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Es sei die Aufgabe, schnellstmöglich eine zustimmungsfähige Alternative zu erstellen.</p>
<p><strong>Infrastrukturprojekte sind mit betroffen</strong></p>
<p>Den Bebauungsplan 60 werde er in der vorliegenden Form nicht zur Abstimmung stellen, kündigt der Bürgermeister an. Grünheide als Vorhabenträger für den Bahnhofsvorplatz und das Land als Vorhabenträger für die neue Landesstraße stünden jetzt vor der großen Herausforderung, einen Weg zu finden, um für ihre Projekte Baurecht zu schaffen. Auch Tesla, müsse seine Vorstellungen neu überdenken, allen voran den Güterbahnhof.</p>
<p>Das Management hatte sich unmittelbar nach der Auszählung der Befragung am Dienstagabend wie folgt geäußert: „Es obliegt der Gemeinde Grünheide über das B-Plan-Verfahren zu entscheiden. Wir sehen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Grünheide Sorgen in Verbindung mit der geplanten Flächenerweiterung haben. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die logistische Optimierung des Werks ein großer Gewinn für die Gemeinde ist. Wir werden auf Basis des Feedbacks der letzten Wochen, gemeinsam mit allen Beteiligten weitere Schritte abstimmen. Ziel ist weiterhin, eine signifikante Verlagerung des LKW-Verkehrs auf die Schiene zu ermöglichen, sowie generell einen schnellen Infrastrukturaufbau rund um die Fabrik sicherzustellen.“</p>
<p><strong>Am Projekt für den neuen Bahnhof wird weiter gearbeitet</strong></p>
<p>Aber zurück zu Grünheide. Fakt ist, im Bebauungsplan 60 geht es bekanntlich nicht nur um die Flächenerweiterung von Tesla, die der Logistik, Lagerhaltung und Gebäuden für Service- sowie soziale Einrichtungen (wie Kita und Berufsschule) dienen sollte, sondern auch um Infrastrukturmaßnahmen im Zusammenhang mit dem neuen Verkehrshalt Fangschleuse und für die Erschließung der Gigafactory über eine zusätzliche Landesstraße. Letztere soll mit einer Überführung die Querung der Bahntrasse flüssig machen, die Zufahrt zum Werk aus Richtung Norden regeln und den Anschluss an die Autobahn Freienbrink Nord herstellen. Auf eine GiB-Anfrage an das Infrastrukturministerium im Potsdam schrieb Pressesprecherin Katharina Burkardt: „Zunächst einmal ist es aus unserer Sicht ein wichtiges Signal, dass über 5000 Einwohnerinnen und Einwohner von Grünheide von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben. Das Votum ist eindeutig, und die Bürgerinnen und Bürger haben damit klar ihre Sorgen im Zusammenhang mit der Erweiterung von Tesla zum Ausdruck gebracht. Dies gilt es ernst zu nehmen. Wir gehen davon aus, dass es Lösungsmöglichkeiten gibt, die sowohl den Interessen der Bürgerinnen und Bürger als auch den Interessen von Tesla für eine bedarfsgerechte Infrastruktur gerecht werden. Es bleibt nun abzuwarten, wie Tesla und die Gemeindevertretung mit der Entwicklung des B-Planes unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Einwohnerbefragung umgehen. Deshalb können wir heute auch noch keine Aussagen zu Auswirkungen auf die unterschiedlichen Infrastrukturen treffen.“ Ebenfalls betroffen ist der Landkreis, der an der Umsetzung des Radwegekonzeptes arbeitet. Somit ist auch der Weg vom neuen Bahnhof bis zur Autobahn (südlich der Bahntrasse) betroffen. Seitens der Pressesprecherin Karolin Ring hieß es: „Ohne B-Plan kein Baurecht.“</p>
<p>Was den neuen Bahnhof anbelangt, so sollte über den B-Plan zudem das Baurecht für das Parkdeck, den Fahrradabstellplatz sowie den Busbahnhof, also den Bahnhofsvorplatz, geschaffen werden. Der Tunnel (Unterführung der Gleisanlagen zwischen den Bahnsteigen) und der Bahnhof selbst sind von dem B-Plan nicht berührt. An der Umsetzung wird unvermindert weitergearbeitet.</p>
<p>Unberührt von dem Ergebnis der Befragung und den sich daraus ergebenden Folgen sind derweil nicht nur der neue Verkehrshalt, sondern auch die Erhöhung der Produktionskapazität und der Bau weiterer Produktionsstätten auf dem bestehenden Gelände des E-Automobilbauers, für die ein erstes Genehmigungsverfahren läuft.</p>
<p><strong>Wohnbauflächen bleiben Mangelware</strong></p>
<p>Was die Ablehnung der Wohnbebauung am „Unsal“ anbelangt, müssen nun alternativen Flächen für den dringend notwendigen Wohnungsbau gesucht werden. Im Ortsteil Hangelsberg sei das vermutlich schwierig, sagt Christiani. Zur Erinnerung: Auch der Hangelwald als möglicher Lückenschluss war in der Diskussion um die Ausweisung von Wohnbauflächen abgelehnt worden. Hinsichtlich der <a href="https://www.gruenheide-im-blick.de/schulentwicklung-wie-steht-es-um-die-ece-plaene-in-hangelsberg/">Perspektive für die Grundschule mit Standort Hangelsberg</a> müsse zudem nach der Entwicklung der Wohnbaufläche in Kagel und dem dort zu erwartenden Zuzug womöglich die Schulbezirkssatzung auf den Prüfstand gehoben werden, gibt der Bürgermeister zu bedenken.  <em>(Anke Beißer)</em></p>
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