Nächster Schritt zu mehr Sicherheit auf Schulwegen – Online-Umfrage läuft

Wie können die Schulwege in Grünheide, zu den Standorten in den Ortsteilen Grünheide und Hangelsberg, sicherer gestaltet werden? Diese Frage beschäftigt bereits geraume Zeit die Gremien der Gemeindevertretung sowie die Verwaltung.

Thema für die Gemeindevertreter und der Verwaltung

Im Oktober 2024 ließ die Fraktion von SPD und Bündnis 90/Die Grünen unter der Überschrift „Kinder schützen – Schulwege sicher gestalten“ einen entsprechenden Antrag auf die Tagesordnung setzen, der aber erst einmal in die Gremien verwiesen wurde. Es ging dabei um konkrete Maßnahmen, um den Kindern aus Grünheide, Altbuchhorst, Fangschleuse und Hangelsberg einen sicheren Weg zur Schule zu ermöglichen. In der Begründung hieß es: „Kinder sollen in der Lage sein, ihren Schulweg selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es wichtig, dass auch jüngere Kinder nicht durch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.“ Nach einem entsprechenden Beschluss im März 2025 gilt dieser Anspruch als Richtschnur. Mit einem weiteren Beschluss, diesmal zur Aufstellung eines Schulwegeplanes, wurde dem Anliegen Anfang Juli 2025 noch einmal Nachdruck verliehen.

Erste Maßnahmen umgesetzt

Bis August des Vorjahres und somit Schuljahresbeginn 2025/26 wurden erste Maßnahmen realisiert, die in der Verantwortung der Gemeinde liegen und rasch umsetzbar waren. Nun wird weiter an dem Plan gearbeitet. „Es ist vorgesehen, die aktuellen Gegebenheiten möglichst praxisnah zu dokumentieren, sowie Hinweise von Eltern, Schülern und weiteren Betroffenen zu berücksichtigen“, heißt es aus dem federführend agierenden Ordnungsamt. Hierfür habe das Büro SVU (Stadt-Verkehr-Umwelt) Dresden einen Online-Fragebogen nebst Kartentool entwickelt, der noch bis zum 22. März auf der Gemeinde-Homepage zu finden ist. Über diesen sollen die aktuelle Situation erfasst und weitere Hinweise aus der Bevölkerung gesammelt werden. Die Bitte, sich zu beteiligen, richtet sich natürlich an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Personensorgeberechtigte, Lehrkräfte und Angestellte sowie Vereine (als vorrangige Nutzer der Schulstandorte), aber auch alle anderen Interessierten können mit ihren Einschätzungen unterstützen.

Workshop ist geplant

Darüber hinaus hat es am 26. Februar eine Behörden-Runde gegeben und wird ein Workshop vorbereitet. „Für letzteren wird aus einem strukturierten Teilnehmerkreis mit begrenzter Personenanzahl je Schulstandort eine Arbeitsgruppe gebildet. Diese wird aus Vertretern der Einrichtungen, Eltern und Schüler bestehen“, sagt Ordnungsamtsleiter Nico Bauermeister. Sind alle Hinweise zusammengetragen, werden sie ausgewertet und priorisiert. Befragt nach der Wirkung der durch die Verwaltung bereits umgesetzten, praktischen Dinge – Fahrbahnmarkierungen und -einengungen durch Betonquader –, verweist der Rathaus-Mitarbeiter darauf, dass diese schwer einschätzbar sei. Es habe ja keine vergleichbaren Ursprungswerte gegeben. „Hier sind wir auf die Rückmeldungen der Einwohner angewiesen, welche bisher mehrheitlich positiv sind.“ (Anke Beißer)

Hinweis: Die Online-Befragung läuft noch bis zum 22. März.