Neues auf Spielplätzen und Grünflächen – Überraschungen für Herbst angekündigt

Auf den Spielplätzen und den Grünanlagen im Gemeindegebiet soll sich, wie angekündigt, in diesem Jahr noch einmal jede Menge tun. Einiges ist schon umgesetzt, anderes wartet noch darauf. Hier ein kurzer Überblick:

Grünheide:
Die Arbeiten an der Kletter-Arena auf dem Schulhof vom Löcknitzcampus (120.000 Euro) haben begonnen. Der Untergrund wurde wurde vorbereitet, die Fundamente gegossen, das Spielgerät aufgestellt. Es ist der zweite Abschnitt des Projekts zur Ergänzung des Pausenhofs für die Grundschüler. Im Vorjahr wurde hier schon ein Rutschenturm errichtet. Alle Element sind von den Kindern mit ausgewählt worden.

Zudem läuft die Umgestaltung des Außenbereichs für die Krippenkinder in der kommunalen Kita „Haus Kunterbunt“, ebenso auf dem Löcknitzcampus. Nach einem Gestaltungsvorschlag der Einrichtung werden hier Elemente ausgetauscht und die Nutzung der Flächen neu geordnet (8000 Euro).

Am Peetzsee war das Palisaden-Holz der kleinen Treppenanlage – bei Blick auf den See links – verfault, so dass hier Ersatz nötig war (15.000 Euro).

Ausgetauscht und erneuert: Der Kanuausstieg in Hangelsberg am Unsal ist jetzt wieder hergerichtet und die kleine Treppenanlage am Peetzseestrand hält der Erosion auch wieder Stand. Fotos: Katrin Erfurth/Montage: Anke Beißer
Ausgetauscht und erneuert: Der Kanuausstieg in Hangelsberg am Unsal ist jetzt wieder hergerichtet und die kleine Treppenanlage am Peetzseestrand hält der Erosion auch wieder Stand. Fotos: Katrin Erfurth/Montage: Anke Beißer

Auf dem Spielplatz Mönchwinkeler Weg gibt es ergänzend zu dem Projekt aus dem Vorjahr noch drei kleine Neuigkeiten – einen Wackelbalken, eine Vierer-Wippe und einen dynamischen Balancierbalken. Eine neue Wegedecke und der Fallschutz unter der Schaukel folgen noch (8000 Euro).

Ergänzung: Am Mönchwinkler Weg in Grünheide können wieder neue Geräte ausprobiert werden. Foto: Katrin Erfurth
Ergänzung: Am Mönchwinkler Weg in Grünheide können wieder neue Geräte ausprobiert werden. Foto: Katrin Erfurth

In Fangschleuse wurden – finanziert über das Ortsteilbudget – zwei Tischtennisplatten auf einer jeweils neu gepflasterten Fläche (jeweils 7000 Euro) aufgestellt, und zwar auf dem Spielplatz in der Löcknitzstraße und dem gegenüber vom Eichbrand (am Kinderheim). Der letztgenannte Standort wurde zudem mit einem noch gut erhaltenen, ehemaligen Holz-Buswartehäuschen ergänzt, das im Rahmen eines Ferien-Graffiti-Projektes der Grünheider Jugendkoordinatoren herausgeputzt wird.

Ferienprojekt: Die Jugendkoordinatoren gestalten mit Jugendlichen das an den Spielplatz gezogene ehemalige Wartehäuschen. Foto: Anke Beißer
Ferienprojekt: Die Jugendkoordinatoren gestalten mit Jugendlichen das an den Spielplatz gezogene ehemalige Wartehäuschen. Foto: Anke Beißer

Hangelsberg:
Der Pavillon auf dem Rodelberg steht (Kosten 15.000 Euro) – ist jedoch, wie berichtet, schon innerhalb von wenigen Tagen in Mitleidenschaft gezogen worden.
Am Unsal wurde der Kanu-Anleger (15.000 Euro) erneuert, sodass dem sandigen Ufer mehr Halt gegeben wird. Zudem wurden über das Ortsteilbudget eine Tischtennisplatte aufgestellt – auch sie wurde leider schon zerkratzt – und der Platz dafür gepflastert (7000 Euro).

Kurze Freude: Der Pavillon lädt zum Verweilen auf dem Rodelberg in Hangelsberg ein. Er muss nur wenige Tage nach dem Aufstellen schon repariert werden. Fotos: Katrin Erfurth/Montage: Anke Beißer
Kurze Freude: Der Pavillon lädt zum Verweilen auf dem Rodelberg in Hangelsberg ein. Er muss nur wenige Tage nach dem Aufstellen schon repariert werden. Fotos: Katrin Erfurth/Montage: Anke Beißer

Nachdem sich die kommunale Kita „Waldspatzen“ im Vorjahr über eine Zwergenküche freuen konnte, werden in diesem Jahr die Herzen der Mädchen und Jungen noch einmal höher schlagen. Denn sie bekommen in diesen Wochen ein Hexenhaus (25.000 Euro), das dem der Baba Jaga aus dem Märchen in nichts nachsteht und wie sein Vorbild im Original sogar auf Hühnerbeinen daherkommt.

Kagel
Der Spielplatz der kommunalen Kita „Wasserfrösche“ hat abschließend zur Umgestaltung aus dem Vorjahr eine Dreifach-Schaukel (5000 Euro) erhalten.

Kienbaum:
Noch etwas gedulden müssen sich die Kinder, die den angekündigten Cliff Rider (60.000 Euro) hinter den Blöcken Puschkinstraße ausprobieren wollen. Das werden Kletterelemente, die mit einem beweglichen Schwengel kombiniert sind. Dieser ist zwar fest im Erdreich verankert, verfügt aber über ein Scharnier in Bodennähe und kann so zwischen den Elementen bewegt werden. Für die Mädchen und Jungen ergibt sich so ein völlig neuer Spielspaß, der durchaus etwas Mut und Geschicklichkeit erfordert. Die Aufbauten sind nach Auskunft von Katrin Erfurth, im Grünheider Rathaus für Spielplätze und Grünflächen zuständig, gerade auf dem Weg zu der Firma, die sie aufbauen wird.

Mönchwinkel:
In dem Ortsteil bekommt der Weg auf dem Friedhof bis zur Kapelle eine neue Decke. Wenn es das 2026er-Budget zulässt, wird die Kletteranlage am Festplatz noch ausgetauscht – oder sie rückt auf die Liste fürs kommende Jahr. Zahlen gibt es nie (noch) nicht.

Und sonst noch ….
Insgesamt hat Katrin Erfurth von Handwerker Andreas Bohne aus Kagel zehn Holzbänke (7000 Euro) anfertigen lassen. Das Gros kommt nach Hangelsberg an den Anger und die Badestelle am Unsal. Die Verteilung der restlichen wird noch entschieden.

Bestellt und geliefert: Zehn neue Holzbänke werden im Gemeindegebiet aufgestellt. Foto: Katrin Erfurth
Bestellt und geliefert: Zehn neue Holzbänke werden im Gemeindegebiet aufgestellt. Foto: Katrin Erfurth

Jede Badestelle im Gemeindegebiet wurde in diesem Jahr mit einem Rettungsring ausgestattet.

Zwei Überraschungen stehen noch aus

„Und dann warten noch zwei Überraschungen auf die Grünheider und ihre Gäste.“ Bei der einen handle es sich um ein Spielgerät zum Test von einer Firma aus Dänemark, das kostenfrei aufgestellt wird – was und wo, werde noch nicht verraten. „Und die zweite Überraschung, etwas ganz Besonders, wird im November aufgebaut“, sagt Katrin Erfurth – und nennt, um die Neugierde zu erhöhen, zumindest schon mal die Investitionssumme von 114.000 Euro. (Anke Beißer)