Bündnispartner des Monats September 2025: Kinder- und Jugendbeirat Grünheide

Das Lokale Bündnis für Familie – die FamilienBande – engagiert sich seit 2008 für die Familienfreundlichkeit in der Gemeinde Grünheide. Über die Jahre wurde mit mehr als 80 Partnern eine Kooperation geschlossen, die das Bündnis bunt und lebendig machen. „Grünheide im Blick“ stellt allmonatlich einen dieser Partner vor. lm Monat September 2025 ist es der Kinder- und Jugendbeirat Grünheide.

Steckbrief

Name:
Kinder und Jugendbeirat Grünheide

Sprecher:
Lisa Mann
Mia Heinrich*
*) Update: Nach ihrem Rücktritt aus zeitlichen und persönlichen Gründen wurde Marie Flügel als Sprecherin gewählt.

Stellvertreter:
Eric Nürnberg
Wayne Politz

Kontakt:
kinderundjugendbeirat@gemeinde-gruenheide.de

Online Portale/Internet:
Instagram
@kinderjugendbeirat_gruenheide
Facebook
Kinder- und Jugendbeirat Grünheide

Mitgliederzahl: 
21 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren

Der Beirat existiert seit dem 22. Januar 2020. Die 1. Sitzung war in der Mensa der Grundschule in Grünheide. Seitdem haben wurde viel an der Struktur gearbeitet, um so kinder- und jugendgerecht wie möglich zu sein.

Zwei Legislaturen mit Maurice Heilmann an der Spitze

In den ersten zwei Legislaturen wurde der Beirat von Maurice Heilmann aus Hangelberg als Sprecher auf Gemeinde-Ebene vertreten. Er schätzte die Startphase für das Gremium gegenüber GiB in eine Bilanz als nicht unkompliziert ein. Die Corona-Pandemie, personelle Wechsel, auch Krankheiten hatten demnach zwischendurch für kleine Dämpfer gesorgt. Aber es habe in den Anfangs-Jahren viel Positives gegeben, zumal jene, die sich engagiert haben, für ihre persönliche Entwicklung eine ganze Menge mitnehmen konnten – das erste Mal Demokratie hautnah erleben und selber mit gestalten. Bei Maurice Heilmann hat das Früchte getragen – er sitzt inzwischen im Ortsbeirat seines Heimatortes, ist Gemeindevertreter von Grünheide und Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe von Grünheide.

Von fehlenden Mülleimern bis vermissten Wasserspendern

Der Beirat hat die Kommunalpolitik begleitet, besonders dann, wenn es Themen ging, die die Generation betreffen. Als eigene Themen hat das Gremium auf fehlende Mülleimer, dunkle (Schul)-Radwege und vermisste Wasserspender aufmerksam gemacht. Meilensteine, die der politische Nachwuchs erreicht hat, sind außerdem die Mitarbeit am Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz Brandenburg, die Neueröffnung des Jugendclubs in Kagel, die Gestaltung des Spielplatzes in Finkenstein, die Herstellung eines Volleyballplatzes am Grünheider Jugendclub und die Mitarbeit an der Novellierung der Hauptsatzung.

„Wir packen auch mit an“

„Wir stellen nicht nur Forderungen, wir packen auch mit an“, betonte schon Heilmann während seiner Amtszeit. Ob Campus-, Fischer-, Demokratie- oder Heimatfest in Grünheide – der Kinder- und Jugendbeirat ist ganz selbstverständlich mit dabei. In den anderen Ortsteilen ist das nicht anders.

Alle Ortsteile sind vertreten

Und so ist bis heute geblieben. Anfang April war die Einladung zur Kinder- und Jugendversammlung an alle 6- bis 27-Jährigen ergangen. Die Resonanz war sehr gut und es wurde ein neuer Beirat gewählt. Momentan arbeitet er mit insgesamt 21 Mitgliedern aus den 6 Ortsteilen. Zwei Sprecherrinnen und zwei Stellvertreter leiten den Beirat und fungieren als Ansprechperson. „Wir sind in eine neue Legislaturperiode gestartet und wollen jetzt umso stärker und präsenter durchstarten mit neuen Projekten und vielem mehr“, sagt eine der Sprecherinnen, Lisa Mann. „Wir haben auch schon einige Ideen, die aber noch nicht ganz spruchreif sind.“

Kinder und Jugendliche haben eine Stimme

Die Aktiven werden wieder auf allmöglichen Festen vertreten sein, um zu zeigen, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche gehört und berücksichtigt werden muss. Wie ihr Vorgänger auch sei es als wichtig an, dass junge Leute sich beteiligen, um zu erfahren, dass sie etwas ändern, etwas bewegen können, wenn sie sich einbringen. Ziel der Beirates ist es, sich in Zukunft weiter zu vernetzen, um viele weitere Projekte in Angriff nehmen zu können, um allen zu zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen da sind und eine Stimme haben. (Anke Beißer/LM)

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